Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1723035
Deodams.  Depau-lxis, Alexis Joseph. 349 
ler Anton Denzel starb 1595 und seine Brüder Johann und Mel- 
chior waren hrIaler und Goldschmiede, die eine Schrift herausga- 
heil, unter dem 'l'itel: Kurze vnnd gründliche Beschreibung CiIICS 
Neweil Geometrisuhen Instruments oder Schregniiiss etc- IÖIÖ i"  
Ob der Hans Denzel, dessen VVever-mann (ältere Nachrichten 
von Ulmer Künstlern) und auch Fiissly erwähnen, mit dem obi- 
gen Johann Eine Person ist, können wir nicht bestimmen. Hall! 
malte Portraite auf Holz und Leinwand und auch Historien, de- 
ren sich noch einige finden. Dieser Hans Denzel hatte einen Bru- 
der, Namens Daniel, der ebenfalls Bildnisse malte. 
3OÖ2ICUS, ein alter Maler von Lucca, von dem sich noch ein Cru- 
Cilix vom Jahre 1234 findet und zwar in der griechischen Kapelle 
der Villa di Marlia bei Lucca. Dr. EfFörster (Beiträge zur neuem 
Kunstgeschichte S. 91) rühmt die Vorzüge dieses Bildes als Augen- 
zeuge. In der Anordnung weicht es nicht von den gewöhnlichen 
In griechischem Styl ab, dagegen ist die Zeichnung ungleich fei- 
Iler, als die bei Giunta, obschon die Gesichtszüge noch scharf ge- 
schnitten, breit und ausdruclaslos sind. Das Gewand, das den Un- 
Ierlsörper bedacht, ist durchsichtig und verrräth, mit Ausnahme der 
ungeschichten Scl-ileife, schon ziemlich gutes Verstiixidnxss des Fal- 
tenwurfes; das Bewunderungswviirdigste aber daran ist nach Förster 
die Ausführung, Farbenauftrag und Verxnalung, beide von ganz 
ungewöhnlicher Vollendung. Bemerlienswerth ist auch der Ver- 
such der Mudellirnng, durch eine riixidliche Untermalung, die in 
den Schattenpnrthien deutlich durciiischimmert. Die Unterschrift 
heisst: A. D. 128i Deodntus {ilius Orlandi de Lucca me pinxit. 
Diesen Meister hältDzxFiirstei- unbezweifelt fiir denselben, der un- 
ter dem Namen Datus mit einem andern Luccheser, Johannes Ap-A 
parechiatti, die Capelle im Campo Santo zu Pisa ausinalte. Indess, 
obwohl wir hier edlere Kräfte wahrnehmen, greifen sie nach För- 
ster, doch nicht entschieden in den Gang der Entwicklung ein. 
Das ganze irite Jahrhundert bringt kann: vier namhafte Künstler 
in Lucca zur lienntniss. 
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. 
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VESOÖQUJS, ein Bildhauer des 15ten 
der Cosnxaten. S. Cosnxaten. 
Jahrhundcrts , 
3115 
der 
Familie 
kill 
'ß Parade, s Lestang. 
'ßpas oder Depasse, s, Pas, 
lßpauhs, AleXlS JOSGPlI, Stempelschneider, geb. zu Paris 1790. 
Er ist Cartellierk Schüler und ein trefflicher Künstler in seinem 
Fache, wie die VVerhe beweisen, die er geliefert hat. Namentlich 
ist die Schaumiinze auf das dritte Jnbelfest der lutherischen Iiir- 
ehe zu erwähnen, welche er nach Hollaeink Gemälde geschnitten 
hat. Die Vorderpeite stellt das Brustbild Lutherk, dar, und die 
Kehrseite ist mit einer vom Himmel herabschwvehenclen elegant ge- 
zeichneten weiblichen Figur geschmückt. Am Bande stehen die 
Vierte: 'l'r0isieuxe jubile de la reibrmation, und unten imAbschnitt: 
Celöhrö zi Paris 1317. 
Anilere XVei-lae, die ebenfalls eine riihmliche Erwähnung ver- 
dienen, sind: 
Die Medaillen auf P. Corneille, Funtenelle und Nikolaus Puus- 
sin. Die auf die Enthüllung der Statue Ludwigs XV. zu 
llheims, auf die Erbauung des Justizpallastes zu Orleans. auf 
die Brücke zu Libuurne; das Monument der Johanna IJQ-gl-C; 
die Bourbonssiiule zu Boulogne-sur-Rler; die Geburt des Her- 
Ü
        

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