Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1722400
2126 
PDZWid , Jabques 
Louis. 
obglbiöhl 01' SiCVlHlerIGiinst (les damaligen Direktors und ersten k. 
Malers Pierre nieht-ziI-effreuen hatte. Das Gemälde wurde dessvvereu 
auchenicht von der französischen Regierung angekauft und daher 
 laam es in den Besifciiides Churfiirsten von Cöln, der dafür die be- 
ifülllllllicbe 3011111103701? 12,000 Liv. bezahlte. David musste aber 
den obern 'l'heil vermindern, weil das Bild für den man wo es 
aufgestellt WIIYÖC, 111 gross War. Durch die Revolution kam ies nach 
Frankreich, wo es (lurelt den scharf" bestimmten Charakter der l'i- 
gllmnv die Strengncbtlge Zßißhnung, (lßS kräftige Colorit und durch 
(ilC vollendete Ausfuhruilg bei Kennern alleeineine Verwinuleriiiig 
11134 dem Urllebfzr 91m Stelle in der Akadeiiiie erwarb. Der blinde 
Ileldsitzt, 1191m Eiügengßr eines Thor-es und hat zwischen den Bei- 
"neh-ieinen Iinaben vor "sich, der einen Helm in die Höhe hiilt, 
um Almosen zu empfangen. Eine römische Matrone wirft wm-üln-t 
[eine Münze in den Helm und zur Linken des Bescllauex-Z sieht 
Äman einen römischen Krieger, der über diese Scene erschriclat. 
Den Hgitergrund bilden einige Gebäude und in der Ferne sind 
wenige ersonen. (Gest. von Moreau.) 
f DieseslBild und das aliadeijnische Aufnahmsstiiclt mit Andromache, 
Welche den Ilelstoi- beweint, machten David's Namen so berühmt, 
dassilinr derjlfiönisg ein Bild auftrug und den Gegenstand dessel- 
ben freistellte. r    
; .-Davitl wählte-den Eid der Horatier und Curiatier und er be- 
gann sogleich in.Pamis:.die Ausführung, denn die Idee schwebte 
ihm. schon beidem ersten Aufenthalte in Rom vor. Im Jahre 178,3, 
gingen wieder: nach Rom- und hier vollendete er voll heroiseher 
Begeisterung das berühmte Bild,  dass uns auch durch lYIoreaufs 
tStiüli bekanntfiistr .Dieses Gemälde. erregte allgemeinen Enthusias- 
mus und dexdzulauf" war ungemein stark.- Es entstand ein Jubel, 
iwie i-hn nie. ein Maler veranlasste; man vergötterte den Urheber und 
nanntediesesseinßbestes Werk. Nach seiner liiiclilaehr malte Da- 
vid in Paris die Liebe des Paris und der Heleua für den Grafen 
hvon Aptgis und dann den Tod des Sokrates, eines der erhabensten 
Geistesprorlulste", das uns durch des älteren Massard Stich bekannt 
ist. Das. letztere Werk unternahm. er für Herrn de Trudaine, jetzt 
aber gehört es dem Marquis de Yßrüe, der das Bild 1826 in der 
Gallerie le Brnn ausstellte. Im Jahre 1780 beim Ausbruch der lie- 
volution ertheilte ihm Ludwig XVI- den Auftrag. 11011 3511191" B111" 
tus, der seine Söhne zum Tode verurtheilt, zu malen, ein effektvol- 
Üles Bild, das mit allgemeinem Beifall aufgenommen wurde, wozu wohl 
die damalige politische Stimmung der Geiniither das ihrige beitrug. 
Die Skizze" ist in der herzoglich Leuchtenbergiseheu Gallerie zu 
München.   1  Ü  
'Im September des" 1Jahres1790 malte er die Ankunft des Iriönigs 
inder Sitzung vom 14.- Februar. "Mit diesem Bilde machte er der 
'Asseinblee 0111 GQSCIIQMR und 8115 Dimlibarkeit trug ihm dieselbe 
die Darteliungfles Schwurs im Billlllause (le fzuncux serment du jeu 
de paume) auf. Diese ungeheure und_l)ewunderungswiirdige Com- 
position, bekannt durch JazeÜS dqxlatmta-Blatt, das der Stecher 
zu Brüssel unter den sAugen David's "fertigte, ist nur angefangen 
und jetzt im Museum des Louvre, fur welches selbe der König 
1335 nebst mehreren Slnzzenbticheril erkaufte. 
Im September des Jahres 1793 wurde David Mitglied des corps 
electoral von Paris und Deputirtcr der Convention und in dieser 
Eigenschaft stimmte er zum Tode des Königs. Einige Zeit darauf 
stellte er der Assemblöe ein Gemälde vor, den Tod des Lepelloticr 
de St. Fargeau, dessen Tochter die Convention auf" Bitten David's
        

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