Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719702
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Cobarrubias , 
Alonso 
du 
Coccopani , 
Johann. 
CObZIITIIhIEIS, AIOIISO de, Architekt zu Toiedo, wurde gegen das 
Ende des 15. Jahrhunderts geboren. Dieser Iiiinstier führte unter 
der Regierung Carl V. in Spanien zuerst die römische Baukunst 
ein. Er führte die Fncade des Aicazar aus und erhnute den nörd- 
lichen Theil des k. Paliastes zu Tuledo. In Valencia ist das Iilo- 
ster und die Kirche des heil. lVTichael sein Werk und zuletzt wurde 
er auch Architekt der Cathetirale zu Toledo. 
Sein Todcsjahr ist unbekannt. 
Cohars, Karl, Maler zu Prag, der bei A. Schöpf seine Kunst er- 
lernte. Er malte in Fresco und verstand es besonders den Kalk 
dauerhaft zu machen. Er starb um 1750 in seiner Vaterstadt. 
GÜbÜ de GUSITIQII, JÜSÜf; Historien-Maler, geb. zu Jaen 1666 
lernte das Malen bei Valois, und kam dann nach Cordova, wu er 
1'246 starb. Er erinnert in seinen Werken an Martinez. Quilliet. 
COCCQUS, P. AUGIUS, treFflicher Baumeister zu Augustus Zeiten, 
welcher verschiedene Werke angab, die Agrippa um Nea el her. 
um bauen liess. Er durchschnitt zuerst die Posilippohöhiia, und 
erbaute den Tempel des Augustus zu Pozzuoli, der heut zu Tage 
zur Hauptkirche der Stadt dient. 
COCChCri di Michcle, Maler zu Florenz, 11er bei Ghirlandajo 
seine Kunst erlernte, und um 1565 arbeitete. 
COGOlli, Alexander, Musivarbeiter zu Rom um die Mitte des vori- 
gen Jahrhunderts. _Er lieferte Stuclie nach Rafael, _C. Maratti und 
andern,_uuc_l ist vielleicht der Sohn des Muezucisten Philipp 
Co cch l, 611165 Schulers von Pet. Paul Chrxstofano, der um 1720 
zu Rom arbeitete. 
Es gibt auch einen Maler Ottavio Co ccli i, der 1.11 Venedig ar- 
beitete: Ob er mit den Obigen in_ Bezienlxnng stehe _1st unbekannt. 
Der eine der beiflen llrlusailaarbeiter durfte der Bildhauer (10991 
seyn, von dem Nlcolar (Nechnchten etä. lSilghldilss er einige 
der grossen marmornen Fwuren vor e1_ 1 iergalerie zu Sans- 
SOllCl gemacht habe. Der Aljexanderßocchi fvar wvenxggteils in Ber- 
lin bekannt, denn es kamen von lhlll zwei Mosmlabxlder an den 
König. 
Cocci. 
Cocchi. 
000013 , GEISPEITO  ein italienischer Maler, der sich gegen das Ende 
des vorigen Jahrhunderts hervurthat. Gemälde von seiner Hand 
sind in der Ursuliuer-liirclxe zu Rum, WO Coccia noch 1812 ar- 
beitete. 
GOCCIB. S. Coxcie und Coxie. 
COOCOPHIII, Johann, ein Florcntiner, stammfe aus einer adeligen 
Familie und war in cler Rechtsgclehrsnmlseit, in der Geschichte, in 
der Mechanik und Architektur sehr erfahren. Er wurde 15-33 nach 
Wien berufen, wo ihn der Kaiser als liriegs-Ixigenieur gebrauchte, 
Nach seiner Piiicklaehr baute er in Florenz lür den Grossherzog 
die schöne Villa imperiale, und auch das Nonnenkloster der heil. 
Theresia ist sein Werk. 
Dieser Mann starb 161g im 6T. Jahre. 
Sein B1'ucl.c1"Sign1und war Maler und Architekt, den selbst 
Galilei hochachtete.
        

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