Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1721931
Daedalus 
aus Sycinn. 
Dlige, 
Eduard. 
239 
macht, ein ei-hahenes Werk in weissem Marmor, das Pausanias 
ebvnlallß 110Ch gesehen. Einige Archäologen haben jedoch darzu- 
lhu" gesucht: dass jenes XVi-rli, welches Pausauias sah, nicht dai 
Vfmlgfmß? erwähnte sei. Man sagt, die Figuren hätten müssen be- 
  595113 Wie die von (Quecksilber getriebenen, deren Erfin- 
50151;; belgßlßgt wurde; allein Böttiger hat dagegen niit Recht 
beyeich lgurßn als_Dinge der spätem Taschenspieler und Gauclsler 
nuiiailit" 8' Tl"e"s?l' .3- 36 A-    
Hunstst iist also (lefjßlllge erste Iiunstler, der in Griechenland das 
m" m er! erhohte und erweiterte, und der Name mag unmer- 
auk. so) "ällß Sßyn. Er soll es zuerst unteriioiuiiien haben die__bis 
der St"? eit steif nebeneinander gestandenen. Beine und Fusse 
ößnneteacuen zu trennen, indem er solcheschreitend darstellte. Er 
Kumtwl llnen die Augen, streckte ihre Hände aus und gab so _den 
Pans; _er ien das Aiiseheir eines beseelten Wesens (äitilwxou Ewov). 
und fmilß erkennt schim in Diidalus Werken einen besondern S_tyl 
Göttliaä 1 so roh_ iliesei- war, im Ausdruck etvras eigeuthuinlich 
d: St! es. Ihin wird lerner die Ei-Iindung der Sage, des Bohrers, 
r Qtlwaage, des Leiius, der Mustbuume, der Segelstangen zu- 
geschrieben und selbst die tragbaren, zusainmenlegbaren Tabou- 
lels, deren sich die Athenerinnen in den Panathenäen bedienten, 
291) 61' erfunden haben. Die Tasclienspieler und Gauclsler späterer 
eit machten den Dädalus zu ihrem Altmeister und liessen dieFigu- 
E111 durch Quecksilber sich bewegen, wie es dieser gethan haben soll. 
ein dieses ist eine athenisclie Hyperbel, worüber Plato mehr- 
mals lacht. 
1a lYIelireres uber Däclalus S. Hieroglyphen im Mythus des Aescu- 
lePWS Voll Slßklffr; Welcher zwei Abhandlungen uber diesen Iiunst- 
D 1' gab; auch Sillig Cat. artill, Thiersch l. c.  
aeiillllß. E1115 SyClOIl; Sohn und Schüler des Patrocles, ein Bild- 
Ol , {welcher Ol. Q5 lebte. _Ei: machte sich dnrclrAthleten in 
degrlglü buelaaniit, auch vertertigte er allda_ das Siegesdenlunal 
schenke" über die _Spartancr und zu Delphi unter den Weihge- 
taten  vrelche die Tegeaten aus der spartanischen Beute errich- 
zweiiläle Victoria und dennArcas. _Dziiin wird die_ Gruppe von 
gergru ingern von 1h_in geruhmt_vielleich_t die Vorbilder der Bin- 
Dqeda-l PPe In der Tribune zu Eloi-enz. Hirt Gesch. etc. 187. 
l  
Perigls, Bildhauer aus Bithyriien, dessen Eustatliius (zu Dionys. 
der ggul" 7961 erwahnt. S_ein be_irvunderungsivurd_iges_Werk! war 
[um Es: 5 {I1 Niconiedia. Dieser hunstler gehort mit seinem nyaÄ- 
der C183?" 4110:. in die Zeit der vollendeten Ilunst, nach Alexan- 
Nro. 59. acedonier herab. Thiersch Epochen Qte Auflage S. 49 
Dae  
Daediluä Beiname des J. B. Danti. 
(gut: Aguard, Maler und Zeichner, geb. zu Berlin 1805, Sljl- 
mete sishaälss am Werder'schen Gymnasium zu Berlin und wid- 
ter (im. Leltn löten Jahre an der Alsadeinie dasellast iler hunst un- 
Freskcn inä liflg des Professors Wach. Von diesem huustler sind 
tersmdh Au äät- und Cunzertsaale des neuen Theaters seiner Va- 
nen besonde: tfelflichenOelgeiniilde lieferte er berßlti, unter de- 
ter vorstellt  eines geruhint wird, welches. die vier YlYICllSLIll8l1?l' 
der trefflich,gäldgätilätäillqlllädlßl" Bogeneinlassung. Vorzuglich ist 
 E615- 
zulxfntxiilslssnäßo: brachte er_ein ßild mit lebensgrossen driguren 
"b, welches eine ltliitter vorstellt, die mit ihrem
        

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