Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1721361
S2 
Crnnach , 
Lucas 
etc. 
In der griiflich Selxönbornkclien Gallerie zu POIIIEPSFCldGXII 
Opfer der drei Iiöxiige, Christus mit den Kleinen, Lucretia 
dem Dolche, die Ehebrccherin, dieAnbetung der Könige. 
In der Hirvhef Georg von Anhalt, Luther in Lebensgrösse, 
Bildniss des Künstlers. 
das 
mit 
das 
In der k. b. Gallerie zu Schleissheimi Abraham im Begriliie den 
Isaak zu opfern, Pharao im rothen Meere, Loth mit seinen Töch- 
tern, die Geburt Christi, die Ehebrecherin, Christus heilt das 
kranke VVeib, das Leiden Christi in drei Abtheilungen, Christus 
am Iireuze zwischen den Mördern, unten die heil. Frauen, Chri- 
stus von Engeln umgeben zeigt seine YVnndmale, Maria mit zwei 
Eiwgeln, die heil. Catharina und die Enthauptung derselben, der 
Selbstmord der Lukretia, ein alter Mann lieblioset ein junges 
lwiidchcn, der Mund der VVahrheit, Luther, derselbe und seine 
Frau, Bielanchthon und mehrere andere Bildnisse. 
In der Iilosterlairche zu Torgau ein Altarhlatt mit vier Heiligen, 
das Abendmahl und die Passion. 
In der Stadtkirche zu Weimar: das trelTliche Altargemiilile mit 
zwei Seitenflügeln. Auf dem Hauptbilde erblii kt man Christus am 
Kreuze, links die Auferstehung und rechts Johann den Täufer. Auf 
diesem Gemälde sind die Bildnisse Luthers, des Churfiirsten Johann 
Friedriclfs und seiner Gemahlin, der drei fürstlichen Prinzen. Man 
weiss nicht geilau, ob dieses Werk dem alten oder dem jungen 
Cranach angehöret. S. Wiener Literatur-Zeitung 1815. S. 210. 
Müller schreibt in seinen sächsischen Annalen S. 516 das Bild dem 
älteren zu. H. Mayr hat das Bild im bezeichneten VVerke um- 
ständlich beschrieben und abgebildet. Ein älterer Stich von Tro- 
schel ist in Hortleders Ursachen des deutschen lirieges. Gotha 1645 
I 980. Einige Werke Cranaclfs sind auch auf der grosshßrzogli- 
chen Bibliothek. 
In der k. k. Gallerie zu Wien: Adam und Eva, die Anbetung 
der Weisen, der Judaskuss , Christus erscheint den heil. Frauen, 
llrlaria mit dem Iiinde, die heil. Katharina und liosalia, der heil. 
Hieronymus mit dem Löwen, Lucretia, ein alter NIann der einem 
jungen hlliidchen einen Ring an (lcn Finger steckt, einjungerMann 
und eine alte Frau, Friedrich der Weise, Luther, lYlelauchthun und. 
andere Bildnisse. 
Die Ambraser-Sannnlnng bewahrt auch einige ausgezeichnete 
Arbeiten Cranaclfs: 43 Bildnisse sächsischer Fürsten, ungefähr 5 Z. 
hoch und 4 Z. breit, mit Oelfarbeil auf mit Leinwand überzogene 
Holztäfelchen gemalt. Diese höchst zierlichen und zarten Bildchen 
sind wahrscheinlich von dem jiingern Cranach gemalt, die älteren 
nach den Bildnissen des _Vaters, die späteren nach dem Leben. 
Diese können nicht von dem alten Cranaeh herrühren, da derselbe 
schon 1555 Starb, und die Bildnisse Johann Wilhehrfs, Johann 
Friedriclfs, Johann Friedrich's III. nicht vor 1560 entstanden seyn 
konnten. Sie verrathen indessen alle eine und dieselbe Hand und 
machen den Theil jener Sammlung aus, die Erzherzog Ferdinand 
in 'l'yrol für sein geliebtes Amhras bestimmte. Im Jahre 156.3 kam 
zu yyittenbeyg eine Sammlung von Holzschnitten heraus, unter 
dem  ducum Saxoniae eifigies etc., die 52 
von unsern Bildern in der Grösse der Originale darstellen. Die 
Idiigelschlange, die auf den Gemälden zu sehen ist, erscheint hier 
nur auf 5 Ilolzschnitten.  
Ausser diesen Werken besitzt die Ambraser-Sammlung noch fol- 
gende zwei bestimmt dem ältern Cranach angehörige Bilder: Ma- 
ria mit dem Iiinde, dem ein Engel eine Traube reicht, und eine
        

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