Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1721060
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Cour , 
de 
C ourt. 
Vorzüglich ist auch sein Siilly am Grabe Heim-ich's IV., ehemals 
im Besitze des Herzogs von Berry, jetzt in den Tuilerien; Valen- 
tiiie von Mailand 1ß22, in der Galleric zu St. Cloud, ein Bild, 
das durch den Adel und den rührenden Ausdruck dei-Hauptgestalt 
besonders anzieht; Rafael, welcher die Fornarina bekränzt, 1824, 
' mit grosser Genauigkeit ausgeführt, wie alles, was von der Hand 
dieses Iiiinstlers kommt; die Herzogin von Angouläme, wie sie den 
Preis beim Bluinenfeste vertlieilt, für den Herzog gemalt; sechs 
grosse Cameeii auf Porzellan ausgeführt für eine Friedenssiiule in 
den Tllilßfien; die TaflfenClovis und Charlemagiie, zwei Gemälde 
nach Art von Basreliefs fur die Pagenkapelle, 7  5 Fuss gross, 
u. s. w. 
  geschickter Lithograpli; und Professor der 
COUP, Q8 13, ein Zeichner und Hupferätzer um 17.15. Man keimt 
von ihm 6 kleine Stücke mit Baunistudien und g ähnliche Studien 
5 zum Unterrichte in der Landschaftszeiclinung. Sieben andere Blät- 
ter stellen Verzierungen für Goldschmiede dar, 1747 gefertiget. 
Cour, und Courbe, la. s, Lawine 
Court, D. M. In, Portraitmaler um 1740. P, Tanjö stach 1745 
das Bildniss des Joh. a Mark Frisius. 
COUPIDGS, JEEH dß, ein französ. Zeichner und Kupferstecher, der 
um 1592 geb. wurde. Er gehört nicht zu den besten Meistern, 
und daher war er "gezwungen nur fiii- Buchhändler zu arbeiten. 
Seine Blätter sind wenig bekannt und unter diesen zwei Portraite 
von Philipp und Marie Sidney mit französischen Versen. Coui-hes 
scheint demnach auch in England gewesen zu seyn. 
GÜUTde, FTanzp ein französ. Augustinermönch, malte zuAnfang des 
17ten Jahrhunderts Bildnisse und stach auch solche in Kupfer. Das 
des Bruders Stephan Rabach ist mit 1016 datlrt. 
Courland. S. Curlaiid. 
001.111, ein jetzt lebender französischer Maler, der sich sowohl 
im historischen als Poi-traitfache bereits Ruf erworben hat. Erbil- 
dete sich auf der k. Akademie zu Paris, und erhielt 1821 den er- 
sten Preis der Malerei für den ausdrucksvollstenliopf. Später be- 
suchte er Rom, um die Meisterwerke der alten und neueren Kunst 
zu studieren, was er sich zu besonderem Nutzen zog. In seinen 
Werken nimmt man ein deutliches Streben nach Individualität in 
den Köpfen wahr, eine Mässigung in den Motiven, _wie man sie 
nicht immer bei den Künstlern der modernen franlöäläfihen Schule 
findet; dabei erfreut auch die grosse Tüchtigkeit in der Zeich- 
nung und das Hiniieigen zur italienischen Schule der guten Zeit. 
Auch die Zusammenstellung und die Behandlung der Farben ist 
meisterhaft, wenn auch nicht jedes Bild gerade alle seine Vorzüge 
in sich vereinigen 
Im Jahre 1325 zog zu Rom seine Scene aus der Siindfluth am 
meisten die Aufmerksamkeit auf sich, sowohl durch Inhalt als durch 
Ausführung, Der Ausdruck in dcndiopfenn der etwas über le- 
bensgrosseii Figuren ist wahr, aber im Colorite findet man nicht 
rosse Lebcnswiiriiie. Ein anderes Bild aus dieser Zeit, ein Faun, 
der eine Nymphe zu sich ins Bad zieht, ist süsslich im Ausdruck 
und geziert. Grosse Vorzüge aber besitzt der Tod Cäsar's, obwohl 
er nicht ganz frei ist {von David's theatralischer Darstellungsweise.
        

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