Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1721098
Courtois , 
Guillaume. 
Cousin , 
Jean. 
255 
net: Guihno Cortese pinxit et sculpsit. H. 10 Z- 7 L., Br- 
11 Z. 1 L. 
Die ersten Abdrücke haben die Adresse des A. v. Westerhout, 
die sPällßfen jene von Billy. [Zani legt diese Composition dem 
Puussin bei.   
Joachim und Anna, die im Himmel die heil. Jungfrau betrach- 
ten: Guglielmo Cortese inc. e Pin. H. '11 Z. 1 L., Br. 8 Z. 5 L- 
Man schreibt ihm auch noch andere Blätter zu, aber nicht mit 
Sicherheit; 
Die Anbetung der Könige: Guil. Cortese de]. 
Dieses Blatt gehört ihm nur der Zeichnung nach an, der Ste- 
cher ist St. Piceart. Pol. 
Die Erweckung des Lazarus, nach Tintoret. H. 11 Z., Br. 14 Z. 
Die Darstellung im Tempel, nach P. Veronese. H. 10 Z., Br. 
20  4 L. 
Zvveife haft ist auch:  
Die heil. Jungfrau mit dem Iiinde auf Wolken, nach einem der 
Carracci. H. 5 Z. 5 L-, Br. 4 Z. 5 L- 
Aber nicht existiren soll: 
Die Heilung der Iiraxilten durch Christus," nach Tintoret, ein 
Blatt, dessen Rost erwähnt. Es findet hier wahrscheinlich eine 
Verwechslung mit der Erweckung des Lazarus statt.  
Courtois, JOlIEIIIII B3 lltiSt, der Bruder Jakobs und Wilhelms, ein 
Künstler, über welchcln die Nachrichten fehlen. Er ist Wahrschein- 
lich jener Courtois, von welchem d'Argensville spricht. Dieser war 
Capuzincr und ein guter Maler, der in seinem Kloster zu Capo le 
Gase mehrere Gemälde hinterliess. 
Man glaubt, dass der abgeliiirzte Name: J. Bap. in., welcher 
sich auf einem Blatte befindet, das einen Capuziner vor der Statte- 
lei malend vorstellt, diesen Künstler bedeute. Dieses Blatt ist 8 Z. 
6 L. hoch und 5 Z. 6 L. breit. 
Courtois, Peter Franz, ein Iiupferstecher, der 1756 zu Paris ge- 
boren wurde. Er arbeitete nach St. Aubin, F. Boucher u. a. 
Er starb zu Rocheford 1765. 
CÜUITÜIS, ein französischer Miniatur- und Emailmaler, der schon 
um 1770 arbeitete und um 1806 starb. Um 1780 lebte zu Paris ein 
Zeichner, der vielleicht mit diesem MiniaturmaleriEine Person ist. 
Demarteau stach nach ihm: La Sultane und 1' Anglaise, eine Bac- 
chantin, zwei Frauenbüsten und le chäteau de cartes etc. 
COUSIII, Jean, Bildhauer und Glasmaler, der zu Souci bei Sens 
geboren wurde, doch weiss man nicht mit Sicherheit, in welchem 
Jahre. Auch sein Stcrbejalir ist nicht genau zu bestimmen, C1061! 
zählte ihn das Jahr 158g noch unter die Lebenden, obgleich er 
schon zu Anfang des Jahrhunderts geßren wurde. Jean Cßllilll 
nimmt unter den ältesten französischen Malern, die unter der R6- 
gierung Franz 1., Heinrich?) II., Franz II. und Ludwigs IX. be- 
ruhmt geworden sind, oder es zu seyn verdienten, die erste Stelle 
em- Er weihte sich von friiher Jugend an den Schönen Küllilßfl, 
und machte in der Zeichnung bedeutende Fortschritte. Zu seiner 
Zelt für besonders die Glasmalerei in Ehren, und daher ergriFF 
Cousin_auch vorzüglich dieses Fach, ohne jedoch die Oelmalerei 
ganz hmtanzusetzen. Die Anzahl seiner Glasgemälde war bedeu- 
tend, doch gingen viele zu Grunde. Erhalten sind die Fenster der 
Kapelle zu Vincennes, die A. Lenoir in das Musee des monrmßllä
        

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