Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1721277
Crabeth, 
Adrian. 
Cradock , 
Luke. 
1173 
Crabeth: Adrian: ein holländischer Maler, Schiller von Johann 
Schwartz von Griiningen, bildete sich zum guten Iiiinstler, ohne 
Italien und Ptoin gesehen zu haben, was jedoch Ticozzi nicht zu- 
gIhFQUClGHD er will von Adrians Besuch in Rom wissen. Er starb 
in fruhen Jahren zum Leidwesen der Liebhaber, denn seine Arbeit 
wurde für schon gehalten. Man glaubt, dass sein Tod 1581 erfolgte. 
Adrian Crabeth ist vielleicht der Sohn eines Claudius Crabeth 
11:11? Bruder der beiden trefflichen Iiiinstler Dirli und VVouter Cra- 
eti. 
Crabeth: DlFk und VVOUICP (Theodor u.Walther)beriihmteGlas- 
lnaler zu Gouda um 1560- YValther durchreiste Frankreich und 
Italien, wo er in jeder Stadt ein gemaltes Fenster hinterliess , und 
auch Theodor scheint in Italien gewesen zu sein, denn Vasari 
nennt einen Walther und Giorgio Fiauiingo, die zu Florenz meh- 
rere Fenster malten, wahrscheinlich unsere beiden Künstler, von 
denen in der Hauptkirche zu Gouda noch mehrere schöne Male- 
reien sind.  
NVouter arbeitete dort in dem Jahre 1557 und von 1561  
1664 und sein Bruder war 1557  1559 undTI und 72 mit Malung 
der Fenster beschiiftiget. Ihre lldalereien zeichnen sich vorzüglich 
aus, besonders sind die des Thierry von grosser Iiraft. 
Wouter war zu laleinen und grossen Gemälden gleich eschickt, 
und wie Einige behaupten in der Zeichnung und im Coäorite be- 
rühmter als sein Bruder, der jedoch mehr Kraft in seinenArbeiten 
hatte. Ein vereintes XVirlten hätte ihre Iiunst sicher noch mehr 
gefördert, allein ein jeder hatte seine eigenen Geheimnisse vor dem, 
andern, und sie gingen so weit, dass sie, obgleich die besten 
Freunde, schriftlich mit einander sich nnterredcten, um ja bei ei- 
ner traulichen Stunde die Geheimnisse nicht zu verrathen. Theo- 
dor starb 1601. Rembrandt hat sein Bildniss geätzt.  
CPEIlJBIlI, VVOIHTCP, der jüngere, Neffe des iiltern Walther, lernte 
bei Comielius liettel, reiste hierauf in Italien, und hielt sich drei- 
zehn Jahre in Rom auf, daher seine Geniiiltle mehr in italienischem 
Geschmacke sind. 
Dieser Iiiinstler kam 1628 nach Gouda zuriiels und malte im St. 
Georgeu-Schiesshause die damaligen Vorsteher auf eine grosse Ta- 
fel und in einer Capelle die Ilimnielfahrt Mariä. Der Tod ereilte 
ihn um 16-18 im hohen Alter zu Gouda. 
Crabetle- S. J. Asselin. 
Grace, Gebrüder, geschickte Decorateurs und Stuccaturarbeiter zu 
London. Sie verzierten den Pavillon des Prinzen von Wales zu 
Brighton und andere Villen und blühten gegen das Ende des ver- 
gangenen Jahrhunderts. 
Cracklow,  Architekt, gab. 1828 Views of the Churches and 
Chapels of Case in Snrrey in  heraus. 
GradÜCk, Luke, ein treFflicher englischer Maler, der 1717 Starb, 
und dessen Werke noch sehr gesucht werden. Er kam Zu Smncr- 
Im], in der Nahe von Ilehester in Somersetshirß, auf die Vvßlt, und 
wurde nach London geschiclst, um bei einem Stubeninaler in die  
Lehre zu gehen, lernte aber seine Fähigkeiten besser entwickeln 
und copirte fleissig nach der Natur. Walpüle hilf Schöne VVerkE 
von seiner Hand gesehen , welche Gruppen von mannigfaltigen V5: 
geln darstellen, die sich durch ein kräftiges und brillantes Uolorit 
auszeichnen. Nach seinem Tode wurden diese Arbeiten drei bis
        

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