Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1717790
Cartellier  
Biefre. 
Cartcron , 
Stephan. 
4M 
stimmt. Eines der schönsten Erzeugnisseder neueren Kunst" ist) 
seine IYIinerva, wie sie den Oelbaum hervorbringt, Marmorstatue 
In der Gallerie zu Versailles. Der Künstler war hier von dem 
Geiste des Altertlnxxü durchdrungen. Ausgezeichnetist auch die 
Statue des Ludwig Napoleon, im Costiime des Gross-Connetable  
die Statue des Aristidcs im Saale der Sitzungen der Pairskammer: 
180.1; Vergniaud, im Palais Luxembourg; die Schamhnftigkeit, Mar- 
nmrstatue im Schlosse zu Mialmaison, 1803; Kaiser Nnpoleon, für 
die Ileehtsschule bestimmt; General Piehegru; Ludwig XV., eine; 
11 Fuss hohe Bronze-Statue für den Platz zu Bheims; die Kaise- 
rin Josephine in der Iiirche zu lluel bei Paris; die Reiterstatue 
Ludwig XV; in Bronze, 15 Fuss hoch, in den Elisäischen Feldern; 
die Töchter Spnrtafs tanzen um die Statue der Diana, Basrelief am 
Plafond des Saales" der Diana im laönigl. Museum; der Ruhm. theilt 
lironen aus", llasrclief der Colonnade des Louvre; die Uebergabe 
von Ulm, Basrelief am Täiuxnphbogen des Cztrrouselplatzes;  
wig XIV. zu Pferde, Basrelief in Stein, an der Facade des Hotels, 
der Invaliden.           
Die Statuen des Aristides, der Schamhaftiglseit, des Vergniaud 
und das ßäsreliief des Ruhms sind in FilhoPs Werk abgebildet, 
w   
Jarter; GCOYgGy-Maler; der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhun- 
derts, welcher zu London zahlreiche Werke hinterliess, die sich dilrch 
einfache aber malerische Erfindung empfehlen. Seine Schilderung 
des Todes des Cnpitain Cool: ist ein köstliches Gemälde undnueh 
von den berühmten Meistern Hall, Thornwaite und Smi-th insliu- 
pfer gestochen, Ausserdem verdienen noch folgende Gemälde von 
 ihm erwähnt zu werden: die Abfahrt und IIeiinlieb-r der Fischer; 
lYIaria Muliues und der Pilgrim von St. Jacques; eine Ilinderheerdc 
u. a. Fiorillo V. T312. Carter starb 1786.      
Gatter; William, Zeichnervund uliupferätzeryzgeb. in England um 
1650, blühend. um 1660. Er war einer der laestenlSchiilenßßllars; des- 
 seu Nadel er mit gutem Erfolge nachalnnte. Man glaubt, er habe 
seinem Lehrer bei Ausarbeitung; seiner griissprn Werke gehßlifßn; 
denn man {iudet den Namen dieses Künstlers selten auf Kupfer- 
stichen. Die meisten seiner Arbeiten bestehen iirjVignettenfglnd 
Biichcrverzieruilgcn. "lYIeln-erc seiner Erzeugnisse "sind infffgxlbtj? 
Homer.     
Einige seiner Blätter sind mit den Initialen WC. bezeichnet, an- 
 dere mit dem vollständigen Namen des Künstlers-J I" j 
Carteret, Iiiinstler zu Ilanau, wird von Giithe (Kunsffund Alterth. 
I. 115. 1316), als sichin der Emailmalerei auszeiehnend; erwähnt.  
Üarterius; 'ein sehr beriihxnter Maler um das "Jahwßhristi 250." Et 
malte den Weltweisen Plotinus.    v;  .  1  
CQTÜCFOII, LOFCUZ, Medailleur, genannt rensigiano "oder Farme- 
sanö, beniitzte seine Iiunst zur Verfälschung alter Münzen, jwrbmit 
cr die Liebhaber: der Numismatih täuschte, wie dieses nach Gavi- 
ma's Tod sehr häufig geschah. -Carter0n lebte zmAnfang desJZJ 
Jahrhunderts; auch längere Zeit ini Holland.  
Cürteron, Sßßpllüll, Zeichner, Goldschmied-und Iiupferstechervoil 
Chalons-stir-Seine, wvurde mn tößogeboren. Man hatvonlihm 
eine Folge v, von grotteshen Figuren und Ornamenten fiirjGpld- 
Schmiede, die mit S. G. oder S. C. F. 1Ö15.bczeich1iet;sind-,_ 13
        

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