Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1720922
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Cossiers , 
Johann. 
Cossutius. 
findet man zu Versailles, zu Gaibach in. der griiflich Schönborni- 
schon Gallerie '(21 Stücke); zu Pommersfelden (7 Stücke); und an 
andern Orten. Im Düsseldorfer-Gallerie-Wrerke ist eine Landschaft 
nach ihm gestochen. 
COSSICPS, JOlIQIIII, geschickter lWlaler, geb. zu Antwerpen 1605, 
lernte bei C. de Vos und erlangte einen solchen Ruf, dass er vom 
spanischen Hofe und vom Erzherzog Leopold mehrere Bestellun- 
gen erhielt, Er ordnete schöne Gruppen an, und wusste seine Hin- 
tergründe sinnii zu wählen, die er durch seine erchitelatunisclnen 
Gegenstände ho_. Im Jahre 1639 bekleidete er die Direktor-stelle 
bei der Akademie zu Antwerpen. Die Iiirchen seines Vaterlancles 
haben Bilder von ihm. C. Lauwers, Jede, Pitau und Andere ha- 
ben nach ihm gestochen. 
005519135 AdOlPh de, Zeichner und Lithograph zu Paris. Er 
widmet sich dem Landschaftsfache. 
COSSln, LüdWlg, ein französischer Maler uncl Kupfex-stecher, der 
um 1655 zu Troyes gelioren wurde. Er nannte sich auch Cossirus 
oder Cossixlus, und Cauquin. Man hat von ihm Blätter nach Le 
Brut), Halle, Sevin, Rafael, J. B. Champagne u. a. Nach erste- 
rem kennt man von ihm Maria in stehender Figur und den Evan- 
gelisten Johannes in dem Momente, als er in den Oelliessel ge- 
bracht wird. Nach Rafael stach er die Schule von Athen, ein sehr 
grosses Stück. Auf dem Portraite des Jean de Schulenbourg nennt 
er sich Cuquiil, ein Name, den er in der Folge nicht mehr ge- 
brauchte. Er stach auch mit Collet an dem VVerlae: Livre des 
ouvrages düirfövrerie faits par Plilgarc 1665- Hier sind. seine Blät- 
ter mit L. C. bezeichnet. 
Noch sind zu erwähnen: 
Ein lachender Frauenlsopf, nach Correggio. 
Die Büste eines Mannes, nach Carracci. 
Carl Johann Iiönigsmarls, nach P. M. Dahl. 
Das Portrait des Soleysel. 
Das Bildniss von Fr. Chauveau 1668. 
Charles Gaspar Vintimille: Cuussin sc. 
Dieses Blatt wird ihm im Cabinet Paignon Dijonval Nro. 7512 
zugeschrieben. 
Man hat von ihm auch ein Bildniss von Ludwig XV. den er selbst 
malte, solchevon JeanDoujat, Valentin Conrad, Louis Ruupert u. a. 
Zur Zeit dieses Iiiinstlers lebte auch eine Malerin Amata Dlazar 
Gillet Cossin. 
CÜSSUUÜS: ein römischer Bürger, der grosse Kenntnisse in der Bau- 
kunst besass._ Desshalh liess ihn Antiochus Epiphanes, König von 
Syrien, der von 176-464 v. Ch. regierte, nach Athen kommen, um 
den Tempel des olympischen Jupiters zu vollenden. Er baute die 
Cella, setzte die Säulen und bestimmte die Verhältnisse der Archi- 
 trave und anderer Ornamente) und bevries hierin durchgehends 
grosse Geschicklichkeit, wie Vitruv, Praef. llb. VII. benachrichtct. 
Dieser Schriftsteller erwähnt auch mehreres über die Construktion 
des Tempels, der einer der prächtigsten. des Alterthums war. 
Ob übrigens Cossutius den Tempel in allen Theilen vollendet 
herstellte, 1st nicht ausser allen Zweifel, obgleich es nach Vitruv 
sich so verhalten möchte. Plutarch spricht nämlich im Leben So- 
luns von diesem Tempel als von einem unvollendeten WVerlie, und 
auch andere Schriftsteller lassen ihn erst unter Kaiser Hadrian seine
        

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