Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1721892
Dabost. 
i 
Daedalus. 
235 
DBbOSÜi ein französischer Iiiinstler, Zöglinw David's, hielt sich im 
ersten Decennium des jetzigen Jahrhuiideiis zu London auf und er- 
warb "Ch großen Beifall, lden seine Bilder, obgleich nicht frei 
von d? Manier der französischen Schule, auch verdienen. Beson- 
ders ruhmte man seine Zuriistung zum Pferdereiinen. Die Pferde 
wllrden bewundert und auch die Figuren, die Farbengebung und 
dlcßandschaft zeigten von grosser Beurtheilungskratt. Sein Ab- 
äßhlßd des Brutus nnd sein Damoeles, die 1806 erschienen, gefie- 
in mcht S0 Sehr. Man tadelte die theatralischen Stellungen. Fio- 
Flllt) V, 825 
Daburgersduätllläß, Maler _1,u Landshut um 1710. Er war aus 
Fraunstein gebiirtig. lWIan findet noch Bilder von diesem Künst- 
ler, welche zwar keine lVIeisterstiicl-ie sind, aher dochAchtung ver- 
(hffneü- In der Dominiltanerkirclie und bei St. Jakob sind Altar- 
blattcr von ihn). 
Das oder DBClI , J. v. Achen. Ticozzi führt diesen Iiiinstler 
unter Abach und Dach zweimal auf und lässt ihn einmal zu Cöln 
1550 geboren werden, das anderemal zu Alunia 1566. 
Dachons P-, Portraitmaler um 1750. J. Beauvarlet stach nach ihm 
das Bildniss des Jesuiten Silvain Purressault. 
Dachtlers TlTCOPlÜlIIS, ein Bildnissmaler, nach welchem Heyden 
das Portrait IiarPs V. gestochen hat. Seiner erwähnt lWIarollcs. 
Dame? Qde? DaSSlCT, genannt Genevois, Zeichner um 1740. 
1m Cabinet Paignon Dijonval wird von ihm ein Plafondstiick mit 
Urnamenten und Figuren erwähnt, eine Federzeichnung. 
Dadßin BCPINITÖO, Maler und Schüler des Spinello von Arezzo, 
fuhrte in Florenz mehrere geriihmte Malereien aus und starb da- 
selhst in hohem Alter 1380.  
In der ersten Ausgabe nennt Vasari diesen Künstler durch einen 
Druckfehler B. Gaddi. 
Daddl; COSimO, ein Maler zu Florenz, der mehr als Lehrer Vol- 
tirxianols, als wegen seiner VVerke Ruhm verdient. Indes; ist ihm 
emlges Verdienst nicht abzusprechen. Lanzi I. 185. d. Ausg. Er 
starb an der Pest 165m  
Dadler, Sebastian, ein geschickter Medailleur zu Dresden, der 
für verschiedene Fürsten gearbeitet hat. Dieser Künstler bezeich- 
nßte seine Werke mit S. D. oder auch mit Seba. Dutt. 
Er lebte im 17teu Jahrhunderte. 
Dadti, {le maitre au de, der Meister mit dem Würfel. S. Bea- 
trxzgt 
Daßgegsr, Döbeler oder Döbell, Michael, Hotbildhauer__zu 
tagt": aß? um 1674 viel für den Churfiirsten arbeitete, doch großs- 
D d l eils nur Verzierungen. Er starb 1702. 
2126236111531??? mythische Ahnherr des Daedalidengeschlechtes, den die 
Hdlzsäl tiche "Sage gegen das ßteflahrhunilert hmautrucltt. Die 
die nmisläätzer ubten ihre Iiunst, wie llIl iruhen Alterthume auch 
der Väter 11 andern, m Familien und Geschlechtern nach der Weise 
  mit schhchtem und ansprnchlosem Sinn und daher tre- 
"m "Ginge lfldlviduelle Namen hervor, so wie Daedalos selbst 
114ml! 0- Muller nur die 'I'hätiglteit der attischen und cre-
        

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