Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1722067
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Dalma sio 
(S cannab "ecchi  
Dalton , 
Richard. 
Pxeni zu betrachten nicht iuiitle ward. Er glaubte, dass dem Linpo 
eine höhere Kraft geholfen habe, die Hoheit, Isleiliglieit und Sanft- 
heit einer Mutter Gottes im Gesicht auszudrücken. Dieses be- 
merkt Wlillvzisia als Ohrenzeuge und versichlert auf Gnidcfs YVort, 
dass Dahnasio manche Secnen aus Iilias Leben auf Hall; mit grus- 
Senrfeuer gemalt, x1nd'aut' Tiarinfs, dass er einige Biltlel- in S. 
VPPOCOlO an der Strusse S. Stefano und in Privathäiisepi; in Oel (f) 
gemalt habe._   
 Malvasiavcrsiehert auch im Leben des Dalmasio, dass dieser Künstler 
 die heil. Katharina von Bologna in der Malerei und Miniatur un- 
Werrichtet habe," waslranzi III. 15 d. Ausg. für Sage erklärt. l'in- 
rillo III. [1512hält esfin- miigflich, da Dalmasitfs Gattin erst 11'121 
Wittwe genannt wird, die gedachte Heilige aber 1'115 gßburell 
ward. 
Man behauptet gewöhnlich, dass Lippe in spätem Jahren in den 
Carmeliter Orden "etreten sei, allein Lanzi liiugnet dieses, weil in 
der Turiner Ansgadac des Baldinucci erwiesen wurde, (lass m- bis 
an seinen Tod beweibt war. Dieser soll bald nach 1410 erfolgt 
seyn; Fiorillo aber scheint seine Lebenszeit bis gegen 1420 aus- 
dehnen zu wollen. Dann muss Lippe ein hohes Alter erreiehtlha- 
ben; denn er arbeitete schon um 1376. 
Dalmasizfs Madonnen sind zu Bologna stets in grosser Achtung 
gestanden, wesshall) auch viele von der Mauer abgesägt und in 
die Gallerie gebracht wurden. 
Er arbeitete noch fast ganz in der Weise der Alten, nur in ei- 
ner bessern Verbindung, der Tinten und auch im Wurfe der Ge- 
  wänider wich er von ihnen ab. Doch hat er die breiten Gnlrlspi- 
tzen, wiesie gegen Anfang des 15ten Jahrhunderts Mode waren. 
Malvasia und Tiarini untersuchten zwei Bilder dieses Künstlers, 
das eine 1576, das andere 1407 gemalt, aus welchen unan folgern 
will, dass die Oelmalerei seit jener Zeit von den bulognesischcxl 
Künstlern gekannt und ausgeübt wurde. 
Gesetzt auch, dass zu jener Zeit in Bologna in Oel gemalt 
wurde, so ist dieses sicher nur als Versuch zu einer neuen lYIe- 
 ithocle zu betrachten. Anmcrk. zu Vasari I. 595 d, {jeher-L von 
Schorn. r 
DGlIIIBLSIO (Sßannabeßchl) ein Maler zu Bologna und Vaitei" des 
obigen, von welchem aber nur bekannt ist, dass er schon 1525 
"thätiig war und rIOjIlX 1355 lebte. Ticozzi sagt, dass er um 1450 
' geblüht habe, während er den Sohn schon 141g das Tcsgamgnt ma- 
 chen lasst.  
DällOh 9 GÄSPQTÜ: Zeichner und Iiupferätzer zu Bologna um 1600- 
 Im Cabinet Paignon Dijonval wird von ihm eixrßlatt erwliltnt, 
welches die heil. Jungfrau mit dem Iiinde vorstellt, ohne Namen 
des Stechers, in runder Fornn     " 
 Auf einem Blatte C. Procacciniß, Welches die siiugeildellrlzudnnna 
i"  darstellt. steht sein exc. Auf einer heil. Familie von Pi Farinuti 
 steht G. Dalolio exc.  f 
Dal Prato. s. Pi-am.  
Dalton," Richard, Maler und Iinpferstechcr, ging um die vlVlittc 
des verflossenen Jahrhllnderß nach Neapel und heschiffte hierauf 
mit einigen andern Brittezl in einem kleinen Fahrzeuge die "Hällexi 
von Calabrien, Sicilicn, Griechenland und Egyptcn, wo er die ver- 
schiedenen Einwohner treu nach der Natur malte und allerlei Be- 
merkungen sammelte, die man bei andern europäischen Reisenden
        

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