Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1714040
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Bondi , 
Andreas 
und 
Franz. 
Bone, 
das Werk: The fine arts of english school: Unter seinen Stichen 
zeichnet man folgende aus:  
La recompense und le retour du soldat, zwei colorirte Blätter 
nach Singleton.  
Le jeune berger und 1a glaneuse, nach de Koscher.  
Die Versöhnung des Orestes, nach VVestall. 
Das Portrait von G. Romney, nach A. Shee. 
Das Bildniss des Lord Arburthon, nach Beynolds. 
Das Portrait Nilsons, nach R. Mengs. 
Thetis, welche dem Achill die llüstung bringt, nach Benj. West. 
Das sechste Zeitalter, nach I-Iovvard. 
Das Portrait des Marquis Granhy, nach Reynolds. 
Die Resignation, nach einer Statue Flaum-man's. 
Bülldl, Andreas und Franz, Brüder und Maler von Pesaro, 
die unter CignanPs Schüler gezählt werden, und zu Anfang des 
18. Jahrhunderts blühten. Man findet von ihrer Hand Gemälde 
in Pesaro, zu Forli und in Ravenna, in denen sich Cignanfs lVIa- 
nier vcrräth. 
BOIIdOIIB, soll der Familienname des Giotto seyn. 
B036, H-g ein treiflicher Ernailmaler zu London, der zu] Anfang 
unsers Jahrhunderts anfing, seinen Ruf zu gründen und selben 
fortwährend steigerte. Er hatte um 1805 schon an 70 Emails ge- 
liefent, welche berühmte Personen aus der Regierungszeit der Hö- 
nigin Elisabeth vorstellen. Bone verewigte indessen durch seine 
Kunst auch andere Männer, die unserer Zeit angehören, und lie- 
ferte in diesen Portraitexl Meisterwerke erster Iilasse. Wir erwiih- 
nen nur das von Georg IV., 1851, nach dem in dem Besitze des 
Lord Stewart von Bothsay befindlichen Original von Sir Th. Law- 
rence. Dieses ist eines der glänzendstcn Erzeugnisse in diesem 
 Iiunstzweige, durch die Treue der Nachahmung und die Schönheit 
der Arbeit gleich ausgezeichnet. Zwei sehr schöne Emailportraite 
sind auch jene, welche XVilhelm IV. nach dem Originalgexnälrle 
von J. Jachson, und nach dem gleichen von F. Chantrey und A. 
Morton vorstellen. 
Dieser Iiiinstler ist Maler des Königs.  
Es gibt noch zwei andere jetzt lebende englische Künstler mit 
Namen Bone, allein wir können keine ausführliche Nachricht über 
selbe geben, obgleich sie zu den vorzüglichen unter ihren Lands- 
leuten gehören. 
 H. P. Bone ist Genremaler und liefert gut componirte und geist- 
reich ausgeführte Scenen aus den Vaterländischen und andern Schrift- 
stellern, Bilder von glänzender Färbung und effektvoll. Im Jahre 
1851 brachte er seinen Pan und die Nymphen Zur Ausstellung, eine 
wahrhaft arkadische Scene und eine andere treffliche Colnpusitioll, 
Prosperor und Miranda. Ein kräftiger Geist spricht aus "Lady 
Macbeth in Dual-man's Gemach," von eben diesem Künstler ausge- 
 führt. Die Wirkung dieses Bildes ist glewaltig ergreifend, dennoch 
hat sich der Iiünstler keine Uebertrei ung zu Schulden kommen 
lassen, nichts Griissliches, nichts Verzerrtes beleidigt Auge und G9- 
schmack, während die technische Fertigkeit, welche in dem tiefen 
und reichen Helldunkel und in der meisterhaften Behandlung und 
Verdichtung der Farben entwickelt wurde, von den Kennern ein- 
stimmig bewundert wird. Iiunstblatt 1851 S. 503. 
C. R. Bone ist Historien- und Schlachtenmaler, der mit Coo- 
per und Dighton zu den besten Künstlern seines Faches gehört,
        

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