Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1722071
D'Alton , 
D12 
Dalvimart, 
Octavian. 
253 
vergebens sucht. Nachdem er nach England zurückgekehrt war, 
ernannte 11111 der Iiünig zuin Aufseher seiner Gemälde und Anti- 
 (iiiitätßn- Noch muss heiiierlat werden, dass Dalton den berühm- 
lßn Bartßlßlzi nach Enelanil gezogen und sich dadurch um den 
Flur der Chiilcoqraphie iii seinem Viiterlande ein unsterbliches VCP 
dienst erwüfllßnlliabe. Er starb 1791.  
 Dalton gab Ansichten von Constantinopel heraus, die von Ba- 
Sulcv WVQTCS und andern berühmten Künstlern gestochen wur- 
den und Beifall fanden; wenig-er seine Zeichnungen nach 
ällillißll Statuen, welche J. Boydell 1770 herausgab, unter dem 
llc : 
 A Collection of twenty antique statiies ilrawn after the original: 
In Italy etc. Sie ist lllittelmiissi". Im Jahre 1791 erschien eine an- 
dere Srimmlune von Dalton, lietitelt: Aintiquities and views in 
Greccc- und Ewzgpt wvith the nianners and custoins of the inhabi- 
tanis etc. a i  
Ferner gab er über zwanzig Köpfe nach holbeinischen Zeich- 
"engen (Etchings of a collection of portraits by Holbein, fuund in 
the caliinet of Queen Carolina) und dreizehn Studien nach Leo- 
nardo heraus, die er sämnitlich mit sicherer Nadel radirt hatte. 
Seine letzte Arbeit waren zehn grosse Iiupierstiche nach Hol- 
beiifs Meisterwerken in der künigl. Sammlung. Sie stellen die be- 
rühmtesten lYliinner am Hofe Ileinriclfs VIII. dar und sind mit un- 
gcmeiiiem Fleiss gearbeitet, können aber mit Chamberlaiifs Copien 
mehthvergiähen würden. Sie] erschignäl VXZYZI-  M.. 
0 er a um's leinere Sc riften . ent enian marrazine, arz- 
Stück 1791, wo noch andere schätzbare Nachrichtenb über diesen 
liünstler zu lesen sind. 
1 
DAltOn, E. DIR, Iiunstliebhaber in Bonn, den wir in WeigePs 
Cütnlog von Iiunstsaclien und Büchern, zweite Ahtheilung S. 74 
auCh unter den deutschen Iiupferstcchern erwähnt finden, und 
Zwar mit folgenden WVerl-ien: 
Titian's Portrait, nach Moretto und dein berühmten Stich des 
Allg- Carracci, (i. 
Ilelena Furniaii , Halbfigur, nach dem Originalbilde von Rubens 
bei H. Prof. d'Alt0n, fol. 
Andreas Doria, Halbfigur nach Titian, nach dem Gemälde im 
Besitz des Prof. auuion, im. 
Oltlßnbarneveld erhält von einem Freunde die VVarnung, den. 
andern Tag auf dem Wege in den Rath gefangen genommen 
z" werden, nach dem lebensgrussen Bilde Rubens im Besitz 
des P. D'Alton qu. fol. 
qrPheus und Euridice in derUntci-welt, nach N. Poussin, qmfol. 
Yeiius und Cupido, nach Michel Angelifs Cartoii gemalt V00 J- 
Dde Pontorino, qu. 11. 
De!" Astrolog, nach Rembrandt, fol. 
i? SPOSSQ 'I'empel zu Pästiim, nach einer an Ort und Stelle ge- 
DicesxälätlfäfälZeichnung von Pliwmerscliadelt, gr. (In. fol- 
_ i! "er iosten 2  5 r. 
 PQVIYHIH, ein Iiiinstler, der _sicli zu Anfang unsers 
und den Äfllfl England aufhielt. Er bereiste die" Turliey, Asien 
ten der B lfiipelagus und zeichnete an Qrt und btelle die Trach- 
  Cvtvhiier, die er 1802 lieftweise in London herauseab. 
1 hr Zgclnlete und stach auch die grosse Sphinx und die Pbyrami- 
heondbel (dhue ufld staFfii-te das schöne Blatt mit einer Beduincn 
r e, welche sich gelagert hat, um zu plündern. FiorilloV. 737.
        

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