Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719366
553- 
Cleemputte,- 1.. 
Clemens , 
Johann 
Friedrich. 
Gleemputte, Peter Ludwigs van, ein Architekt zu Paris, m, er 
  wurde. Er erlernte seine Kunst bei Gabriel und warb 
öfters unter den Concurrenten um den grossen Preis." Im Jahre 
IV. der Republik wurde er" zum Architekten der Regierung ernannt, 
 und in dieser Eigenschaft leitete er die öffentlichen Feste, und spä- 
ter wurde er beim Baue des Gefängnisses unter St. Hubertfs Lei- 
tung verwendet. Er verfertigte auch eine Zeichnung zum Denk- 
male; von Desaix, zu pwvelchenrein Concurs eröffnet wurde. 
Cleemputte ist Mitglied der Schule der schönen Iiünste. 
Cleemputte, Lueian 'I'1rte van, Architekt und Sohn des Ohigen, 
 wurde zu Paris 1795 geboren und von seinemVater undPercier in der 
Kunst unterrichtet. Im Jahre 1816 erhielt er beim Coneurse des Insti- 
 tutsrleix ersten grossenPreis, worauf er sich nach Rom begab, um seine 
Bildung zu vollenden. In dieser Stadt fertigte er Plane zur Her- 
stellung" der Tempel der Vesta zu Rom und in Tivoli, ebenso zur 
Restauration des Tempels des Herlmles in Rom und des Theaters 
"zu Taormina in Sieilien, der Tempel der Venus und Concordia 
und des Forum Trajani etc. 
Im Jahre 1822 begleitete dieser Künstler Forbin und Haekerblac 
quf ihrer Reise in Sicilien, und nach seiner Rückkehr in Frank- 
reich wurde ihm die Ausführung des Grabrnnles des Herzogs von 
Plaisaxlce übertragen. Von dieser Zeit an fertigte er auch mehrere au- 
dere Entyvürfe, darunter zur Verschüneruizg des Platzes Ludwigs 
XVL, ein Werk, das 1851 zur Ausstellung kam.  
Cleemputte hat den Titel eines Architecte-voyer du departemeut 
de la Seine,' Architecte de 1a cour des Comptes, Inspecteur des 
traveaux de St. Elisabeth etc. 
016111, J. , ein lVIaler, fertigte geschätzte Conien von den berühmten 
rafaelischen Cartons in l-Iamptoncourt. Einige derselben sind be- 
zeichnet: J. Clein fec. anno 16-16, auch 18. Juli 16.10. Man kennt 
die Lebensgeschichte dieses Künstlers nicht. Vielleicht ist er aus 
der Familie Cleyn, die sich in England einen Namen machte. 
Clßlll, Johann , ein Kupferstecher und Formschneirler, von Niirn- 
berg gebiirtig, machte sich um 1478 als Iiiinstler einen Namen. 
Er soll sich 1511 zu Leyclen aufgehalten und noch 1520 gelebt 
 haben. Man findet Blätter aus ganz früher Zeit, die mit I. C. und 
einem Wappenschilclchen, (las in der Mitte steht, bezeichnet sind, 
allein dasselbe Zeichen wird auch dem Hans von Culmbach und 
dem Johann von Cöln zugeschrieben. Man {inclet selbes auf Co- 
pien nach Martin Schongauer, deren Bartsch VI. 582 unter Johann 
von Culmbach einige verzeichnet. 
Unser Johann Clein ist nach Brulliot dict. des monogr. II. 2861. 
wahrscheinlich Eine Person mit dem Typographen Clexn, der um 
1500 zu Leyden lebte. Diesem schreibt man 67 kleine Holzschnitte 
zu, die ein Buch in 8. zieren, unter dem Titel: Hortultis animae, 
impensis-bi viri Antony Iioberger Civis Norimbergensis imprcssus: 
Iinem optatum SOFIilJllS est Lugdilni arte et industria Joannis Clein 
calcogra hi. Anno Domini MCCCCCXI. III nös July. Am Ende 
des Titels findet man das Zeichen Cleixis, aber die Blätter selbst 
ltragen keines. 
Clemens! Jühann FTiedTiCh; Zeichner und Kupferstecher, geh. 
zu Copenhagen nachEinigßn 1757, nach Weinwich aber 1748, stu-
        

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