Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Cleomenes - Dumesnil
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719441
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719640
Clevely 
oder 
Cleveley. 
Clisth-enes. 
öcre Geschicklichkeit in reichen Cuxnpositionen bewies. Seine be- 
sten Arbeiten sind: der Sieg des Admirals Howeqrglg. Die An- 
näherung der schvvlimmendexl Batterien vorGibraltar und die Nie- 
derlage derselben 1732. Die letzteren sind von Tomkinsl und Ju- 
ker gestochen. Letzterer stach auch nach ihm eine Ansicht. von 
Morea, eine solche der Freundschafts-Inseln "in der Siidsee. 
Clevely starb zu Anfang unsers Jahrhunderts- 
Clßytl, FPEIUZ, Geschichts- und Grotteslaenmaler, auch Iiupferiitzer 
von Rostock, bildete sich zu Rom nach den besten Vorbildern, 
und brachte es in der Grotteslienmalerei zu einem hohen Grade von 
 Vollkommenheit. Er ist sehr reich an Erfindungen. Zuerst stand 
er in Diensten Christian IV. von Dlinenxarls, erhielt aber dann nn- 
ter Jakob I. einen Ruf nach England, wo er mit Auszeichnung he- 
handelt wnrde, und eine Pension von 100 Pf. bezog. In England 
verfertigte er geschmackvolle Zeichnungen fiir die Thpetenfabrils 
in Mortlacls, und arbeitete auch in einigen Pallästen der Residenz. 
Sommersethonse, die Palläste Bolsower in Nottinghamshire und 
andere bcwvahren noch von ihm schöne Grotteslieim und Historien. 
 Ilollar und Andere haben mehrere Blätter nach ihm gestochen, 
die man in der Ausgabe des Virgil von Olgilvius und in Aesorfs 
Fabeln findet. Auch führte eriselbst die Nadel mit Leichtiglaeit 
und hinterliess ein Paar Sammlungen von Thierfigtiren, Grotteslseim 
u. s. w., von denen, es jedoch nicht gewiss ist, ob. sie nicht von 
"seinem Sohne Francis Cleyne herrühren, der vollkommen im Ge- 
schmaclte des Yfaters arbeitete. Die sieben freien Iiiinste, 7 B]. mit 
Titel in 4. sind selten. Sein Zeichen ist F. C. 
 Cleyn starb 1658 und sein Sohn Franz 1650 in einem Alter von 
25 Jahren. Seine Tochter Penelope soll Portraitmalerin gewesen 
seyn. Fiorillo V. 58.1. Ileinecke. 
Weinwich erwähnt in seiner Kunstens Historie i Danmark einer 
Zeichnung von Cleyn, auf welcher zu lesen: "Il famosissimo pittore 
Franceseo Cleyn, miracolo del secolo e multo stixnato da] Re Carlo 
(della grau Brittania 1646.   
01m6, ein jetzt lebender Historienmaler zu Lontlßn- Er malt Vorstel- 
lungen aus der Vaterländischen Geschichte und m18 Dichtern, und 
hat bereits eine grosse Anzahl von Werken geliefert, die Achtung 
verdienen.  
CÜHITfJGv ein trefflichev "jetzt lebender" Genremalcr zu London. Die 
Blilder dieses Künstlers fänden Beifall, dann sie sind trefflich in 
Anordnung, Charakter und Ausführung. Auch die Beivverkß Sind 
 verständig gewählt und über des Ganze verbreitet sich grosse Le- 
läengiglseit. Ueberdiess haben d1ese Bilder das Verdienst einer guten 
ar un   
Clintgzeichnet sich neben Singlefolj besonders in der dramatischen 
Ä Bildnissmalerei aus.   
01156,  M., ein geschickter englischer Maler, der in jüngster 
Zeit einige Preismedaillen erhielt. Er malt Historien und Genre. 
 stiicke, in denen er besonders auf eine schöne Auswahl der Gestal- 
 ten bedacht ist. Er iiihrt auch einen mai-kigen, glänzenden "Pinsel. 
  Von seinen Bildnisscn sind einige in einem meisterhaften Style ge- 
arbeitet, darunter ist das von-Visconntßasflereagh, welches der Künst- 
ler 1831 malte.   
Cißthenes; Architekt und Dekorations-Maier aus Erctria, Vater des 
Philosophen" Meiiedemüs, der in Platorfs Schule sich bildete. Cli-
        

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