Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719720
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Cochetfi , 
Luigi. 
Cochin , 
Carl 
Nicolaus. 
mete sich diese Künstlerin der Genremalerei und lieferte 
deutende Anzahl von YVerken. 
Mlle. de St. Omer , so genannt von ihrem- Geburtsorte, 
Atelier zur Bildung von Schülern. 
eine be- 
hält ein 
COOhCtU , Lülgl, ein Maler zu lloru, der unter seinen Landsleuten 
Erwähnung verdient. Er studirte mit Eifer nach den Iiunstschiitzen 
Bonus und brachte es zu einer lobenswerthen Höhe. Im Jahre 1851 
stellte er bei dem dreijährigen Concurse die Enthaltsamkeit des 
Scipio trefflich in einem Gemälde dar, und später erhielt er den 
Auftrag im 'l'heatcr zu Fermo den Jupiter zu malen, wie er in ei- 
ner Versammlung von Göttern dem Gesange Apullds zuhört. Die- 
ses in der Erfindung höchst lobenswerthe Werk ist im Giornale 
arcadico, Jahrg. 1851, tom. Ll , S. 511 näher beschrieben. 
Ausserciern malte der Künstler noch mehrere andere schiitzbare 
Bilder, die in den Händen der Iiunstliebhaber sich heßnden. 
COClIlTI, Cälfl NlCOliIIIS, der Vater, Zeichner und Stecher mit der 
Ialadel und dem Grabstichel, geb. zu Paris 1688, SCH- daselbsl 1754. 
Dieser Iiiinstler trieb die Malerei bis in sein 22. Jahr, verlegte sich 
aber dann auf die Kupfersteeherktxnst. Er war ein guter Zeichner 
und vorzüglich in Figuren von mittelmässiger Grösse, die mit Geist 
und Geschmack gearbeitet sind. Im Grossen war er nicht glücklich, 
denn er behielt die nämliche Gattung von Strichen bei, indem er 
ihnen nur mehr Breite gab, wobei sie der Ruhe und Festigkeit er- 
mangeln. 
Cochin arbeitete mit ungemeiner Tliiitiglseit nach alten und neuen 
Meistern, bisweilen auch nach Zeichnungen seiner eigenen Söhne. 
Die Mariage de Village nach Watteau ist ein Hauptwerk des lYIa- 
lers und Stecliers, sehr gr. fol. Er stach übrigens noch mehreres 
nach Watteau, auch nach N. Coypel, Restout, J. B. Pierre. 
Nach Rafael brachte er die schöne Zeichnung der Verläumdung 
des Apelles in Kupfer; qu. fol. 
Ebenso Alexander und Roxane und den Hercnle gaulois ou l'el0- 
quence. 
Nach Le lVIoine stach er die Unbiegsamkeit des heil. Basilius 
und Jakob und Babel. 
Die Portraite des Bildhauers Sarazin und des Malers E. le Sueur 
übergab er bei seiner Aufnahme der Akademie. 
Alle diese Blätter sind in grussem Formate, ebenso die Geschichte 
des heil. Augustin nach L. de Boulogne; 7 B]. 
Nach Cazes gab er die Heilung des Lahmen und eine Folge von 
52 Gegenständen aus der Geschichte von Languedoc; [L 
Mit seinem Sohne arbeitete er an den Blättern, welche verschie- 
dene Gegenstände aus dem Hausleben Ludwig XV. vorstellen, und 
nach seinen eigenen Zeichnungen gab er eine Sammlung heraus, 
unter dem Titel: Recueil de tuutes les peintures et SCulptures de 
Peglise des Invalides. 
GOClllIl, Garl NiOOlEIUS, der Sohn, Zeichner und Iiupferstecher, 
geb. zu Paris 1715 , gest. 1790.  
Milz den glücklichsten Anlagen begabt erhielt er denuersten Un- 
terricht im väterlichen Hause, WO 61' Sowohl In liunsten, al! 
VVissenschaften schnelle Fortschritte machte, besonders in der Aetz- 
kunst, die ihm besonders zusagte. Er bereistedtalien, und schrieb 
als Resultat dieser Reise Bemerkungen über die Werke der Male- 
rei und der Sculptur dieses Landes, ein Buch, das lange ein guter
        

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