Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1721488
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Crepu. 
Crespi . 
Giovanni Battista. 
Grepu , ein Walliser, war bis in sein Äostes Jahr Offizier in spani- 
schen Diensten, und kam dann, seines Dienstes entlassen, nach 
Antwerpen, wo er sich ohne Unterweisung auf das Blumenmalen 
legte, worin er zur Meisterschaft gelangte. Später liess er sich zu 
Brüssel nieder. Er arbeitete um en Anfang des 18ten Jahrhun- 
derts. Weyerinann III. 259. 
Cresant, Jakob, ein berühmter niederländischer Bildhauer, ver- 
muthlich aus Brabant. Er wurde 1756 wegen seiner Geschicklich- 
heit zu Utrecht ohne Prüfung in die Gild aufgenommen und war 
mehrere Jahre Mitglied des Maler-Colleginms dieser Stadt. Van 
Eyndcn etc. 536. Von Utrecht begab er sich nach Amsterdam und 
verfertigte da mehrere Bilder für die Kirchen. Er war auch Mitglied 
der k. Akademie der Malerei und Bildhauerkunst zu Paris, wo er 
sich syäter niederliess. l. c. S. 256. 
Cresant, Jakob Matthaus, Bildhauer, Sohn aß 1.1.01. Ci-esant, 
geb. zu Utrecht 1752 oder 1755, gest. zu Amsterdam 1791i. Er 
lernte die Zeichenkunst von J. de Wit und die Scnlptur von sei- 
nem Vater, besuchte dann auf einige Jahre Paris und liess sich end- 
lich zu Delft nieder. 
Hier arbeitete er für verschiedene Kirchen, neben andern den schönen 
Predigtstuhl zu Overveen bei Haarlem, der mit halb erhobenen 
Bildwerken geziert ist. Dieses Werk wurde 1760 vollendet. Cre- 
sant lebte auch einige Jahre in Alkmaar und arbeitete da in Holz 
und Stein verschiedene schöne Bildwerke. Er war ein guter Zeich- 
ner, was er de Wit zu verdanken hatte. Van Eynden etc. II. 155. 
Dieser Künstler, oder sein Vater, ist sicher jener Cresant, von 
welchem sich in dem berühmten Braaincampächen Cabinete viele 
kleine Figuren in gebrannter Erde befanden.  
CTGSCCUZI, GIOV- Battlsta, Marchese, ein Gelehrter, Maler und 
grosser Beschützer der Künste, dessen Haus _zu Rom einer Akade- 
mie glich. Paul V. machte ihn zum Obcrauiseher der in Rom aus- 
zuführenden Kunstwerke und Philipp der Katholische brauchte ihn 
im Escurial. Er malte wenig, am besten Blumen, und starb in 
Madrid 1660, nach Einigen 65, nach Andern 05 Jahre alt. Meh- 
reres über diesen Mann s. Fiorillo IV. 185- 
Crescenzi, Bartolomeo. s, Cavarozzi. 
Crespi, Benedetto und Anton Maria , Male, von 60m0,  
ter und Sohn, genannt Bnstini, lebten im 17ten Jahrhundert und 
malten beide in einer starken und zugleich zierlichen Manier. J. B. 
Coriolan hat nach einem dieser Künstler gestochen. S. P. Bianchi. 
Ticozzi schreibt dem Anton Maria auch einige Blätter zu, wie: 
Den Iiindermord, nach des Künstlers eigener Erfindung. 
Zwei Blätter, welche die Auferstehung des Herrn vorstellen, in 
Rembrandfs Weise. 
Einen schlafenden Hirten. Der bezeichnete Schriftsteller ist mit die- 
ser Angabe im Irrthum, denn die Stiche gehören dem Giuseppe 
Maria Crespi an. Letzteren erwähnt er hingegen nur als Maler. 
cfGSPi, GIOVEIIIDI Battista, bekannter unter dem Namen Cerano, 
dem seines Geburtsortes im Novarischen, aus einem Malergeschlecht, 
welches in S. Maria di Busto Angedenken hinterlassen hat, indem 
dort der Grossvater und Vater  Giov. Piero und Bafaelo Crespi, 
malten, ersterer um 1555, letzter" noch 11m 1642- 
Er studirte in Rom und Venedig und vereinte mit der Maler-
        

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