Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1714202
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Borcht , 
Heinrich. 
Borde, 
Johann 
Benjamin 
de 
Den Einzug des Chnrfürsten Friedrich von der Pfalz zu Fran- 
ltentlial, 22 Blätter, 101.3, F01. 
Borcht, Heinrich, der Sohn, Maler und Iiupferätzer, geb. zu 
Frankenthal um 1610, erlernte die Anfangsgründe der Iiiiiist im 
väterlichen Hause, und zeichnete sich frühzeitig aus. Im Jahre 
1656 nahm ihn der Graf Arundel nach Italien mit, und lud ihn in 
der Folge zu sich nach England ein. Borcht folgte auch dem Rufe, 
und blieb im Dienste des Grafen bis zu dessen Tode. Zuletzt zog 
er sich nach Antwerpen zurück, wo er im hohen Alier Starb, E1- 
bezeichnete seine Blätter eben so wie sein Vater, daher sind ihre 
Arbeiten schwer zu unterscheiden." S. Borcht den Vater. 
Als Werke des jungen Borcht fuhrt Huber l. c. folgende an: 
Abraham bei Tische, bewirthet die drei Engel, nach L. Car- 
racci, qu. 4.  
Das Jesuskind umarmt den kleinen Johannes, nach A. Carracci, 
eine kleine Copie des Blattes von Guido, 4. 
Eine stehende weibliche Fiällf, Welcher eine andere die Schaale 
reicht, nach Corregglv. -  
Die Aufforderung zum Wettstreit von Apollo und Ciipido, nach 
P. de] Vaga, oval 4-  
Die van der Borcht waren sehr arbeitsam; Quentin de Lorran- 
ere, dessen Hunstsachen 170i zu Paris verkauft wurden, besasS 
das Werk dieser Stecher in 577 Blättern. 
Borcht, Friedrich van dßr, ein unbekannter, ausgezeichneter 
Künstler, der zu Anfang des 18. Jahrhunderts lebte, wie der Ver- 
 fasser des Cataloges der Gemälde des H--z zu Frankfurt am lVL, 
die 1819 veriiussei-t wurden, angibt. In dieser Sammlung fand sich 
ein Gemälde, welches eine Gesellschaft von flamändischen Bauern 
vorstellt, mit F. v. B. bezeichnet, was unsern Iiiinstler bedeuten 
soll. Das Bild wird in dem erwähnten Cataloge besonders gcriihml. 
und eben daselbst auch einer Zeichnung erwähnt, die mit den glei- 
chen Buchstaben und mit der Jahrzahl 1725 versehen ist. 
BOPOlNI,  F" ein Bildnissmaler, nach welchem Pontius gestochen 
hat. Die Lebensverhältnisse dieses Iiunstlers sind unbekannt. 
Borcht, JOllElIlIl VEIII der, ein Barfiissermöncli, der gezeichnet 
und gestochen haben soll. 
Borcht, Jakob a, Kupferstecher, von dem man nur weiss, dass er 
1626 etliche Blätter für das grosse Werk von Thibault gestochen 
habe. 
Auch einen Andreas Borcht soll est gegeben haben. 
BOTCLCBIOO, J. van. ein niederländischer Landschaftsmaler um den 
Anfang des 18. Jahrhunderts. Seiner wird im Winckler'schen Ca- 
binete erwähnt. 
Borde, Johann de, ein französischer Maler, der zu Anfang des 
17.Jahrh. eboren wurde und noch die zweite Hälfte desselben er- 
lebte. Er iildete sich zu Rom, und malte hier das Gewölbe der 
Sakristei und der Kirche des Novitiats der Jesuiten, und auch Por- 
traite, von denen einige gestochen wurden. 
BOIÖG, JOlIBIIII Bßnjamln (lß 13., Zeichner und ehemaliger er- 
ster Kammerdiener Ludwig XV., der 175d geboren wurde. E? 
zeichnete auf seinen Reisen durch die Schweiz und Italien alle se- 
henswerthen Aussichten, welche Nee und Masquelier in Kupfer 
stachen. Dieses Werk erschien unter dem Titel: Tableaux topo"
        

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