Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1718922
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Cho dowiecki , 
Gottfried. 
Choßard, 
Pierre-Philipp. 
Verschiedene Titellaupler, Vignetten, Studien, Croquis, Land- 
schaften, Portraite u. s. w.- 
Viele und oft mittelmiissige Romane fanden nur durch seine Ku- 
pfer Absatz und neue Auflagen. 
chÜdÜWlCCklg GÜÜfTICd; der jüngere Bruder des berühmten 
Daniel, wurde 1728 zu Danzig geboren. Er malte in Miniatur und 
Email, besonders Jagden und Pferdstiiclte, Landschaften und 
Stlhliwhlßn- Auch artige Federzeichnungen hinterliess er bei seinem 
1781 erfolgten Tode. 
 Dieser liiinstler soll auch Mehreres für seinen Bruder und für 
Buchhändler geiitzt haben, neben andern eine Bilderalaadeniie für 
 die Jugend.    
ChOdOWIBCRI, Wilhelm, Sohn des berühmten Seelenmalers Da- 
niel Chodowiechi. Von dem treFFlichsten Iiiinstler erzogen und ge- 
bildet, war er zugleich der Erbe der von ihm gestifteten neuen 
Gattung der zeichnenden Iiunst, der Darstellung moderner Figu- 
ren. Vorzüglich hatte sich die reiche Ader des väterlichen Witzes 
und der trappantesten Charakterzeichnung in den mannigfaltigen Ar- 
beiten des Sohnes lebendig erhalten, was die erfindungsrcichen 
Produkte bei Gelegenheit unzähliger Familien- und Volksfeste, 
seine gelungensten Theater-Personnagen und mehrere andere zer- 
streute Blätter beweisen. Seinen Arbeiten fiir Almanache und Ko- 
mane liess am Ende seines Lebens selbst der strenge Vater so viel 
Gerechtigkeit wiederfahren, dass er, mehr durch die glückliche 
Nachahmung seines Grabstichels, als durch die ihm geleistete Un- 
terstiitzunä, geschmeichelt, seinen eigenen Namen dazu hergab. In 
Wilhelm hodowieclai ist einer der geschicktesten Sittenrnaler, lei- 
der zur Zeit seiner krattvollsten Mannbarkeit irerluren gegangen. 
Er starb 1805- , 
Chofßrd, Plerre-Philipp, Zeichner und Stecher mit der Nadel 
 und dem Grabstichel, geb. zu Paris 1756 (nach Eini en wohl irrig 
1750), gest. 1809. Dieser sowohl als Iiiinstler wie zäs Mensch ge- 
achtete Mann bildete sich selbst als Waise durch das Studium nach 
 "den besten Werken und zeichnete sich vorzüglich in allegorischen 
Ornamenten aus, die er mit ungemeinem Geiste und Geschmaclie 
darstellte. Seine Compositionen bieten Beichthum und Mannigfal- 
tigkeit dar, sowohl in kleinen als in grossen Darstellungen; denn 
 sem Talent beschränkte sich nicht allein auf die Vignette und kleinen 
Sujets. Auch in Führung seines Instrumentes hesass dieser Iiünst- 
1er grosse Fertigkeit, eben so war er im WVissenschaftlichen seiner 
Kunst wohl erfahren. Man hat von ihm eine Notice historique 
sur Part de la gravnre 1805; 8. 
Zu seinen vorziiglichsten Werken gehören: 
Eine der grossen chinesischen Schlachten, unter Cochinä Direk- 
tion gestochen. S. Attiret. 
 Der leukadische Felsen, 1'266.  
Typographische Verzierungen für die Sammlung der in Kupfer 
gestochenen Abbildungen aus dem Cabinete Orleans. 
Die Blätter des Herkulanulns fiir de St. Nons malerische Reise 
 ein Italien, für Lafontainxfs Erzählungen, für die Metamorpho- 
sen des Ovid und die Geschichte des Hauses Bourbon. 
Die Stiche für J. J. Rousseaifs Heloise.  
Zyvei Ansichten des neuen Platzes zu Rheims; die Figuren von 
 Cochin; gr. "qu. fol. 
Vier Anslichten von-Bordeaux, nach Basscmont, 1755 gestochen; 
qu. fu .
        

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