Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1721549
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Creti , 
Joseph. 
Crew, 
Emma. 
ehe zu ßologn; upd das Gastmahl Alexander's im PallasteFava, das 
einige fur das Meisterstiick halten. 
Besoliders schiin sind seine Federzeiehnungen, die mit grosser 
Kühnheit ausgefuhrt sind. Er soll auch eine Darstellung im Tem- 
pel geätzt haben. 
Creti, JOSBPÜ, der _Vater des obigen Iiiinstlersl, malte zu Bolcgna 
in Fresco, doch wexs man nicht, ob er auch Hie Oclnlalerei geübt 
habe. 
01'811, Hersllia, die Tochter Donattfs, zeichnete gut mit derFeder, 
und zwar nach der WVeise ihres Vaters, 
Crcutz: lllaTtlll _F_r1cdr1eh VOII, Architekt zu Berlin, der Bru- 
der des Staatsnnmsters dieses Namens, diente schon 1706 als Inge- 
nieur bei den Aeintern der Neuuiarla und arbeitete nachher unter 
Griineberg. Er war besonders in VVasserbauten und Qelronomiege- 
bäudcn erfahren und baute auch mehrere Hiiuser in und um Bier- 
lin. Zuletzt erhielt er den Titel eines königl- geheimen Kriegsta- 
thes und Baudireliturs, legte aber 1728 seine Stelle niederiund 
starb 1755. 
Creutz: Wilhelm von dem: ein Niederländer, der um 1666 zu 
Prag die Malerei übte. 
CTBUÜZlJCTgCF, Paul, geschickter Formschneider zu Nürnberg, wo 
er nach Doppelmayr 1660 starb. Blätter von der Hand dieses 
Künstlers sieht man in Luther's Bibel, die Ch. Endter 1670 druckte. 
 Er war sehr gewandt Buchstaben zu fertigen. Die Blätter in der 
erwähnten Bibel sind mit einem Monogrzunme bezeichnet. 
Crentzfelder, JOhEIHII; tPortr-aitmaler zu Nürnberg, der bei N. 
Juvenel seine Iiunst erlernte, und selbe mit ungemeiner Zartheit 
uncl Vollendung übte. Man findet noch Portraite von ihm, diemit 
einem Monogramme bezeichnet sind, das aus den Buchstaben I. C. 
besteht. 
Er hat auch Historien gemalt, die aber nicht zahlreich sein dürf- 
ten. In der St. Sebaldtiskirche ist von ihm ein Gemälde, welches 
die Schöpfung darstellt. 
Dieser Künstler ist wahrschcinliuli Eine Person mit Johann 
Georg und Johann Philipp Creutzfelder, deren man er- 
wähnt findet. Sie lebten zu gleicher Zeit in Nürnberg. Johann 
Creuzfelclex- soll nach Heinecke auch Bildnisse gestochen haben, 
und andere brachten E. Hainzehnann, J. Sandrart, L. Iiilian nach 
 ihm in Kupfer. 
Creutzfelder starb nach Doppelmayfs Angabe 1656. 
CPCUX, du- S. Ducreux. 
Grevalcuorß, Plermana da, ein Oelmaler, lernte bei n. Calvart 
 und war besonders fertig in der Zeichnung. In seinen öffentlichen 
Arbeiten zu Bologna spürt man den Einfluss der Carracci, Blühte 
um 1580. 
GPEVOIi, Peter NlOOlüUS, Kupfersteclier, von dem Ticozzi sagt, 
dass er einige Blätter nach N. Poussm und P. P. Rubens verferti- 
get habe. 
CFCW, Emma, eine englische Malerin, nach welcher Dickinsqn, 
C. Vvhite u. a. schöne Costüm-Stüclse gestochen haben.
        

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