Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1718951
Chovin , 
Christa 
Pietro. 
Crista , 
oder 
E527 
Jahrhunderts. Mehrere seiner Gemälde wurden gestochen und be- 
sonders in farbigen Abdrücken bekannt gemacht. 
ChÜVlIl,  A-s ein mittelmässigerKupterstecher, der 1720 Zu Lau- 
sanne geboren wurde. Er arbeitete lange Zeit in Basel für Buch- 
händler, meistens Portraite, und zog sich dann in seine Vaterstadt 
zurück. Heller spricht in seinem lVIonogrammen-Lexicon von einem 
deutschen Iiupferstecher. dieses Namens, der um 1620 lcbte- Hier 
scheint von einer und derselben Person die Rede zu seyn, bei irri- 
ger Angabe der Jahreszahl.  
Chflßgßf, ChTlStOPh, ein geschickter Formschneirlerf, weicher das 
Seetreffen bei Lepanto in Holz schnitt, das 157g zu Venedig heraus. 
kam. Dieses schöne, grosse Stiick ist trefflich und mit Feinheit 
ausgeführt. Man sieht darauf mehr als 500 Schiffe in fürchterli- 
chem Gewiihle. Papillon hält die Zeichnung für Titianis-Arbeit. 
Das Blatt ist von zwei Stöcken abgedruckt, bezeichnet: CHRI- 
STOPHS. CHRIEGER ALLS. INCI. H. 18 Z., Br. 27 Z. 
Chrismas, Gerard, englischer Architekt und Bildhauer um die 
Mitte des 17. Jahrhunderts. Von ihm ist die Facade des Northeim-Q 
berland-house, auch Aldersgate und einige andere Gebäude aus- 
geführt. Fiorillo V. 509. Das erste dieser Gebäude ist noch in 
dem gemischten Baustyle, aber nicht überladen und geschmacklos. 
Jetzt 1st der Pallast mitten in der Stadt, aber bei seiner Erbauung 
war er so weit davon entfernt, dass man dem Erbauer darüber 
Vorwürfe machte. 
chrßtp JüsePha ein Maler, geb. zu Winterstetten in Schwaben 
1752, lernte bei J. Magies und liess sich in Augsburg nieder, "wo er 
in Oel und Fresco ina te. Im Jahre 1770 ging er nach Petersburg, 
kehrte aber nach zwei Jahren wieder zurück, da er das Clima nicht 
ertragen konnte. Im Jahre 1777 ging er zum zweitenmnl nach dem 
Norden, kam aber nicht wieder zurück, denn er erwarb sich in 
Petersburg Ehre und Vermögen. 
Christ ätzte auch in einer grossen und malerischen Manier. Der 
Winlslefsche Catalog erwähnt von ihm zwei Plafondstiicke, von 
Welchen das eine eine Götter-Versammlung, das andere das goldene 
Weltalter vorstellt. Sie sind ohne Namen des Stachel-s. 
Ghrlst g JOh- FfaIlZ , ein Landschaftsmaler, der 1790 zu Nymwegen 
geboren wurde. Er lernte bei J. van Eynden das Zeichnen, und 
bildete sich besonders nach der Natur und den Werken guter Mei- 
ster. Man kennt von ihm Bilder in Oel und in Wasserfarben. 
Chrlst, JOhEIDII Frledflßh, ein Iiupferstecher mit der Nadel, über 
dessen Lebensverhältnisse sich aber nichts Sicheres bestimmen liisst, 
wenn es nicht jener Professor Christ ist, der 1701 zu Coburg ge- 
boren wurde und 1756 zu Leipzig starb. Dieser gab ein Mono- 
äraxnmen-Lexicon heraus, und hat auch einige Blätter geliefert, 
ie ihn in den Annalen der Iiunst übrigens nicht verewigen- 
Der Name Johann Friedrich Christ findet sich auf verschiedenen 
geätzten Büsten, in einer ganz eigenthümlichen Wßiäeä alldem 
sind mit J. F. ch. bezeichnet. 
chnsta Üdel" Crista, Plßlifü, ein Maler, dessen Vasari als fiel" 
Schule des J. van Eyck angehörig erwähnt, ohne Näheres über ihn 
111 bestimmen. Vasari dürfte hier den Namen falsch gßßvbrlebeß 
haben und daher könnte dieser Crista Eine Person mit dem unter 
dem Jahre 1471 erwähnten Meister Pietro Christophoro Seyll. V0"
        

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