Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1722879
Delvaux, Ferdinand 
TrIaria . 
Demanne , 
Mme. 
333 
Auch in England hinterliess er schöne Werke, welche Walpole 
beschreibt. Gerühmt wird eine Gruppe in Stowe. 
Im Jahre 1823 wurde zu Gent im Sitzungssaale der Akademie 
seine von Gudecharle verfertigte ,Biiste aufgestellt. 
In de Basfs Annnles du Salon de Gand ist der Fronten des Pal- 
lastes der General-Staaten zu Brüssel abgebildet zu S. 91. Auch 
ist daselbsl: die biographische Notiz des Künstlers, 
DBlVüllX; Ferdinand Milrlil, Maler, Sohn des Vorhergehenden, 
ein geschickter Künstler, studirte auf der Akademieiu Geht, und 
erhielt dort 1806 mit dem Gemälde, welches Saul und David vor- 
stellt, den ersten Preis. 
Er begab sich hierauf nach Rom und zeichnete sich vorzüglich 
im Genre aus, besonders in edektvoller Darstellung der unterir- 
dischen Gänge und Katakomben llums, die er mit historischen 
Staßagen schmückte, um seinen Bildern doppeltes Interesse zu ver- 
schaffen. 
Dieser Künstler starb um 1818 in Italien.'  
Dclvaux, Remi Henri Joseph, Iiupferstecher zu Paris, geboren 
17.13, gest. 1323. Er lernte bei Nuel Lemire und arbeitete in 
'l':iille-Douce. Zu seinen besten Arbeiten gehören: 
Der wunderbare Fischzug nach Rubens. 
Hero und Leander nach Hariet. 
Das Bilclniss des Franz Bacon. 
Zwei Blätter mit Heloise und Abeillard 1804. 
Vier Blätter aus Ovids Metamorphosen 1810.  
Der Jäger nach Mezu. 
Ausserdem verfertigte er noch eine grosse Anzahl Blätter fiir die 
VVerlie Molieräs , Vultaire's , Rousseads , Gessnefs , Chateau- 
briand's und mehrere Portraite berühmter Männer. Auch in der 
Voyage pitt. de Nziples und in der Histoire de France sind Blätter 
von seiner Hand. 
Delvaux, lllärlc AtlgllSte, Tochter des Vorhergehenden, ebenfalls 
liupferstcclierin, geb. 1786 und Schülerin ihres Vaters. Sie fer- 
tigte Portraite und Vignetten für verschiedene Werke. Im Jahre 
1320 concurrirte sie um den grossen Preis der Iinpferstecherliunst. 
Gabet. 
Delvenaer, Ugaart, ein Maler, dessen Landschaften Houbracken 
schön nennt. 
Dieser Künstler lebte in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. 
Demachis, Etienne Achille, Ilistorien- und Portraitmaler zu Pa- 
ris, der 1301 geboren wurde. Er lernte bei Abel de Pujol, be- 
schäftigct sich aber besonders mit dem Unterrichte in seiner Kunst. 
Demailly, Henri  Charles, Iinnstliebhaber. geb. zu Lille 
1776, übt mit Erfolg die Malerei, wie mehrere seiner Gemälde in 
den Kirchen seiner iVater-stadt beweisen. Er war claselbst auch Prä- 
sident der Akademie, lebte aber 1850 Zu PIIHS- 
Es wurden ihm mehrere Medaillen zu Theil. 
Dßnlülctßf, Allbfii, ein Maler, von welchem Ulfenbach (Reisen III. 
IIOZ) in der Regentcnlanmmer des Pesthauses zu Leyilen ein Ge- 
miilde snhg das die Häthe vorstellt, wie sie einen Jungen exami- 
niren. Das Bild ist von 1667. 
DE1112101163, Mmß, Historienmalerin zu Paris, Gemahlin des Conser- 
vator der Bibliothek des Iiönigs, malte verschiedene Scenen, die
        

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