Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1718134
Canrs. 
Cauwur, 
Jos cph 
445 
Ein anderer Künstler aus der Familie Salomoxfs, Isacrde 
(Laus, war ebenfalls Ingenieur und Architekt. Von diesem kennt; 
man: Nouvelle invention de lever l'eau plus haut, que sa source. 
Lundres iö-ljt. fol.  y 
Caurs, Bildhauer in Eberfeld, ein Iiiinstler unserer Zeit, der schöne 
plastische Arbeiten liefert.   
CBUSG, "Heinrich, ein liupfersteehei- des 17. Jahrhunderts. Man 
kennt von ihm das Bildniss Kaiser Leopolds und jenes des be- 
rühmten Reisenden Tavernier von 1679. Auch arbeitete er für L0 
Emu's Brabantia illustrata, und lebte noch 1700. 
CaüSlCl, Bildhauer, einer von Canoväs ausgezeichnetsten Schülern. 
Er begab sich nach Amerika, um dort seine liunst zu üben, lebte 
aber daselbst vor wenigen Jahren nicht in der gliinzendsten Lage. 
lVlehreres können wir über diesen Künstler nicht angeben. 
CHUIEXGITS; F-p Historienmaler zu Brüssel, Schüler von Paelink, 
hat sich bereits durch einige treilliche Bilder sowohl im Historien- 
als auch im Genrefache bekannt gemacht.  Im Jahre 1330 sah man 
von ihm ein Bild, welches Roland über den See Lochleven schif- 
fend vorstellt. Es zeigt gewaltigen Ausdruck, kühne Formen, ist 
aber nicht angenehm im Colorite.  
Cauvet, Gilles Paul, Architekt und Bildhauer, geb. zu Aix 175i, 
gest. zu Paris 1788. Er war zur Jurisprudenz bestimmt, fand sich 
aber von Natur zu den schönen Iiünstexi, besonders zur Ornamen- 
tik und Architektur gezogen. In Paris, wo er sich bald hervor- 
that, wurde er Bildhauer des Monsieur, Bruder des Königs. Man 
kann ihn als den ersten iranzösisßhßll Künstler betrachten, der die 
gewöhnliche Verzierungsiveise der Zimmer, la rocaille genannt, 
ausser Cours brachte, und an die Stelle der manierirten Formen, 
Ornamente von reinem, edlem Geschmaclae, nach Art der Antike, 
anwendete. 
Es finden sieh noch einige lNerlie von diesem Künstler iu der 
Gallerie des Hotels Mazarin, welches später in das Ministerium 
der Polizei umgewandelt wurde. Vier Tische, die er für die KÖ: 
nigin Maria Antoinette fertigte, sah man einige Zeit als Seltenheit 
im lVIusee Napoleon, später aber kamen sie nach St. Cloud. 
In den Cabineten der Liebhaber finde: man auch Zeichnungen 
von diesem Künstler, welche Friese, Arabesken, Portale, Vasen, 
Fontainen u. s. w. vorstellen. 
Man hat von ihm auch einen schiitzharen Ilecueil (Yornements ä 
l l'usage des jeunes artistes qui Se destinent äla decoratioh des bäti- 
ments, dedie Ät lVIonsieur, mit Kupfer-n von verschiedenen Iiiinstlern_ 
Cauwers ilOSßph (18, der ältere, Historienmaler, geh. zu Beveren 
in Flandern, studirte auf der Akademie zu Antwerpen, wo er sich 
eben so sehr auszeiehnete, als auf jener zu Gent, die ihn jetzt 
unter ihre Professoren ziihlt. Er ist auch einer der Direktoren der 
k. Gesellschaft der schönen Iiünste, so wie firlitglied der Akademie 
zu Antwerpen. Im Salon von 1312 erhielt er eine Ehrenmetiaille 
von letzterer, als Axierkennung des Verdienstes seiner Werke, wo- 
mit er die ilustellung geschmückt hatte, und 1817 wurde er mit 
einer ähnlichen Denhmünze beehrt für seine Bemühung als Pru- 
fessor der Zeiehenlmnst. 
Unter seine vorzüglichstexi Gemälde zählt man: 
Die Taufe Christi in St. Bavon zu Gent. 
St. Eloi theilt Almosen aus, in der Iiirche zu Dlaerclae.
        

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