Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1721551
Cricolini, 
Antonio. 
Cris cuolo , 
Gianfilippo. 
201 
Diese Küüßtlerin starb im letzten Decenninm des vorigen Jahr- 
hunderts. 
Cncühnl! AntOnloi ein römischer Geschichtsmaler, Schüler Voll 
J. B. Leonardi und B. Luti. Die Kirchen Boins haben Bilder von 
ihm. Er bliihte um 1700. 
Crhinlcr: 1401115; Geschichts- und Portraitnialer zu Paris, geb. 111 
biircus (D. Oise). Er lernte bei David und später bei Gros, und 
widmete sich der l-listorien- und Genremalerei. Man hat von ihm 
mehrere Bilder. Im Jahre 181g brachte er seinen Milo von Cro- 
ton zur Ausstellung. und 1811!; Johanna d'Arc im Gizfäinguisse.  
Von diesem Künstler befindet sich ein Gemälde iin Museum zu 
Douai, welches den jungen Rafael vorstellt, wie er von seinem 
Vater dem Perugiiio vorgestellt wird. Dieses Bild war 1850 im 
Inixeixibourg ausgestellt. Mehrere seiner Madonuenbilder sind in 
den Städten des Reichs vertheilt. 
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cflnun, PICITG - Wedard, Miniaturmaler von Vez, wo er 1770 
geboren wurde. Er übte seine Iiunst in Paris und wurde daselbst 
auch Pditglietl der alten Akademie. Vincent war sein Meister. 
CFlPpEl, JOSGPlImG, geborne Sepolina, eine geschickte Malerin 
zu Nlailantl, die schon mehrere Gemälde zu den Ausstellungen 
brachte, welche die Achtung des Publikums sich erwarben. Hieher 
gebären: Lindamie, Gattin Conradiifs, zu den Fiissen Philiprfs von 
Aiijou, 1828; lYIaria Stuart, ein schönes Bild 1825; Gerhard von 
Sicilien am Grabe seiner verstorbenen Gattin, eine herrliche Com- x 
Ewosition mit ausdrucksvollen Hüpfen und wirksam in der- Be- 
euchtung; 1827. Man macht ihr zum Vorwurfe, dass ihre Bilder 
nicht immer korrekt gezeichnet seien. 
CPISCIIOlO, GIOVEXUIII Angeln, ein Ncapolitaner, den Einige mit" 
Unrecht zum Schiiler lYIichel Angelds machen, während er nur  
den Unterricht des Marco di Pino genoss, des Schiitzlings Buona- 
rottzfs. Lanzi nennt ißn einen guten Nachahmer seines Meisters 
und Fiorillo zählt ihn zu den vorziiglichsten neapolitanischen M31 
lern. "Er malte anfangs in Miniatur und später auch im Grossen. 
Sein beriihmtestes Werk dieser Art ist die Himmelfahrt Mariä in 
der Iiirclie St. Jakob der Spanier zu Neapel. 
Er alimte hier in den Bewegungen und Mienen den Polidor von 
Carravaggii; nach und in der Darstellung der Glorie von En- 
geln bemühte er sich den Perngino zu erreichen. 
Criscuolo war Notar und schrieb die Iiiinstlergeschichte Neapels 
bis auf 156g, wozu die Partheilichkeit Vasari's III seinem Werke 
Anlass gab. Er starb um 1575 in der Bliithe der Jahre. 
Lanzi I. 573. Fiorillo II. 774. 
Cnscuolü; Glallllllppß; Bruder des obigen, geb. zu Gaeta, und 
if-leät- um 158i, 75 Jahre alt, oder 89, wie Fiorillo angibt. Er lernte 
gelÄ-Sabbatini, P.Bu0nacorsi, und genoss langeZeit den Unterricht 
31911103. In Rom war er Gehiilfe des Perino del Vaga und ein 
leidenschaftlicher Anhänger der Schule RafaePs, daher 01' ClICSCD 
Maß?" häufig copirte. Er ist übrigens nicht ohne Trockenheit, 
im lhjn zu einer Zeit Ehre macht, iwo man in den Umrissen so 
"PeVmaSSig ausschweifte und immer mehr von RafaePs Bestimmtheit 
sich entfernte, 
1511111 rühmt seinen Iireuz tragenden Christus in St. Lorenzo zu 
lNeapel. Seine Iiöpfc sind schön und die Gewänder zierlich.
        

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