Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719764
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Cock, 
Hieronymus. 
Cock 
Cok , 
Jan 
Math. 
Nach Hieron. Bos: 
Die grossen Fische fressen die kleinen Fische, eine groteske Com- 
position; sehr gr. qu. fol. 
[Die Versuchung des heil. Antonius, der heil. Martin in einer 
Barke voll Teufel, ein Traum, der fette Dienstag, wo eine 
Frau Kuchen bäckt, das blaue Schiff; in qu. fol. 
Der Streit der I-Iurazier und Curiazier und der schlafende Her- 
kules von einer Armee Pygmeen angefallen, beide nach F. 
Floris; fol. 
Der König Ahasverus, Jesus bei Martha und Maria, Jesus bei 
Simon, die grosse Erweckung des Lazarus, alle [l- nach L. Lom- 
bard; qu. fol. 
Ohne Namen des Malers kennt man von ihm: , 
Moses mit den Gesetztafeln, Christoph mit dem Iesuskind, eine 
Vorstellung aus der Geschichte des Sylla, das Fest des Priapus, 
Tarquin und Lucretia, das Sinnbild der Eitelkeit; alle in gr, 
Formate. 
Unter Coclfs Portraiten zählt man noch die von Franz II. von 
Frankreich und Schottland, Maria von Schottland, Gustav und 
Maria von Schweden, Sultan Soliman und seine Tochter Ca- 
melia. Ein Blatt mit sechs Bildnissen: des Dante, Bocaccio, 
Petrarea u. s. w. 
Nach Brulliot (dict. des monogr. n.- ed. I. 52, 62) gehört diesem 
Künstler auch das mit zwei Hähnen bezeichnete Blatt nach 
iyluziano, welches den heil. Franz in einer Landschaft vorstellt, 
und das man für Arbeit des Corn. Cort hält. 
Einige schreiben ihm auch das allegorische Blatt bei, welches 
Belgien unter einer Frauengestalt vorstellt, die von vier Sol- 
daten misshandelt wird. Brulliot glaubt, dass dieses Blatt eben- 
falls dem J. Collaert angehöre.  
COCli, lllüthlaä; älterer Bruder des obigen, war ein guter Land- 
schaftsmaler zu Antwerpen, der den Geschmack verbesserte, indem 
er die italienische Manier einfiihrte, weil er sich mehrere Jahre in 
Italien aufgehalten hatte. Seine Bilder sind mit historischer Staf- 
fage geziert.   
Er starb 1565. Hicron. Cock hat nach ilnn gestochen. Fiorillo 
n. n, 46;. 
Üocli, Johann Claudius de, Iiupferstecher zu Antwerpen um 
169g, Man kennt die Lebensverhältnisse dieses Künstlers nicht, 
und auch von seinem künstlerischer: Wirken ist wenig bekannt. 
Auf einem geätzten Blatte mit der Marter des heibQuirin steht 
der Name des Künstlers: Joan Claude Guck fec. 
Auch die Initialen I. C. D. C. sollen diesen Künstler bedeuten. 
GUCK oder 00k, COfnGllllS, ein Glasmaler von Leyden, malte 
neben andern Künstlern an den Fenstern der Hauptkirche zu Gouda, 
die von 1555  1668 entstanden. 
Guck malte 1601 und 1605. Fiissly nennt diesen Künstler Klock. 
Coclt, Johann de, Maler und Kupferstecher zu Antwerpen, wahr- 
scheinlich der Vater des Hieronymus und Mathias, wenigstens ist 
dieser Künstler älter, als die erwähnten, denn er war schon 1520 
Mitglied der Bruderschaft des heil. Lucas in der bezeichneten Stadt. 
Näheres ist über ihn nicht bekannt. 
Coclt oder Colt, Jan Matbias, ein geschickter Maler, der 1720 
zu Amsterdam geboren wurde. Er war Vcrkuljeß Schüler. und
        

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