Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719907
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Coenus. 
Cogels , 
Joseph 
Carl. 
Er stach viele Portraite, darunter auch das des letzten Churfiir- 
sten von Mainz, Friedrich IiarPs von Erthal. Blätter von seiner 
Iland, mit G. I. C. sc. bezeichnet, findet man auch in einer Aus- 
gabe cles Don Quixotte. 
Cucntgcifs Frau, Elisabeth, eine geborne Mund, war eben- 
falls Malerin und Iiupfersteclierixi. Sie malte Blumenstiicke und 
auch im Zeichnen war sie sehr geschickt. 
Diese Künstlerin starb 1778 im 52. Jahre. 
COCBIJS, ein alter Maler, dessen Lebenszeit und Vaterland unbekannt 
sind. Auch die Art seiner Malerei ist nicht hinlänglich bekannt. 
Plinins sagt: "Stemmata Pinxit", d. i. er malte Iiriinze, Blumenge- 
winrle. Wahrscheinlich war er nur Verzierungsmaler. 
0085611141113, 10113311, Perspelitivmaler zu Delft, dessen Uifcnbach 
erwähnt. 
GOCÜS, Hermann, ein Maler, der nicht mit Ruelof Iioets zu ver- 
wechseln ist. Er wurde zu Midclelburg 1663 geboren und lernte 
die Anfangsgründe der Iiunst bei Blyhoft, und begab sich hierauf 
nach Nymwe en, wo er von einem Engländer, Namens Tliuarrlt, 
die Portraitmzäerei lernte. Später liess er sich zu Micldelhurg nie- 
der, und malte Schiife und Pvlarixien, und besonders Cupien nach 
berühmten Meistern. Um 1719 finden wir diesen Künstler in Am- 
sterdam, wo er vermuthlich auch starb, doch weiss man nicht, in 
welchem Jahre. Van Eynden u. van der willigen Gesch. der va- 
clerland. Schilclerl-i. I. 281. 
006111155, ein französischer Genremaler und Litliograpli, dessen Brul- 
liot erwähnt. Sein Zeichen besteht aus zwei Ilerzen; mit dem klei- 
nen uncl grossen e. 
COgGIS, JOSGPlI C331, ein ausgezeichneter Landschaftsmaler, geh. 
zu Brüssel 1785 , _ est. 1851. Er sollte sich dem Stuutsdienste wid- 
men, allein seine äleigung fiir die Malerei machte, dass er, zwar 
nicht ohne grosse Hindernisse, eine Laufbahn verliess, fiir welehe 
er keinen Beruf fühlte. Im Jahre 1802 beßußlliß er die xXliadeniie 
der b. K. zu Düsseldorf, wo er sich ganz dem Studium der Kunst 
widmete, bis er 1805 nach Belgien zuriicliliehrte, wo ihn die Ahn- 
demie zu Gent zu ihrem Mitgliede ernannte. Er besuchte zweimal 
Paris und führte dort mehrere Gemälde aus, unter andern einige 
für den IIerzog von Neufehatel, dessen Gemahlin, der Prinzessin 
Elisabetha von Bayern, er früher Unterricht ertheilt hatte. Iin 
Jahre 1810 kam er nach München und fertigte diirt für die k. Ma- 
jestäten und den Herzog von Leuchtenberg mehrere (Bemiilde. Im 
Jahre 1817 besuchte er sein Vaterland wieder, ham aber im näch- 
sten Jahre nach München zurück, für welche Stadt er eine be- 
sondere Vorliebe hatte, und wurde 1824 Ehrenmitglied der Ahn- 
demie. Von dieser Zeit an hlieb er auch in Bayern und starb zu 
Leitheiin, nicht weit von Dunnnwiirtli, auf dem Sehlosse des Mar- 
quis von Nlontperny, mit dem er in freundschaftlichen Verhältnis- 
sen stand, und wo er den Landuufenthalt zur Ilerstellung seiner 
Gesundheit wiihlte, die seit längerer Zeit schon sehr schwicmlsexid 
war. Sein letztes Bild, das er jedoch nicht mehr vollenden konnte, 
stellt die Kirche von St. lYlcu-tiil am Berg in Lüttich vor. Dieses 
Bild ist im Besitze des piihstliehenNtlntius, Grafen NIereitPAi-gentean. 
Cogels war ein sehr lleissiger liiinstler, der das Landsehnftsfaeh 
mit besonderer Liebe betrieb und besonders glücklich in der Dar- 
stellung von Gegenden aus seinem Vaterlancle war. Flache Gegen-
        

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