Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1722940
340 Denis, Simon.  Denker. 
schon 1825 Slarb. Ein anderer, Namens Joseph, war Architekt und 
Zeic ner.  
DCUIS: SImÜÜ; Landschaftsmaler, der um die Mitte des vorigen 
Jahrhunderts zu Antwerpen geboren wurde, Er lernte seine Iiunsl 
bei H. Aiitonissen und wendete sich dann an die Natur, die er inii 
Eifer stiidirte. 
Später reiste er nach Italien, wo er sich durch seine mit Vieh 
Staliirten Landschaften grosscn Beifall erwarb. Um 1797 wetteifertß 
er zu Neapel iiiitHaclsert, der durch seine Nebellandschaften gefiel. 
und hieraut ging er nach Iioin, wo er etliche Jahre gleichen Ruhm 
genoss. Schlegel nennt ihn in einem Briefe an Güthe einen 
 der lICSTCII llnterflßf] 11m 1805 in Rom lebendenLandschaftsmalern- 
Strenger heurtheilt ihn Fernow (Iiöin. Studien S. 259). Dieser 
Schrittsteller sucht das Hauptverdienst des Künstlers in seinem bril- 
lanten Pinsel und "in den schonen sonnigen Vorgriintien seiner 
Landschaften, welche das Ange des Iiiebhabers angenehm blenden. 
In der Erfindung nennt er ihn arm, in der Cornpositiuil einfär- 
iiiig, die Mittelgriinde und Ferneir leer, und_ilie Staffagc immer 
dieselbe. Letztere findet bei Deiiis sehr oft _ihr _Yorb11d nicht in 
Italien, denn es ist niederländischer. Vieh in einer italienischen 
Landschaft, weil Denis nach dein Berichte des A. van der Willi- 
gen, eines der Iierausgeber der vaderlandschen Schilderliuiist III. 
S. 516, in den italienischen Rindern zu viel Eintönigkeit fand, 
und von solchen Bildern scheint daher Feriiow zu reden. Uebri- 
gcns lobt van der WVilligen den Iiiinstler, besonders einen Aus- 
bruch des YÖFSUWE, Ider 18051 ertylgte, und auch Giithe spricht sich 
in seinem "V inc ie inann  331. beifiilli" über ihn aus. Er nennt 
seine lNIalereien angenehm und zart, liliir und doch kräftig, fleissis; 
ausgeführt mit schöner Uebereinstiminun, und frutein liffcilit, doch 
tadelt er den Mangel am Bestimmten, Iigiiiftiged , ßcdciitsaiiien in 
 der Zeichnung und auch das Poetische in der Erfindung ist nach 
lGötäie, bei aller gezienieiirlen Freiheißddic sich der Iiiinstlei- er- 
au t, nicht dessen ain meisten ünzen e Eigenschaft. 
Die Bilder von Denis sind iibiäer ganz Italien irerbreitet und auch 
in's Ausland gingen dieselben; denn der Iiiiiistler war sehr frucht- 
bar, und verschmähte es nicht, YViedei-holungen zu machen. 
 Mehrere seiner nrheiten sind in Neapel, wo er unter dosepli 
Napgleiän (Erster koniglicher Maler wurde. Er starb auch in die- 
ser tactl U. 
Denls: Jßhann, ein iVIaler, von welchem sich in den Cabinetten 
perspektivische Darstellungen finden. 
1391115917; NICOlEiDS, Maler, Iiupfersteeher und Dichter, wurde 1515 
zu Maus geboren- Er ging nach England und wurde da der Leh- 
rer der drei Schivestern Anna, Margaretha und Johanna Seymour. 
Nach seiner Rückkehr in Frankreich lebte er mit den schönsten 
Geistern in Freundschaft, aber unsere Zeit wird ihn weder als Min- 
ler, noch als Dichter mehr loben, was jedoch die seinige gethan 
hat. Seine poetischen Werke hier zu bezeichnen, liegt nicht im 
Plane und wir bemerken daher nur, dass er sich unter seinen Ge- 
 dichten: Conte d'Alsinois, (das Anagrainni seines Namens) schrieb- 
Denisot, der nach der Angabe der Biographie universelle 155i 
zu Faris starb, hat das Portrait des Cardinals du Perron gcstoß 
 chen.  
Denker, malte zu Anfang des ißten Jahrhunderts zu Hamburg viele 
"historische Stiiche und einige Portraits sehr fleissig in Wasserfar-
        

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