Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1723322
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D eyster , 
Anne 
Diamante, 
Fra. 
1711 in Lissabon, wo er sich zuletzt niederliess und gewaltsam 
getöcltet wunde. 
Deyster hat auch einige Blätter geiitzt, deren Bartsch P. gr. V- 
456 ff. acht beschreibt. Descamps, der Näheres über das Leben 
und die Gemälde dieses Iiiinstlers angibt, sagt, dass Deyster auch 
in schwarzer Manier gearbeitet habe; allein Bartsch konnte nie ein 
solches Blatt finden. Seine Nadel ist indessen nachlässig; er beab- 
 sichtigte blos eine kräftige Wirkung, ohne auf Richtigkeit zu sv- 
hen. Doch sind diese Blätter selten, wahrscheinlich, weil man nie 
darauf achtete und sie nicht aufbewahrte. 
Hager in der Wüste: L. d. Deyster f. et lnuentor. 111.5 Z.9 L., 
Br. 4 Z. 3 L. 
Hager vom Engel ermahnt zur Herrin zurückzukehren. H. 5 Z. 
g L., Br. 4 Z. 8 L. 
Der Engel tröstet die Hager. H. 5 Z. g L., Br. 4 Z. 8 L. 
Magdalena in einer Grotte vor dem Crucilixe in Extase. H. 5 Z. 
11 L..Br-4Z. 2L.  
Die biissencle Magdalena. H. 5 Z. Ö L., Br. 4 Z. 7 L. 
Eine Gruppe von zwei Amoren, 1695. Gestochen. H.5 Z.11L. 
Br. 4 Z. 8  
Alle diese Blätter tragen Deyster's Namen. 
Zwei Jünglinge vor der Statue der Venus. Geätzt, ohne Namen 
des Künstlers. H. 5 Z. 10 L., Br. 4 Z. 7 L. 
Ein Flussgott neben einer Vase, die zwei Tritonen halten, um- 
geben von Delphinen, 1606. Dieses Blatt ist mit grösserer 
Zierlichkeit behandelt, als es Deyster zu thun pflegte, aber 
doch hält Bartsch das Blatt fiir ein Werk unsers Künstlers. 
H. 5 Z. 4L., Br. 5 Z. Ö L. 
Dßyster. Anna de, die Tochter Ludwigs, malte ganz in derWeise 
ihres Vaters und copirte dessen Werke so genau, dass selbst Iien- 
ner kaum die Copie 'von dem Originale unterscheiden konnten- 
Sie starb 1746 im 50sten Jahre. 
Es soll auch einen Wilhelm Deyster gegeben haben, allein 
dieser scheint mit Ludwig Deysser Eine Person zu seyn. Ob der 
Wilhelm D uster, dessen Heller in seinem Monogramnien- 
Lexicon erwähnt, mit diesem Wilhelm derselbe oder ein anderer 
Künstler sei, wissen wir nicht. 
Dhardmller- s. I-Iardiviller. 
Dheuuanda Wilhelm, ein Iiupferstecher zu Paris, der zu An- 
fang des 18ten Jahrhunderts geboren wurde und noch 1770 lebte. 
Er stach Plane und Architektur mit Geschicklichkeit. 
Dlacetto: 1310111510 de; ein Goldschmied und geschickter Zeich- 
ner zu Florenz, dessen Vasari erwähnt. Er brachte dem F. Sal- 
viati die Anfangsgründe der Kunst bei. 
Diacre, ein Maler, Iiupferstecher und Iiunsthändler von Turin , der 
aber um 1750 zu Paris lebte. In seinemVerlage befanden sich be- 
sonders kleine Stiicke für 'l'abalisdosen,. die jedoch nicht alle von 
ihm gefertiget waren. Da er es nicht verschinähte, selbstiirgerliche 
Dinge zu verkaufen, so wurde er ms Geliingniss gebracht. _Der- 
gltichen Stücke liess er auf Pergament abziehen und illuminxren. 
Dialilanliß, Fra, ein Carmeliter aus Prato, den Vasari Fra Filiplwt) 
LippYs Schüler nennt. Er stand den: iWIcister als Gehiilfe zur 
Seite und ahmte ihn gut nach. Nachrichten von ihm findet man 
schon 142g, er lebte aber noch 1450- Man glaubt, dass I'm
        

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