Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Börner - Cleoetas
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1713559
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1717646
Carracci , 
Augustin. 
Die heil. Jungfrau, nach Ligozzi, 1589, der Maria von Medicis 
gewidmet. H. 7 Z. 6 L. , Br. 6 Z. 
Dieses ist eines der volllaonnnensten Blätter des Meisters, sowohl 
in der Zeichnung als i1n Stiche. Man hat davon eine ganz genaue 
Wiederholung von der Gegenseite, aber man weiss nicht, welches 
das Original ist. 
Die heil. Jungfrau mit dein Iiinde auf dem Sehoosse am Fusse 
eines Baumes. A. C. I. 15115. H. 11 Z. 5 L., Br. 8 Z. 2 L. 
Gori und mehrere Andere eignen dieses Blatt dem Agostino zu, 
Bartsch aber sagt, dass es F. Bricci nach der Erfindung dieses Mei- 
sters gestochen hat. 
Die Geburt der heil. Jungfrau, nach A. del lSarto. H. 8 Z. 10 
L., Br. 15 Z. 
Dieses Blatt ist ohne Namen des Stechers, aber nach Bartsch 
sicher von Carraeci. Es ist in guten Abdriiclaen selten. 
Die heil. Familie, 1507. H. 8 Z. 5 L., Br. 6 Z. 5 L. 
Augustin hat dieses Blatt nach eigener Zeichnung gestochen, zur 
Zeit seiner grössten Kraft. 
Die Madonna della Scggiola, nach Rafael. H. 15 Z. 5 L., Br. 
12 Z. 
Die heil. Familie mit dem Agnus Dei, nach demselben. II. 17 Z. 
8 L., Br. 111 Z. 2 L.  
Die späteren Abdrücke haben die Adresse: Donati llascioti form. 
Jesus Christus, die heil. Jungfrau, Johann der 'I'iinfer und die 
12 Apostel, eine Folge von 15 B1. H. 4 Z., Ilr. 2 Z. 5 L. 
Die Figuren wurden auf 5 Platten gestochen, jede zu drei Fi- 
guren. 
Jacobus Major, 1577- H. 15 Z. 6 L., Br. 10 Z. 6 L. 
Dieses Blatt wird dem Augustin beigelegt, es hat aber seinen 
Namen nicht. 
St. Hieronymus auf ein Iinie hingestrecht, in der einen Hand 
das Cfllciiix, in der andern einen "Stein haltend. Aug. Cara- 
CiüS fßCißlmt.  P.  S.  F. (Petri Steffuxioui forniis.) H. 
14 Z. 2 L-, BP. 10 z. 
Dieses Blatt hat der Iiiiiistlcr in den letzten Jahren seines Le- 
hens gestochen, doch hinterliess er die Platte unvollendet. Ludwig 
Carracci liess sie jedoch unter seinen Augen von F. llricci vollen- 
den. Man hat von dieser Platte zweierlei Abdrücke. Die ersten, 
äusserst seltenen, sind von der Platte, wie sie Augustin hinterliess, 
nämlich mit dem unvollendeten linken Arm und Bein des Heiligen, 
was auch mit der einen Hälfte des Löwenliopfes der Fall ist. Die 
zweiten Abdrücke sind von der vollendeten Platte gezogen, mit 
den Namen und Inschriften. 
Die biissende Magdalena, 1581. H. 5 z.  Br. 2 z. s L. 
Die hiissende Magdalena in der VViiste auf den Knien in einem 
Buche lesend. 1598. H. 6 Z., Br. 11 Z. 8 L. 
Dieses Blatt, das Einige dem Augustin Cnriractzi zueignen, ist die 
Copie eines Ungenannten nach einer Figur aus dein Blatte mit 
Pan und Amor; die ersten Abdrücke haben Orlandfs Adresse, in 
den zweiten steht statt dieser die des Andrea Vaccario und die 
Jahrzahl 1604. 
St. Magdalena in der Wüste weinend. H. 7 Z. 9 L. , Br. 6 Z. 6L. 
Dieses Blatt, das Einige dem Augustin zueignen, ist wahrschein- 
lich nach demselben von F. Bricci gefertiget. 
St. Malaehias, Bischof von Irland. 11. 9 Z., Br. Ö Z. 5 L. 
Ohne Zeichen und sehr selten.
        

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