Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1722902
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Demarteau , 
Gilles 
Demetrianus , 
etc. 
Die medicäische Venus. 
Die Poesie, Malerei, Sculptur und Musik, vier allegorische GE- 
stalten , nach Clermont. 
Louis Dauphin und Marie Antoinette Dauphine, zwei Medail- 
lous, nach Vassö. 
Der Fuchs, welcher die Hühner frisst und derselbe im Schlage 
geihngen, 2 Bl-, nach Dagommer. 
Verschiedene Genfestuclae, mehrere Figuren und Köpfe, Liebe!- 
götter und ihre Spiele, Thiere, Ornamente, Blätter zum Unter- 
richt. Eine bedeutende Anzahl ist im Cabinet Paignun Dijonval 
verzeichnet. 
Demarteau, G1lles Antoine, derjüngere, Stecherin Zeichnung, 
manier und in Farben, Neffe und Schüler des vorhergehendßu. 
der mit gutem Erfolge für den Verlag seine; Onkel; arbeitete. Er 
war ebenfalls "zu Lüttich geboren und zu Paris aj15ä55ig, wo er 
1806 starb. 
Rost VIII. 169 nennt von ihm: 
Le Plaisir innocent und le Mouton cheri, nach Hqex; M. 
u. fol. 
(äwei Jagden und der weinende Amor, nach demselben; qu. fnl. 
Sehr schön nennt Joubert seine Iiöpfe nach Dominichino und 
Andern. 
Demag ; Landschaftsmaler zu Paris, geb. zu Mirecourt 1798, bildete 
sie ohne Meister zum achtungswerthen Künstler. Seine Bilder 
bestehen in Landschaften und einigen Genrestückcn. Im Jahre 182g 
wurde er von der Akademie zu Toulouse mit einer silbernen Me- 
daille beehrt. Gabet u. a. 
Demeas . 
S. Dameas. 
Demetrianus, auch Dextriantis, Decrianus oder Detrianus, 
Architekt zu Rom, der bei Hadrian in besonderer Gunst gestan- 
 den zu haben scheint. Ein grosses Unternehmen war die Umstellung 
des Colosses des Nero, welchen Zenodorus werfertigte. Dieses 
Hiesenbild des Kaisers Nero war 110 Fuss hoch und anfangs, nach 
einer Stelle des Dio, an der Via sacrn, nach Suetonius (Vit. Nero- 
nis I. p. 51) im vestibulo domus aureae aufgestellt. Hadrian liess 
den Culoss von dem Orte, wo er den Tempel der Stadt (templum 
Urbis, i. e. Templum Romae et Veneris) hinbaute, mit Hiilfe von 
 24 Elephanten in aufrechter Stellung fortbringen, nach Thinrsch 
(Epochen S. 515 n.) bis zum höchsten Punkte der Via sacra, mit- 
ten in der breiten und prachtvollsten Strassc Roms. Es wurden 
noch in den letzten Jahren zur Seite des Triumphbogens von Ti- 
tus acht marmorne Stufen in ihrer ursprünglichen Lage aufgegra- 
ben, die von Demetrianus herrühren dürften, der den Coloss dar- 
aufstellte.  
Demetrianus war glücklicher als Apollodorus , und vielleicht 
auch geschickter. Ihm vertraute der Kaiser den Bau der he- 
trächthchsten Gebäude Roms an. Er stellte das Pantheon des Agrippa. 
den Tempel des Neptun, das Forum Augusti, die Bäder der Agrip- 
pina und mehrere andere Monumente, die dem Verfhlle entgegen 
gingen, wieder her. Detrieinizs erbaute auch einen prächtigen Tem- 
pel zu Ehren 'I'rajans; sein Meisterwerk aber ist das Mausoleum 
des Hadrian und die POns Aelius, jetzt Engelsburg und Engels- 
briiclie genannt. Der Künstler führte den Bau des Monumentes, 
das jetzt zur Veste dient, mit ungemeiner Pracht. Die Säulen des-
        

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