Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1721768
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Cungi , 
oder 
Congi 
etc. 
Cuninghanl, 
Edmnn d 
Francis. 
Diese letzteren Blätter werden in dem Pascalischen Verlags-Ver- 
zeichnisse dem Alois Ciinego zugeschrieben. 
Cungi, 0d.ei' Congi , Giov. Battista, Lionai-do und Fran- 
CCSCÜ, drei Maler 111 5- 5613010111, Zßileenossen Vasai-Ts. Der 
erstere war sieben Jahre des letzteren Gesel e; der zweite wird im 
Leben Perinifs als tretilicher Zeichner und im Leben Ziiccartfs als 
Maler des päbstlichen Ifallastas um 1560 angegebem Del- lggzim-e 
nennt sich auf einem Blklß im Dome zu Volterra Francesco di  
nardo Cugini (nach Ticozzi Ciigiii) da Borgo. Ihren Styl lernt 
man in ileryaterstaalt kennen in S. Bocco und an andern Orten. 
Sie compoiiirteir sehr einfach. gewöhnlich nahmen sie ihre Gedan- 
ken aus der Wirklichkeit und colorirten leidlich. Lanzi I. 189. d. 
Ausg. 
Gungius, Gamillus. S, congius, 
Cuniberti, Franc. AHIZOII, Maler von Savigliano, verzierte die 
Kirche S. Laurenzio zu Alba im Montferratischen und das Gewölbe 
der Kirche des heil. Franz iii seiner Geburtsstadt. Iiauin_li_atte_ei' 
das Chor und die Iiuppel der Johaiiuiskirehe zu Racconigi IHNPIG- 
mont mit Figuren und Ahrcliitektur zu verzieren angefangen, sturzte 
er vom Geriiste iiiii star 1745. 
Cuningham, Edmund FFEIHGIS; Maler, genannt Cnlzo oder Calze, 
von seinem Geburtsorte iii Schottland, wo _er .17ft1 oder 41 das 
Licht erblickte. Er war der Sohn eines hiitgliedes der herzogli- 
liehen Familie dieses Namens; sein Vater aber musste das Land 
verlassen und in Italien Zuflucht suchen. Idier erlernte lffilfllllä die 
Malerei unter dem Namen Calzo, studirte in Parma auf der vom 
I-Ierzoge Filippo errichteten Akademie, wählte aber besonders Cor- 
reggiifs Werke zu Vorbildern. WonlPai-riia ging er nach ßoni, um 
unter Battoni und Mengs scine_Studien fortzusetzen, verliess aber 
diese Meister bald und begab sich iiaelrNeapel, wo er Solinienas 
und Corrzidifs Werke studirte und einige Zeit unter Francesilln 
arbeitete. Hierauf studirte er in Venedig die vorzuglichsteu lYIei- 
sterwerke dieser Schule um 1764, WQ Süme Wefkc 81'059?" Bßliüll 
fanden, allein seine Reiselust zwang ihii baldwvieder den _Wander- 
stab zu ergreifen. Nun suchte er iii Frankreich sein Heil. Hier 
fand er Gelegenheit den König von Dänemark auf der Reise nach 
Flandern in Iuabensgrösse höchst ähnlich zu malen, was Ihm 
den Vortheil brachte, dass fast alle Höflinge dieses Monarchen sich 
beeiferten, von Calzo ihr Bildniss zu besitzen. Zu dieser Zeit fiel 
ihm die väterliche Erbschaft zu und jetzt legte der Iiiinstlcr den 
Pinsel nieder, um seinem Stande gemiiss zu leben; alleiii das ererbte 
Gut war bald dahin und auch eine zweite Erbschaft, die er zu er- 
heben hatte, war bald verschwendet, _so dass _Calzo in Russland 
sein Unterkoiiinien suchenjnusste. l-Iiei: erscheint er zuerst im Ge- 
folge der Herzogin von Iiiiigston mit seinem rechten Namen, aber 
nicht lange gefiel es ihm in diesen neuen Verlialtnissen zu. leben. 
Die Liebe zur Iiunst erwachte wieder und so verliess er die liler- 
zogin und verband sich mit Broniston,_ dem ersten Maler der  
serin Katharina II. Nach dem '1ode dieses liiinstlers trat er einige 
Zeit mit dem I-Iolhrchitekten Trombara in Geineiiischale, bis er nur 
1733 nach Berlin ging, wo er in Oel und Pastell die Bildnisse C191 
k. Familie und anderer angesehener Personen malte, X0" deldltäl 
einige als IYIeisterStiielae geruhint wurden. Mehrere seiner Bllt- 
nisse haben Cunego, Green, Haas u. a. gestochen. Indessen mit W 
der Iiiiiistler auch schöne Historien.
        

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