Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1717703
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Carrö , 
IIcinrich. 
Carrenno , 
luan 
de 
Blirzmda. 
 Carre hatte Vertiiensße , die noch grösser wären, wenn er immüf 
die Natur zu Reihe gezogen hätte. Er malte Landschaften m11] 
Thiere, Jäscherseenen, und stellte gerneilngewitter und Stiirnw 
dar. In grÖssereiI Gerillihlcn ist er vurniigiicher, als in Staffeleihil- 
 dem. Man kennt von ihm auch eine geiiLzte Landschaft mit Wich, 
im Hintcrgvunde mit dem Vesuv. Beauvurlet stach xiaeh ihm eine 
Fischhändlerin. Fiorillo D. III. 265. u. a. 
Garre, Hemrlch, der jüngere Sohn des iiltorexl Heinrich, wurde 
1696 geboren und erwählte ehenfzllls den Stand des hlalers. 13V 
zualte zu Lcyden treffliche Verzierungen, copirte sehr geschieht 
flamändische Gemälde, und lieferte auch Bildnisse in lYIiniuLur und 
Pastell. 
Sein Bruder Abraham , geh. im Ilaag 1691, malte ebenfalls BEH- 
nisse und hleixie Cahinetstiielac. Das Tbdesjahr holder Iiiinsller ist 
unbelaannt, so wie das eines driuen Brixeälers, Juhann, der 1698 
geboren wurde, und Bihhiisse, Ilistorien und Genrestilche malte. 
'  
GaITÜ, JQHOÄJ, gcschxchler Bildmssmaler yon Tonrnny, Schüler von 
Mignard, pble seine Iiuxust zu Paris und wurde daselbst auch Ahu- 
dennher fmt einem Jnhres-Uehaltc xiun 1500 Liwn, welche Stelle er 
nach lVhgnarcPs Tod aufggl) und sxch darnach in seine Vaterstadt 
zurixckzog, wo er auch 1095 starb. 
'       
Carre,  (Marmenlalcr, vfnllrschexnlxch em Sohn des pmgern Holu- 
rxch Carrc. E1- malte mlt heller und augenehxuer Färbung, und 
bluhtc um 175.1. 
 P 
Cälffß, Ifandschaftämaler zu Pans, dessen Arbeiten in den Händen 
der Iaebhalbcr slch befänden. Er schemt noch ein junger Iiiinstley 
zu seyn,  n nur von 1822 an (jelnäldc von ihm auf den Ausstel- 
lungen erschienen. 
Garrega, _ein Sifzilianer, machte_sich 31m des Ende des 17. Jahrhun- 
glertsfzfnen lNamen. Er schemt fur Pnvaten gemalt zu haben. 
81111 - 597, Anmerli. 
GGITBIIIIO, 311GB de llillfalldäl, treFflicher Ilistorien- und Portrait-- 
maler, Svurde 16114 zu Aviles in Asturieil geboren. Sein Vater, 
aus einer vornehmen Idamilie entsprossen, sah die entschiedene 
Neigung, WOlCltB den Sohn zur Malerei hatte, und übergab ihn 
daher dem Unterrichte des Pedro de las Cnevas zu Madrid. 
Juan machte unter diesem LMeistiw grosse Fortschritte im Zeiclv. 
neu, aber noch grössere in der Malerei, die er bei B. Roman er- 
lernte und schon in seinem 20. Jahre mit Geschick übte. Aus dieser 
Zeit ist ein Gemälde im Kloster der Maria von Arragonion. und 
einige andere im Convente Rosario. Von dieser Zeit an gewann er 
immer mehr an Achtung und erlangte zuletzt den Ruf eines der er- 
sten Maler seines Landes. 
Die Stadt Aviles ernannte ihn zum Richter und der Adel in Ma- 
drid übertrug ihxn dieselbe Stelle; aber Velasquez, der ihn eines 
Tages mit ihm ganz fremden Dingen beschültiget sah, wendete ihn 
wieder deriliunst zu, indem er vergab, dass er seiner H-Lille bei 
den Arbeiten des liiinigs bedürfe. Carrennu malte nun im lsönigl. 
Pallaste im Saal der Grnzien die Fabel des Vulkan, die des Epimc- 
theus und der Pandnra, welche er jedoch eines unglücklichen Fal- 
les wegen nicht ganz vollenden konnte; doch gefiel das Fertige 
Philipp V. so sehr, dass er ilnn den 27. September 1669 den Titel 
eines ltöiligl. Malers erthcilte. F. Bizi vollendete das letzte Gemälde.
        

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