Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1720919
Cosme. 
Cossiau  
Cossian, 
Cosziau , 
Joh. 
Jobät. 
137 
und der hohen Anmuth fehlt, die des Pisaners Genie mit Glück 
erstrebte, hiilt er sich dagegen auch von dessen laarikirten Wen- 
dungen, von der Diirftigkeit, vorzüglich um Schultern, Hals und 
Svhliifie, ja von der Nachahmung der gemeinen Natur frei, die Sißh 
ZLUYGIlßU in Gi0vanni's Arbeiten einsehleicht. 
Yßrgl. die Abhancll. des Iiarl Witte im Iiunstbl. 1825.- 
Cosmß S. 'I'ura.  
C0553: FTGYICCSCO, ein Maler von Ferrara, der sich meist in Bu- 
lugna aufhielt, wesswegen er in seiner Vaterstadt fast vergessen 
blieb. In Bologna sind noch einige Madunnen von ihm, sitzend 
unter Heiligen und Engeln, mit sehr verständigen Bauwerken. 
Eine darunter mit Cossa's Namen und dem Jahre 1474 ist jetzt im 
Institut, grub in den Ziigen und mittelmiissig im Colorit, nach 
Lanzi's Versicherung nicht die beste. Auf einigen sieht man Bild- 
nisse der Bentivtiglfs, denn der Künstler war diesem Hause erge- 
lJen. Seine hladuxma del Baracano ist wunclerthätig. 
C9553 3 IJ-g ein geschickter Stempelschneider zu Mailand, ein Iiünst. 
ler unsers Jahrhunderts. Mit lobenswerthem Fleisse ausgeführt sind 
die Medaillen auf A. Appiani, Vincenzo Munti und J. Longhi. 
COSSHlC, Odelf COZZÜle, GYHZIO, IYIaler zu Bpegcia um 16m5, E1- 
malte viele grosse Bilder auf Leinwand und zeigte sich darin als 
einen Mann von höchst fruchtbarer Eiubildungslßraft und einem 
solchen liunstgepriinge, dass der Geschichtschreiber Cuzzandu ihn 
mit Palma verglich. Er ahmte die Leichtigkeit des letztern auch 
nach, ohne sie zu missbrauchen. Lanzi II. 20'! sagt, das seine in 
den Iiirchen zu Brescia zerstreuten Bilder jeden Beschauey an. 
halten. 
Dieser Künstler hatte das Unglück von seinem eigenen Sohne er. 
mordet zu werden. Irleinecke führt einige nach ihm gestochene 
Blätter an.  
COSSEIPE, Franz, ein französischer Iiupferstecher, vermuthlich des 
17tcn Jahrhunderts. Seiner erwähnt Ganclellini und führt ein Blatt 
mit den Aposteln Peter und Paul im Gefängnisse an. 
CÜSSQIT, JQROb, ein Hupferstechei- von Abheville, der um das 
Ende des vorigen Jahrhunderts zu Paris arbeitete. 
C0856, L- 1, Kupferstecllßr, arbeitete unter V. Green an demDiis- 
seldurfer Gallerie-Werhe. Fiissli raison. Verzeichniss. 1.40. nennt 
von ihm eine heil. Familie nach A. del Sarto, in Punkt. Manier, 
sehr schön und mühsam gestochen, und dem Churfürsteu von der 
Pfalz zugeeignet. H. 1 Sch. 7 Z. 8 L., Br. 1 Sch. 3 Z. 5 Lin. 
(logge ist wahrscheinlich ein Engländer von Geburt, und der 
Zeichner der Blätter nach J. B. Belucci, die V. Green geschabt hat, 
und zwar um ITSO. 
Cossiau, auch Cosslan, Cosziau, Joh. Jobst, Landschaftsma- 
lßr, geb. zu Breda 1654, oder 1666 arbeitete einige Zeit zu Paris, 
wurde chunxiainzischer und bambergischer Hofmaler und_ war der 
erste Anordner der Gelnäldegallerie "in Pommersfelclerl, Galbach und 
Wiesenthaid, ist auch Verfasser des zu Aschaffenburg 1721 in Pol. 
erschienenen Verzeichnisses derselben. 
Er ahmte den Styl des Caspar Poussin nach, ordnete seine Bil- 
der wohl an, überlud aber oft mitGegensltanrlen und bediente sich 
zu häufig der blauen Farbe. Starb 1754- Von seinen Arbeiten
        

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