Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1722204
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Daniel] , 
TVillizun. 
um umgränzt grösstcntheils ein reiner Himmel. Daniell ist Mit- 
glied der Akademie zu London. 
Man hat von diesem liiinstler folgende Prachtwerlm; 
Oriental scenery or views in Hindoostan, (takeu in the ycars 
1189 wd 1190) (kann m1. ßnsmvea by Th. Daniell. London 
1795  1307, gr. folf  Lieferungen, ä 24 K, 
Antiquities of India, 24_ vlews from the drawings of Th. Daniel], 
engraved by hiniselt and W. Daniell (taken in the years 1790 
and 93) London {T99  1808 gr. fol. 
Hindu? lexcavations in the mountains of Ellora. London 1804; 
r. o. 
Diäse drei Zilsammßngehörigen berühmten Werke enthalten 44 
illnnx, Kupfer von der rössten Schönheit. Jeder Theil vunof; 
Iiupfern kostet zu Lunngon über 30 Guineem Der 13x; bihfct 
einen besondern Band in 3. 
Eine wohlfeilere Ausg. erschien zu London 1316 in 4„ 5 Bde, 
mit 150 Iiupfern. (18 Pf. 13 Sh.) 
African scenery and animals at the cape of Good Hupe, Lßndon 
1806. 2 Th. in 1 B. mit illum. K. (22 Pf. 10 Sh.) 
Mit William Daniel, seinem Neffen, gab er heraus: 
Pictnresque voyage tu India by the way of China. London 1810 
 17 gr.  mit 50 illum. K. (12 Pf.) 
Noch kennt man von Th. Daniel] eine Sammlung von Jagdstii- 
clsen nach Stubbs und andern grossen Thierzeiuhnern, die von 
1801 an herausgekommen ist und von welchen jedes Helt5Gui- 
neen kostet; auch einige Blätter, die lYIalabaren darstellen, 
gest. von Tomkixis. 
Daniell fertigte auch mehrere Gemälde, welche indische Gegen- 
den, Ceremonien und Gebräuche auf das treueste abbilden. 
Ein grosses Gemälde, das er 1805 zur Ausstellung brachte, 
stellt die Gesanclschaft des Baron Mallet an den Paischwa oder 
Maratten-Iiaiser- im Jahre 1780 dar- In diesem intessanten 
Bilde lobt man besonders den Ausdruck in den Mienen der 
Hauptpersonen, weniger das grelle Colorit. Im Sitzungssaal 
der Akademie ist von ihm der Hmdu-Üfempel zu Bindrabunu, 
ein interessantes Bild, aber trocken in der Farbe. 
Fiorillo V. 725- Eberfs Bibliogr. Lexicon, Brunefs Manuel, Pas- 
savanfs Kunstreise durch England. S. 51g u. a. S. auch Wil- 
liam Daniell. 
Dilfllßll, Vvllllilm , Landschaftsmaler, Zeichner und Iiupferstecher, 
machte sich schon zu Anfang nnsers Jahrhunderts rühmlich he- 
kannt und gehört gegenrvärtii zu den vorziiglichsten Iiiinstlerxl 
Englands. Er malte herrliche andschaften und Thiere von 111311. 
niglaltiger Art, Z- B- (lle gefleckte Antilope von Ceylon, das indi- 
sche Ilhinoceros 11- a. Selne Scenerien nncl Accessorien sind eben 
so malerisch als Wahr." Er hat auch mehrere Ansichten aus dem 
Orient gemalt, mlt Sllmzcndefv nur Zu bunter Färbung: die hie 
und da nicht von Härte frei 1st. 
A]; Zeichner ist William vorzüglich zu rühmen, und als Iiu- 
pfergtechef glänzt er 111 der Reihe der ersten Meister seiner Nation. 
Er half Th. Damell bei dem Stiche derPlatteix zu den indischen 
Altertbiimern und gab mit demselben die malerische Reise in Indien 
heraus. Diese Blätter sind auch von William illnminirt. 
Ferner verdankt man diesem Künstler: 
Bnral Sports. 5 B. uiit 72 H- und einem Snpplcmentbande. Die 
erste und geschützte Ausgabe ist von 1301 in zwei Quartbün- 
 den; spätere sind von 1807 oder 12, und das Sumileinent von
        

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