Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1718504
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Chäbfy , 
Marc. 
Chaix: 
Cllilbfy, Marc. der Sohn des Obigen, war ebenfalls Bildhauer, der 
 zu Lyon, seiner Geburtsstadt, arbeitete. Von seiner Hand sind 
clie Ixanzel in der Ixarmcliterkirche, d_ie_ Statuen der vier Evange- 
listen und Peter und Paul claselbst. Einige Statuen fertigte er tur 
die Carthause, uncl von ihm untl seinem Vater wurde auch der 
Springbrunnen auf dem Platze Bellecourt errichtet. Auch diese 
Fontaine ging 1793 in der Revolution unter, bis auf die Fluss- 
göttetr." Sie gar iiun die Reiterstaäue gunäwvigsl IäIV. lerrichät, htlie 
eben "a S zu runce infv, saxnmt ein ie esta es Ei teren in ry. 
Die Zeichnungen zugdein Verzierungen der Fontaine entwvarf der 
geschickte Architekt Cotte. 
Das Todesjalir des Sohnes Chahry ist uns unbekannt. Den Van- 
dalismus, der seine und seines Vaters Werke zernichtete, erlebte 
er kaum mehr. 
ChOCTCQS; ein Bildhauer, der nach Plinixls Angabe die Bilder Ale- 
xander's des Grossen und seines Vaters Philipp's machte. 
Chacremo, ein alter Edelsteinschneider, dessen Winclselmann N0. 
238. erwähnt. 
Caerephanes, ein alter Maler, dessen Lebenszeit und Vaterland 
unbckahnt ist. Er malte unzüchtige Ilandlungen, wie Plutarch ver- 
sichert. Wyttenbach glaubt, der Name sei aus Nicophaues verdor- 
ben. S. Sillig cat. artif. 
Cnhafrion , 
Lorenzo. 
S. Matias 
de Valencia. 
Challlßt, ein geschickter französischer Emailmalcr, stach nach L8 
Emu's Ideen die Festlichkeiten, welche bei cler Vermählung Ludwig 
XIV. zu Versailles gegeben wurden. Chauveau und le Peautre nah- 
men ebenfalls an diesem Werke Theil. 
0113111013; ein trelilicher Genremaler zu Paris um 131g. Ei- besaß 
grosse Geschicklichkeit in Hervorbringung frappanter Lichteffehtß- 
Ein vorzügliches YVerk in dieser Art ist sein Gemälde der Mlle- 
Vallibre im Kloster, wo das Mondlicht mit der Beleuchtung durch 
eine Laterne contrastirt. Er wurde von andern Malern oft ge- 
braucht, um eine elfektvolle Mondbelenchtung in ihren Gemälden 
zu geben. 
0118186, 3808i? de 13, ein KUPfGPSlICCllEP zu Rheims, dessen Le- 
bensverhältnisse unbekannt sind. Er ist wahrscheinlich jener L8 
Cheze des Fiissly, der eine Ansicht von Rheims gestochen hat. 
Auch ein Historienmaler La Chaise lebte im letzten Decen- 
 nium des vorigen Jahrhunderts zu Paris. Er war Aggregirter der 
Akademie. 
ChüIX , ein trefflicher Genremaler "zu Genf, der zu den besten Iiiins? 
lern seines Faches gehört. Er bildete sich in Davids Schule zum 
geschickten Zeichner und erlangte in der Praxis einen hohen Grad 
von Vollkommenheit, so wie überhaupt die Künstler der franzüsh 
sehen Schule in den praktischen Vortheilen der Kunst jedem diä 
Spitze bieten können. Cliaix wendet nur oft zu grossen Fleiss mit 
die Ausführung und erscheint gleleckt bis auf die Fingerspitzen; 
auch sind seine Figuren geziert und nicht immer frei von Manie- 
rismus. Dagegen sind seine Bilder höchst lobenswerth in Bezug 
auf Harmonie der Farbe und gutes Hellclunkel und auch "die LicliV 
effekte und Reflexe in denselben zeigen den wackern Künstler.
        

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