Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1722933
Demoulin.  Denilfle, 
Johann 
Peter, 
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Denlülllln- S. auch Desmoulins. 
DClTlUllll, ein deutscher Iiiinstler, der nach Petersburg kam und dort 
noch 1814 die Stelle eines Professors bei der Akademie bekleidete. 
Er war besonders geschickt in Büsten, die mit Meisterhand bear- 
beitet und von grosser Aehnlichkeit sind. 
Jener talentvolle junge Maler, den 1805 die kaiserliche Akade- 
mie zu seiner Ausbildung nach Italien schickte, wie Fiissly angibt, 
ist vielleicht der Sohn dieses Künstlers. Wir konnten über beide 
nichts Näheres erfahren.  
Denanto, Franz, Fornischneider, der um _1540 zu" Venedig gemu- 
beitet haben muss. Einige seiner Werke sind mit Francesco De- 
nanto oder Franciscus Denanto da Sabaudia F. bezeichnet, andere 
tragen ein Monogramin, das auf Denanto gedeutet wird. Der 
ärüsste Theil der Arbeiten dieses Künstlers sind nach Titian. Bruli 
iot dict. des moiiogr. I. 1667. . 
Denecker. s. de Necker.  
Deneyn, Pßilßf, lernte die Mathematik, Baukunst und Perspektive 
und das Malen bei  van de Velde. Er wurde in letzterer liuust 
in kurzer Zeit geschickt und brachte es auch zu der Stelle eines 
Baumeisters der Stadt Leyden, die er von 1652 bis an seinen im 
Jahre 1693 erfolgteirTod bekleidete. Das Jahr seiner Geburt 
ist 1597- 
Denharn, Mistriss, eine geschickte Miniaturnialei-in zu London, 
die schon 1_770 unter der Zahl der Mitglieder der k. Akademie 
glänzte. Sie starb uin 1782. 
Deni, Jean  , Kupferstecher, dessen Lebensverhältnisse wir nicht 
kennen. Im Cabinet Paignon Dijonval sind folgende Blätter von 
ihin verzeichnet:  
Erste und zweite Ansicht der Umgegend von Bernay in der Nors 
mandie, nach Hackert. 
Le retour du marche,_ nach T_h. von Dalens.   
Zwei Blätter: Lav Partie de bainiiiterrompue, und ein Amor mit 
der Unterschrift: Ah! du moins cpargiiez mes ailes. J. Deny 
et N. Deinouchy sc_.  
Erste und zweite Ansicht der Umgegend von Argenteuil, 2 B1. 
Jeanne  Deny S0: 
Erste und zweite Ansicht der Umgegend von Groslay. 2 B1. J. 
Deny se. 
Deniile, JOlIGIIII Peter, Maler, wurde zu Vulpmes im Thale Stubay 
1759 geburen, und zu Augsburg bei Mathias _Giinther in der Iiunst 
unterrichtet. Hierauf studierte er vier Jahre in Wien und endlich 
lies: er sich zu Brixen nieder, bis er 1:770 zu Innsbruck die Stelle 
eines iZeichnungsnieisters erhielt. In diesem Wirliungskreise hatte 
er viele Verdienste und selbst Martin Iiiioller gab ihm das Lob, 
 dass er die Schuler dadurch, dass er sie immer im Qroasen zu 
zeichnen anhalte, gut bilde. Er copirte auch sehr gut, in eigener 
Erfindung aber war er schwach.  
Es finden sich von seiner Hand Altarblätter; das letzte stellt-St. 
Vigil vor, in der Iiirche dieses Heiligen zu Enneberg. Auch ist die 
Iiii-che zu lVIadraz von ihm gemalt._    
Dieser Künstler starb 1306 und hintei-liess einen Sohn, Namens" 
Leopold, der ihm als Lehrer der Zeichenkunst naehtolgte, aber
        

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