Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1722826
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Delius , 
Deliglü" 
 dieser Künstler hatte grosse Anlagen , starb aber in frühen 
Jahren.  
Dehus, F- T15 ein Zeichner, dessen Zeichen  T. D. Del.) oder 
Namen man auf Portraiten von Mördern, Dieben und dgl. findet, 
die ein J. c. B. mittelmässig gestochen hat. 
Den Namen des Sfechers kennt man nicht und auch die Lebens- 
verhältnisse des Dehus sind unbekannt. 
DGlgEIÖO, Pedro, Hxstorienmaler von Orgaz, wo man in der Ere- 
mitage de la Conception zwei grosse Gemälde vuu 152g von ihm 
sieht. Sie stellen die Madonna von Heiligen umgeben dar und 
die lircuzahnahme, beide ganz im Style des 15. Jahrhunderts ge- 
malt. Quilliet. 
DBlgMlO, JIJZIII, ein Maler aus der Nähe von Madrid, der den Na- 
men eines guten Coluristen verdient. Sein wichtigstes Werk, S. 
Franz Xaver, ziert die Kirche der heil. Jungfrau (191 Engl-m an 
der Brüche von Segovia. 
Er war Palominrfs Freund. Fiorillo IV. 580. Er hatte auch Ge- 
schick im Bestaurircn. 
Dellberatore, NICCOIO, ein Maler, von Folivrno aus der zweiten 
Hälfte des 15. Jahrhunderts, der sich vielleiclxt in Florenz gebil- 
det hat. Lanzi I. 355 erwähnt von der Hand dieses Künstlers ein 
rosses Altarblatt auf Goldgrund zu S. Veuanziu in Camerino, mit 
äer Unterschrift: Opus Nicolai Fulginatis 1480. Der Styl ist jener 
der letzten Giottisten. 
Dieser Künstler darf nicht mit Niccolo Alunno verwechselt wer- 
den, der ebenfalls von Foligno war. 
DElIgUOII , Jean LOUIS, Stecher mit der Nadel und dem Grabsti- 
ehe], geb. zu Paris 1755, gest. um 1304. Er war ein Schüler von 
Delauilay dem Aelteren und stach mehreres für das Cabinet Pullain, 
für die Gallerie des Palais royd die Voyage pittoresque de la grece 
und die (lescriptiun generelle et particuliere de la Franco, nebst 
einer Menge Vigneten nach Marilier, Morreau u. a. 
In der Gallerie du. palais royal sind von seiner Hand gestqchen: 
Renand et Arniide, nach L. Leoni. 
La Nourriture d'Hercule, nach Giul. Romano. 
La gaietö bacchique, nach J. B. ßWeenix. 
Im Musöe frangais ist von seiner Hand: 
Timuclea vor Alexander, nach Dominichino. 
In_ der Gallerie de Florencc: 
Die heil. Jungfrau betrachtet das Jesuskind, nach Correggio, 
Les offres seduisantes, nach Lavreinee. 
Nach diesem Meister stach er auch 1a galante surprise. 
Dclignon ist nicht mit F. Lignon zu verwechseln. 
Deligny, Franz, ein frannösischer Iiupferstecher, welcher, nach 
Ileineclaiäs Angabe, verschiedene Blätter nach C. Puussin und Fran- 
cisquc geibrtiget hat.  
Dehgny, äin französischer Landschaftsmaler unserer Zeit, der eine 
vorzügliche Erwähnung verdient Er bildete sich in Italien und 
malte Bilder, die mit Phantasie aufgeiässt und mit grosser Feinheit 
ausgeführt sind. In seinen italienischen Ansichten konnte er nichl 
 innnur die rechte Farbenharmunie finden.
        

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