Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719229
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Cirello , 
J ulius. 
Citta della , 
Alfonso. 
stelle, Wo er einen Theil seiner besten Jahre zubrachte. Er war 
Gehiilfe seines Vaters. Starb um 1630, 60 Jahre alt. In der Bio- 
fraphie universelle ist sein Toclesjahr in 161g angegeben. 'I'icu;v.zi 
iisst es unbestimmt. Nach seinen Zeichnungen ivurdcix mehrere 
Thesen gestochen. Einige solcher Blätter sind mit A. AnLPuni. 
Pomu. etc. bezeichnet.  
CITCHO; JÜIIUS; Maler zu Padua, Schüler von L. Ferrari, in dessen 
Manier er zu Bologna und in seiner Vaterstadt arbeitete. Er er- 
hielt nach Lanzi's Versicherung den Geschmack der Bulugnesischexi 
Schule in seiner Vaterstadt noch ein wenig aufrecht. Die Zeit sei- 
ner Bliithe fällt um 1697. 
011113039; ein Maler von Casalmaggiore, der iii-ii zu Padua nrbeiLete. 
Dieses Iiiinstlers erwähnt A. Mosehini in seinem YVerke: DelT ori- 
gine e delle vicende della pittura in Padova, 1826. 
CIPSCGLEC, ein flamliindischer Lanclschaftsmaler, von welchem Descamps 
in der Abteilxirche von Bancleloo in Gent mit artigen Figuren aus- 
stallirte Landschaften sah. Sie stellen das Leben des heil. Beru- 
hard vor. 
CISCÜU, P- IJ-g ein französischer Miniaturmaler und Iiupferstecher, 
der nach Ticozzi 1787 zu Paris arbeitete. Zu dieser Zeit gab er 
in englischer Manier ein Blatt heraus, das einen Amor vorstellt, der 
den Löwen bändiget, Gegenstück zu einem ähnlichen ßlatte von die- 
sem Künstler. 
Gltermanns, l; ein Name, mit welchem ein von IYIorin gestoche- 
nes Bildniss des Herzogs von Guise bezeichnet ist. IIBlllCClxC glaubt. 
dieses sei Justus Sutermans. Q 
Cltrmo, Marmus und JHliOl), zwei Bildhauer von Venedig, viel- 
leicht Vater und Sohn, oder Neffe, machten sich im 15. Jahrhun- 
derte einen riilnnlichen Namen. In Venedig scheint sich wenig von 
ihren Arbeiten erhalten zu haben, aber in Furli sind noch Arbei- 
ten von ihnen, die den Ruhm ihres Namens bewahren. 
Das grossartige Thor der Catliedrale, geziert mit Statuen und 
Basreliefs von guten Geschmaclae, hat folgende Inschrift: IYIARIN US 
CITRINUS VENETUS CONSTRUCSIT PONTIFICIYYUS PAULI U. 
PAPAE ANNO 1465, und auf einem Capitiile in der Capella dei 
Ferri in S. Mercuriale liest man: O. JA. Cl. VENET. und unter 
den Ornamenten rechts beim Eingange in die Kapelle ist die Jahr- 
zahl MDXXXVI eingehauen. Diese Ornaxuente sind von wwirtrell? 
lieber Arbeit. Cicoguara stur. della scult. II. 172. 
Cittadena; AIfOUSO, Bildhauer von Lucca, jener Künstler, cler durch 
Vasari und clessen Nachschreiber unter dem Naxuen Altlmsu Lom- 
barcli in die Kunstgeschichte eingeführt wurde. G-euiigcmlcre Nach- 
richten iiber diesen berühmten Billflhauct-Ldcs 16. Jahuutlerts haben 
wir erst seit 1854, in welchem Ja re zu ucca ein Werk erschien, 
unter dem Titel: Iuturnu ad Alfonso Cittadella, esixnio sculture 
Lucchese; {in ui sconosciuto, del seholo XIV. Ilagiuixamentu sto- 
rieo di Carlo grediani. In dieser Schrift ist urkundlich dargethaxl, 
dass Alfonso der Sohn des Nicolaus aus der Familie (Iittadella 
von Lucca War und eine Urkunde im Archiv der Kirche S. Petro- 
uio zu Bologna vom Jahre 1537 nennt ihn: Alfonso Gittadella da 
Lucca, alias Lombardi. 
Das Geschlecht der Cittadella behauptet noch jetzt in Lucca einen vor-
        

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