Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1718378
Cennini, 
Bartol.  Ceplüsodbtus 0d. Cephissodotus. 
469 
Cennlm; BaTtOIÜmeO; ein Bildhauer, arbeitete um 1650 zu Rom 
an den Statuen zur Verzierung des Innern der Peterskirche. 
GGDSOTG, AnChlSßS, Bildhauer und Giesser zu Bologna, verfertigte 
mit A. Dlinganti die schöne Statue Greaous XIIL, die 1580 über 
 dem Portale des grossen Pallastes zu Bologna aufgerichtet wurde, 
und H1 Centner wiegen soll. 
GCÜSOTÜ ; HD1531, Bildhauer und tretflicher Giesser zu llom, wess- 
wegen ihn der Pabst in seine Dienste nahm. In dieser Stadt sind 
von ihm Statuen, Kreuze, Leuchter, Canunen etc., lauter Werke, 
die einen geschickter: Nleister verkünden. Er starb 1622-  
Centelasso, ein berühmter spanischer Bildhauer, der zu Anfang des 
15. Jahrhunderts blühte. 
Von ihm sind die schönen Chorstiihle in der Cathedrnle zu Va- 
leneia, 1410 gefertiget. 
Cenhno- s. J. r. Nagli. 
Cento, Guerclno da. s, ßarbicri, 
Cento, Joh. Maria. 3, gen-a. 
cePhallls- S. Norb. van Bloemen. 
CGPlUSQdOPUS Odßf GGPlIISSOÖOlZUS, ein griechischerMaler, der 
nach Plinius in der go Ol. gelebt haben soll. Es ist nicht bekannt, 
durch welche Werke er sich hervorgethan hat. 
Cephisodotus oder Cephissodotus, der ältere, ein Bildhauer, 
wahrscheinlich aus Athen.  
Dieser Künstler, welcher älter, als der Sohn des Praxltelßä zu 
seyn scheint, bliihte Ol. 102, Oder, Wie O. Müller Will: V0" 01- 
97  104. Er war Zeitgenosse des Phocxon und Demosthenes. und 
ersterer hatte die Schwester dieses Cephisoclotus zur Frau. Werbe 
von seiner Hand sind Merkur mit dem Rinde Baechus und dlß 
Statue eines Redner-s mit gehobener Hand, nach welchem Wallf- 
scheinlich der sogenannte Germanieus gebildet worden ist 751 
Megalopelis bildete er mit Xenophon im Tempel des Jupiter die 
tlironende Statue des Gottes, und zu einer Seite Diana Sospita und 
zu der andern die personifizirle Megalopolis selbst, bßldc Stehend 
und aus entelischem Marmor.  
Nach Eiirt (Gesch. der b. K. bei den Alten S. 21g) lässt sich 
diesem Cephisodotus auch die Statue der Friedensgöttin zuschrei- 
ben, die auf ihrem Sehoosse den Plutus trug, eine Darstellung. 
wovon auch sein Gehiilfe Xenophon die Idee benutzte, um. zu 
Theben das Bild der Fortuna, das Kind Plutus auf dem Arme tra- 
gend, vorzustellen. 
Jene Gruppe der Friedensgöttin war zu Athen auf dem Forum 
neben den Stannnheroen der Athener aufgestellt. Nach dem be- 
zeichneten Schriftsteller muss man diesem alten Cephisodotus auch 
die wundervolle Statue der Minerva am Hafen Piräus und den 
eben so bewunderten Altar vordem Tempel des Jupiter Statur allda 
zuschreiben, ein Werk, das Demosthenes machen liess. Noch sind 
_ zu nennen die Statuen der lVlusen auf dem Helilson, wo er mit 
Strongylion und Olympiosthenes in die Wette arbeitete.  
Eint e Handschriften haben die Leseart Cephisodorus, die Archao- 
logen haben aber in Cephisodotus die richtige Schreibart erkannt". 
S. Sillig Cet. artif. und Thierseh Epochen S. 291. II. Attil- 
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