Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1722106
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Damessel. 
r. 
Drumzmo , 
Frater: 
de, H, Ledonx, ernannt. Die (iehiiude, die er 7,11 Pariw auf- 
fiihrte, sind beträchtlich. Vor allen muss mit Auszeichnung das 
Theater derSociete olympique genannt werden, welches die Freunde 
der Kunst als ein Meisterwerk U] seiner Art betrachten. 
-Der liiaiser Alexander verlangte, nztchdem er dasselbe besucht 
hatte, die Zeichnung Damesmzfs, um m Petersburg ein ähnliches 
darnach auffiihren zu lassen, nnd sandte ihm bei dieser Gelegen- 
heit ein Handschreiben mit einem Diamantring, als Zeichen 5511191- 
Zufriedenheit. In dem Concurs wegen des Plans zu "einem Triumph- 
bugen, erhielt Damesnie den Preis, aber die lirorxe Setzt er 5cinc1n 
Ruhm auf durch zwei Gebäude sehr verschiedener Art, die er 
in Briissel errichtete, durch das laönigl. Theater und das Stildlnee- 
fängniss. (Journal de Paris 1322.)  a 
DHIIIOSSCl , eine Stempelschneiderin an dem Hofe zu Hessen-Gasse] 
um 1760, 111! Name findet SiCll auf einem Thaler von 1765i, der 
aber sehr Sßltßll ist, Weil HUT 18 Stiiclie sollen geprägt werden seyn. 
 Sannnl. laeriihmter Medailleurs 422. l 
Damesz, 1111038, der Enkel des berühmten Lucas von Leyden, der 
selbst diesen Beinamen hatte, was vielleicht sein Familienname ist. 
Dieser L. Damesz lernte ebenfalls die Dlalerei und starb zu Ley- 
den 160i im Ilsten Jahre. Sandrart I. 241 sagt, dass er der Bru- 
der des Jan vanliouy oder Huey eweseu, welcher mit jenem Ju- 
hanu Damerz, der bei den Crabeäfs die Malerei erlernte, Eine 
Person seyn könnte. 
Dem Enkel des alten Lucas legen einige ein Blatt in 8. bei, 
dass sich der Weise des erwähnten liiinstlers nähert. Es stellt ein 
Eece homo mit einem Juden vor und ist mit D. v. H. bezeichnet, 
so dass man dieses mit: Damesz van Hooy erklären könnte. An- 
dere deuten dieses Zeichen auf Dirk v. Hals. 
Damfrie , NißOlßllSß Vater und Sohn, Kupfer-Stecher zu Paris, von 
dann der erstere 1606, der andere zwei Jahre fruher starb. 
Damian, Hieronymus und Johann, Bildhauer ,Vater u. Sohn. 
Der erstere war von Mecheln, kam aber 1576 an den Hef nach. 
München, wo er heschiiftiget wurde. hr starb 1625 und sein Sohn, 
der 1620 zu München sein Prohestucla machte, im Jahre 1626. Li- 
powshy sagt nach einem Mannseript von Iiretz, dass sich dieser 
Künstler bin alten Rechnungen auch Dameoxi und 'I'omeran ge- 
nannt ha e. 
Damiani, FBilX, bcliannterninter dem Namen Felice  da Gula- 
bio, ein Maler, der SlCil in der Venediger Schule gebildet haben 
soll, obwohl in seinen Werken der römische Geschmack vorherr- 
schend ist. Von ihm ist die Enthauptunq des heil. Paulus zu Qa- 
Ste] Nuovn in Recanati, ein sowohl im Äusdruek, als im Colorite 
und in der Zeichnung schiitzbares Werk, das die Jahr-zahl iößll 
l trägt [lngeflihr zehn lahre dzirauf belnnllje er zwei Capellen in 
d Madonna de" Lumi zu S. Severino mit Darstellungen m15 
(53555 Leben und Kindheit, worin, er lieblicher als lträttig ist. 
   tes und stürPstes Werl" ist in St. Afvostino zu Gub- 
bifeäle fäääüägsdes Heiligen: vom Jahi 159i, ein Bild höchst reich 
 'elches durch Neuheit der Trachten Banvferhe und 
äiitiilizzmri: 11:11 Geäichsterxi iibergagcägts E211: {erhielt dahir die fur 
jene Zeithedeutence uiniue ve l_ . er; i. 
Damiam lebte noch 1006- Ldnll I- 430- 
Dagniano, Frater, S. Bergamo. bUnter diesem Namen kann allßh 
A. Monticclli und Mazza verstanden werden.
        

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