Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1722282
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Dardini , 
Anton. 
Daref , 
Jean. 
manier. Dem Knpferstecher Godefroi half er auch-Ran dem gros- 
scuBlatte nach Vernet, welches den Tod des Hippolyt darstellt. 
Eigenq Biiitter sind:  
Les appräts d'une course. 
Les jockcis montäs. 
La course. 
L'arrivöe de 1a course_,  Bl. nach C. Vernet. 
Darcis starb wahrschemhch erst 1805. 
Dardani, _.Ant0ll, Ivltaler von Bologna, 19mm bei M, A_ Ton, und 
3- Vmm s 11ml Ward m allen Theilen der Iiunst erfahren gab sich 
aber wenig Miihe in der Ausarbeitung. , 
Antonio ivar auch Formschneider. Man hat von ihm etliche Hell- 
 dunkel. Einige leeren ihm auch ein geätztes Blatt bei; ein Eccc 
liOmO , H- 7 Z- 7 ila,  5 Z- 8 L- Brulliot (diqt, deg monggr, I, 
Nro. 270) glaubt, die Sicherheit dieser Angabe 5c; nicht zu ver- 
bürgen. Sein Tod erfolgte 1755 (nach Ticozzi 1725) im 535m" 
Jahre. 
Die Kunstgeschichte erwähnt auch eines Peter Dardani. 
Dardel, Robert Wilhelm, ßiidhauer, geb, zu Paris 1749, gen 
1821. Er lernte bei Pajuu und brachte es durch fleissiges Studium 
zum geschickten Künstler. Im Jahre 1796 wurde er Administrator 
des Museums zu Versailles und Professor an der Kunstschule dic- 
 ser Stadt. Man hat von ihm mehrere Werke, welche Achtung 
verdienen, als: Virginius, der seine Tochter tödtet, 1812; Heinrich 
IV. in den Armen des Sieges weinend, 1814; der grosse Condö 
krönt Ludwig XIV. als Kind; Statue PascaPs etc. 
 ' Viele Werke wurden. nach seinen Modellen in Bronze gegossen, 
wies Die Statuen Condäs, Turenne's, Dugueseliifs, Bayards Letz- 
 tere ist in der Gallerie des Pallastes Bourbon, die Peter des Gros- 
sen in der k. Gallerie zu Petersburg. Von ihm ist auch eine der 
Statuen der Grenadiere am Triumphbogen der Tuilerien etc. Gabet- 
Daret; Jean, Maler und Iiupferätzer, dessen Lebensverhältnisse nicht 
Pgenau zu bestimmen sind. Piobert-Dumesnil (P.  francais I. 
226) glaubt, dass dieser Iiiinstler in der Provence, vielleicht zu Aix, 
das Licht der Welt erblickt habe; denn Nanteuil , der nach ihm 
1652 das Portrait des Präsidenten Jean de Mcsgrigny gestochen 
iliat, nennt ihn einen Provencalen, dagegen nennt ihn Pitau, der 
 1665 nach diesem Künstler das Portrait eines Camille, oder Cor- 
nille de Lillin de Camerino geätüchen hat, einen Maler zu Briissel. 
Jean Daivet ist nicht mit Peter Daret zu verwechgeln, Ersterer 
arbeitete nur nach eigener Erfindung mit einer genauen Nadel und 
in einem Geschmacke der Zeichnung, welcher an Guido erinnert. 
Im neuen Peintre graveur frantiais de Bobert-Dumesnil sind fol- 
gende neun Blätter von diesem hunstler verzeichnet, welche alle- 
gorische Gestalten den Tugenden vorstellen, und zwar Iiinder in 
Landschaften. Das Titelblatt zeigt einen mit Lorbeern gekrönten 
Genius mit einem' Schilde, auf welchem man liest: Hyeroglificiues 
des Vertus Theologalles et Cardinales Inuentees et gravdes ParJean 
Daret peintre, puur preuues d'eau fort. A Aix En Prouence 1658- 
 Das zweite Blatt enthült- die_Dedication auf einer Schrittrolle, 
welche ein Kind zeigt. Man liest darauf: A Madamoiselle lNlar- 
guerite Daret, vier iranzosische Verse und am Sclilusse: NUN 
ENIM TALIS MVLIER SVPER TERRAM. Judith XI. Par son 
tresaffnö. Frcre Jean Daret. peintre Inuentee Et Par Luy gravee 
1658-
        

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