Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1721989
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DügUÜn 2 
Isidor.  
Dnguerrc , Louis 
Jacques. 
nen Ruhm, der er yun 1809 an ansschliessenrl oblag. Er lieferte 
viele liöchstgeliingene Aijbeiten und man nannte ihn den österrei- 
chischem äsabey. Er verbindet mit einer eigenthiimlichen Manier 
treue Au assiinr; der Natur mit höchst glänzendem Colhrite; dabei 
weiss er seinenlBildnissen sprechende Aehnlicliläeit zu ertheilen 
und in geistreicher Aiitfassuiig die Yortheilhafteste Stellung zii ge- 
ben. In neueren Zeit neigt er sich zur englischen Manier des 
Igaiirence oder vielmehr zur reichen Lebensfiille in Form und 
er e. 
Daffinger malte Personen des höheren Adels mehrmalen den. 
Herzog von Iieiehstadt, und besonders gelungen stellte er ihn 
schreibend dar, hir den Grafen lYIoriz von Dietriclistein. Eines die- 
ser Poi-trznte hat Benedetti gestochen und ein anderes Iiulb in 
selrwarlzer gllliilllßflißrätiläaßgübßll.lrzll tzlrwähnen sind ferner die Pop- 
traite es wirsten von L etternici un seiner Familie dieBildnisse 
der Erzherzogin Sophie und deren Iiinder u. s. w. i 
DügilOll, lSldCIT, Landschaftsmaler zu Paris, von Marseille gehiir- 
tig, brachte von 181g an verschiedene dhilSlClillfin zur Ausstellung, 
von denen einige mit Figuren stniiirt sind. Eine Ansicht von Genf 
und eine solche von Lnusaiine sind im Suhlosse zu Fontainebleau, 
und zwei Ansichten aus den Dauphiiie besitzt der Honig. In Dag- 
1i0n's Bildern äussert sich ein freier, netter Vortrag. Er malt mit 
breitem Pinsel und beflcisst sich dabei die Natur mit Treue zu er- 
fassen. Er gehört zu den besten französischen liiiiistlern seines 
Faches. 
Dagomer, Claude, ein französischer Thier- und Jagdenmaler iiin 
1750 nach welchem Ilemarteaux zwei Hefte Tliiere 8 Bl. weste- 
l 2h h 
cien at. 
Dagoty, Odoardo, Iiupfersteclier und der Sohn eines Arztes, Na- 
mens J. Fabian Dagoty, den Ticozzi als den Erfinder der Menicr 
Iiiipferstiche in Farben abzndrnclien bezeichnet. Der Sohn nber- 
traf den Vater in derselben Weise und gab 1789 eine Reihe von 
12 Bl. , grösstentheils nach Gemälden der (Jnllerie Orleans heraus. 
Der Erfolg seiner Unternehmung war nicht der glücklichste und 
, daher verliess er, wie Ticozzi behauptet, sein Vaterland, und starb 
in Mailand 1784, irvätirend der Vater 1785 im Vaterlande zu Paris 
starb. Ansser den erwähnten 12 Blättern verzeichnet der bezeich- 
nete Schriftseller noch:  
Eine Ruhe in Aegypten, nach Correggibg, 
Die Madonna della Seggwla nach Rafael. 
1385116, V-a Kupferstecher, von jvelchem im Catalogue rais. des 
estainpes du Cabinet de B. düiretin par Brnlliot tom. II. folgende 
Blätter erwähnt werden: 
St, Cäcilian in halber Figur. naclrDominichino, gr. 8. 
Die Veriiiahlung der heil. Catharina, nach C, Maratta, h].  
Die Forluna 13111 der Weltluigel, nach Guido, von- Bovmet vul- 
lendet, kl.  
Titian und seine Geliebte, nach Titicin lil. d. 
Ein Frauenhililniss in_ hiilbcrpFigur, nwl-h Leonardo da Vinci; 3. 
Die Aufnahme der heil. Jungirau und die Entziiclinng St. Pauls, 
2 Bl, h]. fol., nach (Jlliataignerä. und Guevertlifs Aetzung vol- 
lendet von Dague um Niqiict. 
Daguerre, LOlliS (lacqiies , Dioramen-llrlalcr zu Paris, geb. _1.u 
Cormeilles 1738, lernte bei Degotnniid ircrfertigte Anfangs eine 
grossc Anzahl Dekorationen lur die lheater. Ln gleicher Zeit
        

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