Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1718838
Chevalier , 
Johann. 
Johann 
Chevotet , 
Michael. 
515 
laume 111.), wozu B. de Hooghe die liupfer fertigte. Dieses Werk 
wurde 1692 zu Amsterdam _in fcl. gedruckt. Auch eine Beschreibung 
von Altertliiimern dieser Stadt hat er hinterlassen. 
Cbevalier, Johann, ein Maler zu Paris, der in der ersten Hälfte 
des vorigen Jahrhunderts geboren wurde, und noch gegen 1790 
lebte. Er war ein Schüler von J. Baoux und zu seiner Zeit als 
Portraitmaler geachtet. Mehrere seiner Bildnisse wurden in l'in- 
pfer gestochen, und auch etliche andere Scenen. Nebenbei malte 
er ebenfalls Stillleben, so wie er sich überhaupt in verschiedenen 
Gegenständen versucht zu haben scheint.  
Chevalier war Professor an der Akademie zu Paris. 
Chevalier, Johann Alexander, ein fyanzösischer Eünstlßg Das: 
vielmehr Iiunstliebhaber um 1770. Man kennt von ihin ein Heft 
von sechs geätzten Landschaften, die er auch selbst gezeichnet hat. 
chßVlllaPd, JOlIQDII LUdWlg, ein französischer Kupferstecher um 
1720. Er gab ein mit Wappen verziertes Nobiliaire de Normandie 
in fol. heraus, das bei Valliere mit colorirtenWanpen 400 Fr. kostete. 
Ühevallerie, Friedrich Wilhelruvon, ein marlsgräflichßeypail- 
thischer Cammerherr und Ritter, malte Bildnisse und Historien in 
Miniatur, die er zu Geschenken bestimmte. slSie sind von schöner 
Erfindung und in Zeichnung und Colorit höchst lobenswerth. Er 
lebte um 1750-   
cllevlllet, JIISUIS, ein Iiupferstecher, geb. zu Frankfurt an der 
Oder 172g, gest. zu Paris um 1800. Er lernte bei G. F. Schmidt in 
Berlin und später bei Wille, seinem Schwager, bei welchem er es 
im Technischen seiner Kunst weit brachte, wie seine mit angeneh- 
mem und sorgfältigen Grabstichel ausgeführten Blätter bezeugen. 
Sie bestehen m Bildnissen und Cosliiime-Stiicken, meist nach mit- 
telmässigen Meistern. 
Die Portraite des Polizey-Lieutenants Lenoil" und Clßß Male" 
Chardin nennt der Winklefsche Catalog schön. 
Schätzbar sind auch: 
La Santc portöe und Sante rendue, nach Terburgg fol.  
Die Näherin und die Spinnerin , nach Heilinann, 2 BL; gr. fol. 
Die Clavierspielerin, nach Baader; gr, fol. 
Amüsement du jeune age, 118011 Wille's Zeichnung; fol. 
Die Versuchung St. Antons, nach B. Bescliei; fol. 
La beaiite dangereuse, nach Santerre; gr. fol. 
Le charrne de la musique, nach La Hyrc; gr. fol. 
Der Tod des Generals Montclam, nach Watteau; gr. Bl. in 
Querformat.  
 Auf einigen seiner Blätter nennt sich Chevillet kaiserlieh-könig- 
licher Iiupferstecher, vielleicht weil er 1778 Mitglied der Akade- 
mie zu Wien wurde. 
Einige nennen diesen Künstler Caspar und A. Chevillet. Ersterer 
Name ist ihm sicher irrthiimlich zugeschrieben, und das A. bedeu- 
tet vielleicht Augustus, woraus Justus entstanden. 
chevotet: JOha-nn Michael: Baumeister zu Paris um 1760, der 
einige Landhäuser baute und verzierte, und auch als Zeichner sich 
bekannt machte. Nach seinen Zeichnungen stach Lucas die Ta- 
feln für die Beschreibung des Invaliden-Hospitals zu Paris: und 
äuch für BlondePs Architecture francaise zeichnete er. 
Chevotet erlebte den Anfang der Revolution nicht mehr- 
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