Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1723092
Desbordes , 
Constanti 
Descamps, 
Guillaume 
etc; 
355 
Desbordes! COUSIQIIIZ, Portraitmaler zu Paris, Schüler von Bres 
net. Er brachte seit 1806 seine Werke zu den Ausstellungen, 
grosstentheils Portraite und nur wenige Genrebilder. Im Jahre 
1819 erhielt er eine Aneiferungsrnedaille und um 1828 starb er. 
Gabet. 
Desßßmps, Jean Bapnste, Maler", geb. zu Diinkirehen 1114, 
gest. 1791. Er zeigte schon in früher Jugend grosse Neigung zur 
lilalerei, wesswegen ihn sein Oheim L. Cuypel in derselben unter- 
richtete. Später kam er nach Paris zu Largilliere und in reiferen 
Jahren errichtete er zu Rouen eine Zeichnunvsschule. Im Jahre 
1766 erhielt seine Schrift: sur Putilitö des etablissemens des ecoles 
gratuites de dessin en faveur des metiers eine Medaille VonZOOLiv. 
an Werth. (Uebers. in den Bibl. d. sch. Wiss. VI. 2.)   
Descamps malte ländliche und häusliche Scenen und eine dieser 
Darstellungen gab die Veranlassung; ihn zum Mitglied der königl. 
Akademie zu ernennen. Auch erhielt er den Titel eines k. Ma- 
lers, wenn er auch gleich nicht ein Iiiinstler des ersten Ranges 
ist. Seinen Ruf verdankt er hauptsächlich schriftstellerischen Ar- 
beiten. Sein VVerk: Vies des peintres flamands, allemands et hol- 
landais. Paris 1755  65, 415., kam bald in die Hände aller Kunst- 
kenner, und es verdient mitAchtung genannt zu werden, obschon es 
unvollständig und nicht durchgehends genau ist. Diesem Werke 
folgte seine voyage pittoresque de la Flandre et du Brabant. Paris 
1769, 8. Volkmann hat sie 177i übersetzt. 
Die spätem Nachdrücke dieser Werke haben schlechte Kupfer. 
Sein Sohn, der die durch des Vaters Tod erledigte Stelle zu 
Rouen erhielt, schrieb 1807 eine Notice hist. über seinen Vater, 
und die Akademie zu Rouen liess 1808 das Eloge de Descamps 
von Sesmaison als gekrönte Preisschrift ihren Memoiren einver- 
leiben. 
DCSCZIIIIPS, Guillaume DÖSlrEl JOSBPlI; Historien- Landschafts- 
llnd Portraitmaler, Kupferstecher und Lithograph, geb. zu Lille 
1781, bildete sich in der Schule Vincent's, und kam später nach 
Rom und Neapel, wohin ihm der Preis des Concurses den Weg 
öffnete. Den zweiten grossen Preis erhielt er schon im Jahre XI- 
und 1820 eine goldene Medaille.     
Man hat von diesem Künstler mehrere schöne Gemälde, die sich 
in Privatsammlungen und öffentlichen Gebäuden befinden. .111 St; 
Martina zu Rom ist die Apotheose des Cardinals Tomassinxn im 
Hötel zu Lille wird das grosse Gemälde aufbewahrt, welches die 
Spartanerinnen vorstellt, die ihre Männer und Iiinder zum Wider- 
stand gegen Pyrrhns aneifern. Sein Bildniss des Herzogs von 
Feltre ist im lnvalidenhause zu Paris, und das des Ministers Sali- 
cetti im k. Schlosse zu Portici bei Neapel. In der Iiirche 5b" E11" 
stach in Paris sieht man die Bekehrung des heihhugustin". ufld z! 
Lille die Taufe des Herrn und die Matter des heiLAnClrßäSi _l_l_1 Clß! 
Iiirche dieses Heiligen. Er malte auch das Bildniss des Iftonxgs. 
von Neapel und den Iiiinig Joachim, wie cr am Bord der Fregatte 
Ceres den Verwundeten Belohnungen ertheilt, jetzt m de"! Gillßflß 
des Schlosses zu Portici. Im Pallaste Amiranda zu Neapel wird 
das Gemälde autbewahrt, welches die Abreise der neapolitanisehen 
Truppen nach Caprea darstellt. Mehrere seiner Compositioneng 
sowohl historische als landschaftliche, befinden Sieh zu ilßriß 
In Iiupfer brachte er: 

        

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