Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1719014
Luca. 
Ciambmjlano , 
533 
Das Wappen PaulsiV. mit einigen Heiligen, These. H. 8 Z. 9 
 Br. 11 Z.   
Der Cardinal Laurent Magalotti mit allegorischen Figuren, 
welche die Iiiinste und Wissenschaften vorstellen. H. 15 Z. 
4L., 1311.21 z. 4L. 
In den zweiten Abdrüclsen ist das Portrait des Magalotti in jenes 
des Paris von Lodron verändert, wie auch die Beischrift beur- 
kundet. Auch haben die zweiten Drücke die Jahrzahl 1628 nicht, 
welche auf der ersten steht. 
Das Wappen Urban's  allegorisches Blatt, 1625. H. 30 
Z. 9 L., Br. 21 Z.   
Mehrere andere Thesen. 
Das Bildniss des Franz Balducci. H. Ü; Z. 11 L., Br. 2 Z. 
10 L.   
Derselbe, ohne Namen des Stechers. ,H. lt Z. 5  131-. 2 Z. 
6 L. 
Das Bildniss des Simon von Trient, 1607. H. 10 Z., Br. 7 Z. 
8 L.  
Einige schreiben dem Aug. Carracci dieses Blatt zu, nach Bartsclf 
aber dürfte es von Ciamberlano seyn. Augustin starb 1603, wäh- 
rend der erwähnte Stich eine spätere Jahrzahl trägt. j 
Das Titelblatt fiir die Binse, del Francesco Balducci. H. [L Z. 5 
L., B1". 2 Z. Ö L. 
Im zweiten Theile desselbeirweijliessind von ihin drei allcgoe 
rische Frauengestalten. H. 4 Z. 5 L., Br. 2 Z. 5. L. 
Vieg Blätäer im Tribute di Parnaso. -Poe5ie.di F, Balducei. Roma 
1 38- -    
Die zivöli" Apostel mit Christus, nach Rafael. Diese Blätter 
schreibt Gori dem Ciamberlano zur Eben" so einen St. Franz, 
nach P. Piazza di Castel Franco, und Ornamente und Friese, 
nach O. Fialetti.  
Der tVinlslei-kche Catalog legt diesem Künstler ebenfalls einen 
St. Franz in einer Landschaft vor dem Crucifixe bei, vielleicht 
das ebener-wähnte Blatt des Gori. Ferner Christus, den Segen 
ertheilend, wahrscheinlich das erste Stück der" obigen Folge, 
mit den Aposteln, und die heil. Jungfrau niit gekreuzten 
Händen.  
VDas Portrait des Herzogs Franz Maria von Urbino erwähnt 
Bartsch nicht. Es ist fol. bezeichnet: Lucas Ciä Bs Vrbinns f. 
 Man findet auch ein geätztes Blatt, welches den Alexander vor 
  Diogenes vorstellt, und mit L. C. I. F. bezeichnet ist. Einige 
erklären diese Initialen mit Lucas Ciamberlanus invenit fecit- 
Andere legen die Composition dem F. Mola bei. H. 3 Z- 5 
   
_Brulliot dict. des monogr. II. N0. 1923. glaubt, dass diesem 
Künstler auch die Frauenfiguren in halber Grösse angehören, Web 
che mit Ls. Cs. ac de F C bezeichnet sind. Sie stellen die Arte- 
misia, Semiramis, Lucretia und Portia vor, und werden für Werke 
des Franz Carracci gehalten. Heinecke deutet die Buchstaben auf 
Ludwig Carracci.  
Marolles schätzt das ganze Werke dieses Künstlers auf 331 Blät- 
tßr, eine Zahl, die nach Bartsch übertrieben ist. Dieser Schritt- 
Steller ist überzeugt, dass ausser den von ihm beschriebener ldlül- 
Tcrn wenige mehr übrig seyn werden, die zu dem Werke Ciam- 
berlancfs zu rechnen sind. 
        

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