Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1720974
Costcr , 
Costoli, 
Aristodemo. 
14a 
mein für den ersten Druck. Sie halten ihn auch für den ersten 
Formschneider, doch fehlen ihnen für beides hinreichende Beweise. 
Die fünf Bildnisse und eine Maria in Holzschnitt, welche man 
ihm zucignet, sind in neueren Zeiten von Betrügern gefertiget. 
l-lellcrs Holzschneideltunst. S. 62' Die Holzschnitte werden im 
Winlalcrkchen Catalog genau beschrieben.  
COSWY. Adam, ein Maler von Mecheln, Peter's Onkel, erlernte die 
Iiunst in seinem Vaterlande und begab sich hierauf zu seiner wei- 
tcrn Ausbildung nach Italien, wo er sich einen bedeutenden Na- 
men machte. Er zeichnete sich besonders in Nachtstiicken aus, 
und nach ihm stach der ältere L. Vursterinann das schöne Blatt, 
welches eine lYIusikgesellschaft von fünf Männern vorstellt, mit ei- 
nem Mädchen, das die Cyther spielt, in qu. Fol. P. de Jode hat 
das Bildniss des Künstlers nach van Dyck gestochen. 
Dieser Künstler, von dem Füssly in seinem Snpplement zum all- 
gemeinen liünstler-Lexictxn sagt, das ihn Heinecke und das Lexi- 
con irrig Adam statt Angelus nennen , lebte in der zweiten Hälfte 
des 17ten Jahrhunderts. Jener Angelus Coster ist Peter's Sohn, 
ebenfalls ein geschickter Maler. 
(loster, Peter, Historienmaler von Antiverpen, lernte bei A. Coster, 
und kam frühzeitig nach Italien, wo er sich in Venedig niederliess. 
Er malte hier in Oel und Fresco, und starb auch in dieser Stadt 
1702 in einem Alter von 88 Jahren.  
Coster, ArlgßlllS, Maler, Schüler seines Vaters Peter, erwarb sich 
in Rom einen bedeutenden Ruf als Künstler. Das Todesjahr und 
die nähern Verhältnisse dieses Angeln Coster sind uns unbekannt, 
Coster  Vallayer, Anna; Malerin zu Paris , die sich durch treff- 
liche Stillleben einen Namen machte. Sie wurde schon um 1770 
der Alsacleinie einverleibt, starb aber erst 1802 Landon rühmt 
(Annales l. 188.) besonders ihre Blumenstiicke, die sich durch na- 
turgetreue Darstellung und durch ein glänzendes Colorit empfehlen_ 
COSICP, DElVld, ein Iiupferstecher, der in der ersten Hälfte des vo- 
rigen Jahrhunderts in Holland für Buchhändler verschiedenes ge- 
stochen hat. Unter seinen Werken findet man auch Bildnisse, wie 
das des Fr. Hals, J. de Bischop, u. a. Alle diese Blätter sind nur 
mittelinässig. 
COSIEY,  de. geschickter englischer Portraitrnaler, der zu An- 
fang unsers Jahrhunderts 111 Ruf stand. Vorzüglich ist sein Por- 
trail des Helden von Abukir, und das des Admirals Grafen von 
St. Vincent. Ueberdiess verfertigte er eine Anzahl anderer Bild- 
nisse berühmter Männer, die alle von grosser Aehnlichkeit und 
tretflicher Ausführung sind. 
COStOli, AIiSIOÖGIIIO, ein geschickter Bildhauer zu Florenz, der 
mit besonderem Eifer die Antike studirte und auch imTechnischen 
seiner Iiunst grosse Geschicklichkeit besitzt. Im Jahre 1850 vol- 
lendete er die Statue des sterbenden Mencköus, ein bedeutendes 
Werk. Die Stellung des zum Tode verwundet Hinsinkendeil ist na- 
türlich und ungezwungen, die Form kräftig und edcl-_ Im Jahre 
1851 10g sein Ezechiel vorzüglich die Aufmerksamkeit auf sich. 
Der Künstler hat hiemit die Erwartung nicht getauscht, die sein 
Meneküus erregte, denn auch in diesem Werke spricht sich Iiratt 
und Nliinnlichkeit, Genie und Studium in hohem Grade aus. Beide 
Statuen erhielten Medaillen.
        

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