Volltext: Cleomenes - Dumesnil (Bd. 3)

Dandolo , 
Cäsar. 
Danhauer oder 
Donauer. 
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Dandqlo, Casar! ein venetianiseher Senator , begab Sich Hlßll 
Mßlläßd, und malte da mehrere Bilder die in Pallästen wegen ih- 
wir 11111151: geachtet werden. Er lebte nbch 1595, wie bei Lanzi II. 
{min versichert wird. Ticozzi lässt ihn erst um 1600 nach Mailand 
w 3mm, Qhngefahr 50 Jahre alt. 
Dandre-Bardon: F.  S Barden 
Dandrldge: BüPlIOlOmBW, malte um 1750 zu London schöne Bild- 
Xlsse, Vün denen einige von Faber, Ardell u. a. gestochen sind. 
_l'(lßll stach die Portraite des Generals Honynwuod und des Bab- 
blners Hart. schöne und seltene Stücke. 
Dandnuon: ein französischer Landschaftsmaler, der sich schon um 
1730 einen Ruf erworben hatte. Er hielt sich mehrere Jahre in 
Rom auf, bereiste 1793 die vorziiglichsteix Städte Italiens und 
brachte nach seiner Rückkehr verschiedene Ansichten vor das 
Publikum. Dieser Künstler starb um 1808. 
Danecker; S. Danneclaer und de Necker. 
. , 1 
Danedl: GlÜSEEO und Stclianü; Briider- und Maler von Tre- 
Viglio im Mailändischcn, welche gewöhnlich die Wlontalti heis- 
sen. Sie waren beide Nlorazzuntfs Schiiler; der erstere bildete sich 
aber unter Guido licni weiter, von dessen Styl er gar manches hat. 
Auch Stcfano hielt sich nicht ganz an lYIoi-azzcmeß Manier, sun- 
(lßrn verfeinerte sich nach seines Bruders Beispiel und malte mit 
mehr Genauigkeit und Liebe, als man zu seiner Zeit pflegte. lVlit 
flleser Feinheit ist das Marterthum der heil. Justina zu St. Maria 
lfl Pedone gemalt; dazu hat es auch nichts von der Kälte und Mat- 
tlgkcit, welche andern seiner Arbeiten Eintrag thut. 
_Stefan0 starb 1689, 81 Jahre alt; der Bruder erreichte aber nur 
E111 Alter von 70 Jahren. Lanzi II. 450. 
Danclsen- S. Daenelsen. 
Daneot! J-y Iiupferstecher. Von ihm ist das Blatt in dem Buche: 
Ideal prineipis christiaui, welches einen Prinzen vorstellt, den Her- 
hules zum Tempel derrEhre "führt, nach Erasmus Quellinus. 
Danese da cülTa-Til- S. Cattaneo.  
Dünen 5- Duvet. 
Banger oder Daugßr a Hans , ein Glasmaler zu Nürnberg, der 
aber nur durch sein 1561 in Schwarzliunst gefertigtes Bildniss be- 
kannt ist. 
Dangers: ein französischer Iiupferstccher, der bei W. Chateau seine 
hllnst erlernte, daher seine Blätter gewöhnlich mit: Chateau EXC- 
bezeiehnet sind. S1viitei' trat er in den Orden de 1a Charilö. Lebte 
D um 335 Ende des 17ten Jahrhunderts. 
anhauer oder DÜHÜUCP, aus Schwaben, der Sohn eines Malers, 
war änfantis ein Uhrmacher, legte sich dann auf die Musik und 
Endlich i? Venedig unter S. BUIDlJClll auf die Malerei. Später 
ubte er sich in Hdllaxid nach den Vorbildern vun Rubens, ergab 
 slcllflber ansschliessend dem Portraite, wurin er Treifliehrs leistete. 
Er folgte Peter dem Grossen nach St. Petersburg und starb da- 
selb-st 17572 Von ihm rühren wahrscheinlich mehrere von Peter's 
Hufnarreu lll der jetzt zu Gatschina aufgestellten Galleric hcx".
	        
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