Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1718091
Cattini, 
Giovanni.  
Caucig, 
Franz. 
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stach besonders I'm-breite und auch antike Statuen. Wir erwähnen 
von seiner Hand:  
Eine Folge von 11; grossen Hüpfen nach Piacetta, in Pitteriä 
lYIanier, aber nicht in dessen Geiste. 
Das Bilclniss dieses Malers, fol. 
Lorenzo Giustiniani, erster Patriarch von Venedig, gr. fol. 
Paolo Sarpi, 'l'heul0g, gr. fol. 
Daniellu Barbaru, Patriärclplgr. fol. 
Victor Amadiius vun Savoyen, gr. fol. 
Peter Lunghi, Bialer, nach Nogari, fol. 
Franz Zuccharelli, nach demselben, fol. 
Cattini bezeichnete seine Blätter mit seinem Namen und starb 
11111 1890- 
Cattermolß,  9 ein englischer Maler unsers Jahrhunderts. Er ist 
vorzüglich in einer Ilembranrlfschen Art, die er mit Wasserfarben 
erreicht. Man kennt von seiner Hand Interioren, Scharmützel und 
andere Darskellnnggen von leichter und geistreicher Ausführung. 1B 
allen seinen XVerlxen äussert sich ein genaues Studium. 
Callllün ; Karl; ein englischer Architekturmaler aus der zweiten Hälfte 
des vorigen Jahrhunderts. Fr war schon 1775 Mitglied der Aka- 
demie zu London. Einige seiner Gemälde wurden auch in Iiuyfer 
gestochen.  
Callßllüllt, dOhElnnCS; Bildhauer, der 175g zu Nliddelhurg geboren 
wurde und dasclbst 1797 storh. Man findet von seiner Arbeit in 
Kirchen und Pnlliisteu zu Vlissingen und in seiner Geburtsstadt. 
I-Iier sind von ihm die Trophäen und das Frontispiz des Stadt- 
hauses gefertiget. Van Eynnlen etc. II. 285. 
Caucig, Franz, Ilistoriennialer, geb. zu Giirz 1142, kam in seinem 
fünfzehnten Jahre auf Eznpfehluilg des Grafen Guido Cohenzl zu 
seinem Sohne Grafen Philipp Cobenzl nach Wien, wo er sich vier 
Jahre mit den ersten Elementen der Figurenzeiehnung nach Maler- 
stiiekeu aus der k. k. Gallerie im Belvedere und mit dem Studiuifl 
der alten Geschichte beschäftigte. Auf Empfehlung des Grafen Ehr- 
lim) von Cobenzl wurde der kunstbegierige Jüngling von Kaiser 
Joseph II. im J. 1731 nach Bologna gesendet, um die Werke de!" 
Carracei und ihrer Schüler zu, studieren. Von Bologna ging er 
nach Rom. Hier richtete er sein ganzes Augenmerk darauf, in 
den Praktischen Theilen der Iiunst die möglichste Festigkeit zu 
erlangen. Das Historisch-Bedeutende war immer das Hauptziel, 
wesshalb er sich auch durch fleissige Lektüre und unermiidetes 
Nachforsehen iiher die Sitten und das Costiime der verschiedenen 
Völker, vorzüglich des Alterthuxnes, eine ausgebreitete Kenntniss 
erwarb. Nach einem siebenjährigen Aufenthalte zu Rom kehrte er 
nach Wien zuriiek, wurde aber bald nach seiner Ankunft von dem 
Staatskanzler YVenzel Fürsten von Caunitz (1791) mit Iiunstauf- 
trägen nach Mantua gesendet, wo er 6 Monate blieb. Von dort 
ging er nach Venedig, wo er fiinf Jahre und sechs Monate die 
Meisterwerke Titians und anderer grossen Iiiinstler studirte. Nach 
einer sechsjährigen Alnveseuheit von VVien kehrte er (1797) 31195 
 neue in diese Hauptstadt zurück, und fand hier die riihmlichste 
Anerkennung seiner Verdienste; denn schon 179g wurde er zum 
Professor der llistorien-Malerei und zum akademischen Bathe an 
der Kunstakademie ernannt. Er fuhr in dieser Eigenschaft fort, 
Werke zu liefern, die in jeder Hinsicht der deutschen Kunst zur 
Ehre gereichen. Einem Manne von so ausgebreitetem Rufe konnte
        

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