Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1721736
Cumzmo. 
Cunego  
Domcnico. 
219 
ner Bäuerin spricht, und das mit den Initialen H. V. C. be- 
zeichnet seyn 5911, 
ES ISI zweifelhaft, ob dieses Zeichen unserm liiinstler angehöre, 
wenn es auch von Mechel (Wiener Gallerie) und von Winckel- 
111111111 (neues Maler-Lexikon) dem Hans von Culmbach beigelegt 
wird. lYlan findet alte Gemälde auf diese Weise bezeichnet, allein 
die Bilder unsers Meisters tragen gewöhnlich ein Mcnogramln. 
was aus den Buchstaben 11. li. oder I. 1-1. K. besteht. Andere sind 
ohne Zeichen.  
Man findet auch einen Holzschnitt mitJ. C. bezeichnet, den Her- 
lillles im Iiamnfe mit Antheus vorstellend, einex Gruppe auf weis- 
scm Grunde. Dieses Zeichen legt man gewöhnlich dem Hans von 
Culmbach bei, allein das Blatt ist in einem ganz andern Geschma- 
clse ausgeführt, als unser Meister zu arbeiten gewöhnt war. Der 
Urheber des Werkes ist daher unter die unbekannten zu zählen. 
H. 3 Z. 6 L, Br. f; Z. 
Cumano , Zeichner und Iiupferätzer zu Venedig, wo er um 1760 ge- 
boren wurde und noch zu Anfang unsers Jahrhunderts lebte. Er 
radirte mit Novelli das ganze Werk Bemhrandt's' und zwar mit 
solchem Geiste und solCher Einsicht, dass sie sich vun allen CoPi- 
r-ten und Nachahmern dieses Niederliinders vorthcilhalt auszeich- 
nen. Die Sammlung besteht aus mehr als hundert grossen und 
lileincn Stiielaen, von denen die meisten mit den Originalen wett- 
eifern liilllllßll. 
Rost IV. 267 verzeichnet die Beschneidung, die Flucht in Ae- 
gynten nach dem seltenstenAbdruclie; die Abnchmuxig vom Kreuze; 
den barmherzigen Samariter nach einem der ersten Abdrücke, wu- 
der Schwanz des Fferdes weiss ist, f0l.; die Landschaft mit der 
Kuh in getuschter Manier; eine bergige Landschaft mit Bauern- 
hiitten; die Landschaft mit der umbretterten Strohhiitte; die Land- 
schaft, welche unter dem Namen der Dliihle bekannt ist; die Land- 
schaft mit den drei Biiumen, ein schönes Stück, ohne Namen des 
Iiiinstlers, qu. fol. 
Ctlmis, JOlIHUIIGS (16, Miniaturmaler, der um 1-7155 die Miniatu- 
ren im Gebetbuche der Herzogin Blanca auf der k. Bibliothek zu 
München verfertigte. Sie zeigen neben manchem Gelungenen 
grosse Unvollkommenheit und Unbehiilflichkeit. Die Zahl der 
Blätter ist 35. Der Iiiinstler nennt sich hier Johannes lilius Ma- 
gistri Benedicti de Cuinis. 
Cundier, 3000i), ein französischer Kupferstecher, der nach Mig- 
nard u. a. arbeitete. Im Jahre 1724 gab er die Bildnisse der er- 
sten Fräsidenten des Parlaments zu An: heraus. 
Das Bildniss des F. Cl. de Vintimille, Gesandten Ludwigs XIV., 
nach Higaud, 1722. fül- 
Petrus Cardinus Lebret, 17211., kl. fol. Diesen stach er 1727 Rßßll 
einmal in fol. 
Man kennt auch einen liiinstler A. B. Cunclier, der um 1670 
malte und in Kupfer stach, und ein anderer, Namens Johann, 
d" 1691 zn Paris geboren wurde, soll nach Rigallä gestochen 
haben; wahrscheinlich der obige Jacob. 
Cunego: DOIIIGIIICO 3 Zeichner und Iiupferßllßßhßf, geh. zu Ve- 
Vmla 1727, gest. zu Rom 1797i. Er lernte die Anfangsgründe der 
Zelchcnhunst und Malerei in der Schule des F. Ferrari, fand aber 
Immer mehr Neigung zur Steeherlaunst, wesswcgen er die Blätter 
der hcruhmtesten Meister zu copiren anfing. Seine ersten Arbeiten
        

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